Verfasst am 11 Juni 2025 von Dieter Gieseking     1 Kommentar

Bundesverwaltungsgericht(BVerwG): Hauptsacheverfahren gegen das rechtsextreme Magazin COMPACT

Bundesverwaltungsgericht(BVerwG): Hauptsacheverfahren gegen das rechtsextreme Magazin COMPACT

Das BVerwG wird darüber entscheiden, ob COMPACT unter den Artikel 5 Abs. 1 oder 2 Grundgesetz fällt: K13online vertritt die Rechtsauffassung, dass das Magazin verboten werden muss

Die Meinungs- und Pressefreiheit ist in Artikel 5 Abs. 1 Grundgesetz(GG) verankert. Auch K13online nimmt dieses Grundrecht bei der Berichterstattung zum Themenkomplex der Pädophilie in Anspruch. Im Artikel 5 Abs. 2 GG gibt es jedoch Einschränkungen. Das Bundesverwaltungsgericht(BVerwG) verhandelt jetzt im Hauptsacheverfahren gegen das rechtsextreme Magazin COMPACT. Das dieses Magazin das Sprachrohr des politisch rechtem Spektrums ist, kann nicht bezweifelt werden. Das BVerwG wird darüber entscheiden, ob COMPACT unter den Absatz 1 oder 2 fällt. K13online vertritt die Rechtsauffassung, dass das Magazin verboten werden muss. Kritisiert wird jedoch die vereinsrechtliche Vorgehensweise der ehemaligen Bundesinnenministerin Nany Faeser(SPD). Dadurch ist der fatale Eindruck entstanden, dass mit dem Verbotsverfahren der politische Gegner mundtot gemacht werden soll. COMPACT konnte sich als „Opfer“ der Meinungsfreiheit darstellen. Es hätten im Vorfeld Strafanzeigen gemäß § 130 StGB(Volksverhetzung) erstattet werden müssen. Auf der rechtlichen Grundlage dieser Verurteilungen wären die Erfolgsaussichten beim BVerwG erheblich angestiegen. Jetzt kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Verbotsverfahren nicht zum gewünschten Verbotserfolg führt. Ein solcher „Sieg“ würde von den Rechtsextremen über die AfD bis zu den Neonazis gefeiert werden. Erklärt das BVerfG das Magazin etc. als verboten, dann kann COMPACT zwar noch zum BVerfG ziehen, jedoch hat dies keine aufschiebende Wirkung. Über den Ausgang dieses Verfahrens berichten wir in den Kommentaren…



Verfasst am 09 Juni 2025 von Dieter Gieseking     9 Kommentare

3. CSD Pforzheim am 14. Juni 2025: Stuttgarter- und Karlsruher Medien berichten und rufen zur Solidarität gegen RECHTS auf

3. CSD Pforzheim am 14. Juni 2025: Stuttgarter- und Karlsruher Medien berichten und rufen zur Solidarität gegen RECHTS auf

Antifaschistischer Aktionstag in Pforzheim am kommenden Samstag: Nazi-Demo stoppen – CSD Pforzheim schützen

Der 3. CSD in Pforzheim hat inzwischen über die Goldstadt hinaus für mediales Aufsehen gesorgt. Die Stuttgarter Zeitung & Karlsruhe News berichten und rufen zur Solidarität gegen RECHTS auf. Innerhalb der Homo-Community wird bundesweit zur Teilnahme am CSD in Pforzheim aufgerufen. „Gerade jetzt, wo es unbequem wird, ist es umso wichtiger, sich solidarisch und antifaschistisch zu zeigen“, so der Veranstalter. Demnach dürften CSD-Teilnehmer aus ganz Süddeutschland am 14. Juni nach Pforzheim anreisen. Auch die Antifa hat einen Protest gegen den Aufmarsch „Störtrupp Süd(DST)“ angekündigt: Nazi-Demo stoppen – CSD Pforzheim schützen. Der CSD findet auf dem Marktplatz vor dem Rathaus mit Ständen politischer Parteien & Kirchen & Zivilgesellschaft statt. Der CSD-Umzug führt durch die Innenstadt und auch am Waisenhausplatz vorbei, wo die Neonazis ihre Demo angemeldet haben. Mit einem entsprechenden Polizeiaufgebot ist zu rechnen. Bei der CSD-Veranstaltung auf dem Markplatz werden zahlreiche Redner/Innen auftreten. Auch die Bundestagsabgeordnete & parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Katja Mast, hat sich am SPD-Stand angekündigt. Die lokalen, regionalen und bundesweiten Mainstream-Medien werden berichten…(Update: Gedenkveranstaltung am 13. Juni um 17 Uhr)



Verfasst am 06 Juni 2025 von Dieter Gieseking     3 Kommentare

Buch-Neuerscheinung: Biografie des Literatur-Nobelpreisträgers „Thomas Mann – Ein Leben“ vom Autor Tilmann Lahme

Buch-Neuerscheinung: Biografie des Literatur-Nobelpreisträgers "Thomas Mann - Ein Leben" vom Autor Tilmann Lahme

Homo-Portal „Queer.de“ vereinnahmt weltberühmten Schriftsteller Thomas Mann als schwul: Auf dem Lido in Venedig zog jedoch ein elfjähriger polnischer Junge namens Wladyslaw Moes(Tadzio) die Blicke des berühmten Schriftstellers magisch an

Die Novelle „Der Tod in Venedig“ gehört zu den Meisterwerken des weltberühmten Schriftstellers Thomas Mann. Erstmals ist jetzt eine Biografie erschienen, die laut dem Homo-Portal „Queer.de“ auch die Homosexualität von Thomas Mann nicht ausspart. Damit vereinnahmt „Queer.de“ den Schriftsteller als schwul. Jedoch war der polnische Junge Wladyslaw Moes(Tadzio) auf dem Lido in Venedig 11 Jahre alt. Diese plantonische Liebe muss deshalb als pädophil bezeichnet werden. Der Autor der Biografie, Tilmann Lahme, veranstaltet ab dem heutigen 27. Mai 2025 bundesweite Buchlesungen. Die Lesetour beginnt im Schloss Ettersburg und wird auch nach Baden-Württemberg führen. Den Terminkalender finden Sie auf der Verlags-Webseite dtv, den wir auch auf der Frankfurter Buchmesse 2025 besuchen werden. K13online wird auch an einer dieser Lese-Veranstaltungen teilnehmen und in einem weiteren News berichten. Ein Rezension zum Buch ist in Vorbereitung. Zitate Queer.de: Thomas Mann war ein literarisches Genie, das im Privaten oft zweifelnd und unglücklich war. Seine Liebe und seine Lust unterdrückte er, die Vertuschung ging nach seinem Tod weiter – doch Tilmann Lahme trägt einen großen Teil dazu bei, ihn davon zu befreien. Im Mann-Jubiläumsjahr, zum 150. Geburtstag des Schriftstellers, erscheint eine Vielzahl an neuen Sachbüchern. Diese neue Biografie gehört zu den wichtigsten. Wahrheit oder Pflicht? Beinhaltet diese neue Biografie wirklich die ganze Wahrheit? In der K13online-Rezension werden SIE es lesen können…



Verfasst am 05 Juni 2025 von Dieter Gieseking     4 Kommentare

Fast wertlose Dunkelfeldstudie finanziert: Institute + Weisser Ring + Opferverein Eckiger Tisch + Kinderschutzbund

Fast wertlose Dunkelfeldstudie finanziert: Institute + Weisser Ring + Opferverein Eckiger Tisch + Kinderschutzbund

Gesetzestreue Definition sexualisierter Gewalt: Jede Handlung mit sexuellem Bezug, die gegenüber Personen unter 14 Jahren geschieht * Einvernehmliche Sexualität wurde nicht abgefragt und damit unterschlagen

Das unseriöse Studienergebnis im sogenannten Dunkelfeld beginnt schon bei der Auswahl der Umfrage-Teilnehmer. Von 10 Tausend Angefragten kamen nur 3.012 Fragenbögen zurück. Das Ergebnis ist deshalb nicht repräsentativ, sondern lediglich eine Stichprobe von willigen Teilnehmern. Von einer unabhängigen Studie kann absolut keine Rede sein: Die Studie wurde mit Eigenmitteln der wissenschaftlichen Institute sowie mit finanzieller Unterstützung der WEISSER RING Stiftung, des Vereins Eckiger Tisch sowie des Kinderschutzbunds finanziert. Von den 3.012 Befragten sollen 12,7 % von „sexualisierter Gewalt“ betroffen sein. Dies entspricht hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung 5,7 Millionen Menschen von Betroffenen. Die gesetzestreue Definition des Begriffes der sexualisierten Gewalt macht das Ergebnis der Dunkelfeldstudie praktisch wertlos. Denn einvernehmliche Sexualität wurde nicht abgefragt und damit unterschlagen: Jede Handlung mit sexuellem Bezug, die gegenüber Personen unter 14 Jahren geschieht. Interessant ist allerdings, dass nur 7,4 % Anzeige gemäß Sexualstrafrecht erstattet haben. Die Frage, warum 90,4 % keine Strafanzeige erstattet haben, wird in der Studie nicht beantwortet. Somit sagt das Studienergebnis nichts darüber aus, wie groß der Anteil von Einvernehmlichkeit ist. Am häufigsten haben die Befragten berichtet, dass die Sexualkontakte innerhalb der Familie/Verwandtschaft stattgefunden haben. Demnach kann es sich dabei grundsätzlich nicht um Pädophile handeln. Insgesamt muss diese Dunkelfeldstudie als äußerst unseriös und damit fast als wertlos bezeichnet werden. Jedenfalls ist die mutmaßliche Opferzahl von 5,7 Millionen Menschen nicht belastbar und hält einem Faktencheck nicht stand. Das Ergebnis dieser Dunkelfeldstudie soll politisch instrumentalisiert werden und verfolgt die Ziele der finanziellen Auftraggeber….



Verfasst am 04 Juni 2025 von Dieter Gieseking    

Schweizer Psychologin Monika Egli-Alge zur Pädophilie: „Meine Haltung ist ganz klar, es braucht nicht jeder Therapie“

Schweizer Psychologin Monika Egli-Alge zur Pädophilie: "Meine Haltung ist ganz klar, es braucht nicht jeder Therapie"

„Durch diesen Ansatz soll nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden, sondern auch der öffentliche Diskurs über Pädophilie in eine konstruktivere Richtung gelenkt werden“, so Egli-Alge

Die Therapie- und Präventionsangebote für Pädophile bei „Kein Täter werden/KTW“ in Deutschland und der Schweiz sind hinreichend bekannt. Die schweizer Psychologin Monika Egli-Alge geht in einem Artikel beim SRF jedoch darüber hinaus:  Für Monika Egli-Alge steht im Mittelpunkt, dass nicht jeder Betroffene zwangsläufig therapeutische Hilfe benötigt, sofern er seine Impulse selbst kontrollieren kann. Die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilen hat die Gefühle – wie auch bei Hetero- und Homosexuellen – unter Kontrolle. Psychische Probleme, wie Depressionen & Suizidgedanken, entstehen erst durch Sigmatisierung und Ausgrenzung. «Meine Haltung ist ganz klar, es braucht nicht jeder Therapie, gesetzt, er ist in seiner eigenen Verhaltenskontrolle, in der Selbstkontrolle und Selbststeuerung sicher genug», so Egli-Alge. Durch diesen Ansatz soll nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden, sondern auch der öffentliche Diskurs über Pädophilie in eine konstruktivere Richtung gelenkt werden. Ein öffentlicher Diskurs, der sich gegen die Kriminalisierung von Pädophilen richtet, wird auch von K13online befürwortet. Grundsätzlich benötigt kein Pädophiler eine Therapie „nur“ wegen seiner pädophilen Identität. Deshalb fordern wir seid unserem Bestehen die Anerkennung & Akzeptanz der Pädophilie in der Sexualwissenschaft, vom Gesetzgeber, von der Gesellschaft und in den Mainstream-Medien…. 



Verfasst am 03 Juni 2025 von Dieter Gieseking     1 Kommentar

Badische Neuste Nachrichten(bnn): Rechtsextreme Gegendemo * Neu-Pforzheimer warnt vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen beim Christopher Street Day

Badische Neuste Nachrichten(bnn): Rechtsextreme Gegendemo * Neu-Pforzheimer warnt vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen beim Christopher Street Day

CSD-Pforzheim hat zur Demo & Umzug am 14. Juni 2025 plakatiert: Schirmherrin ist die Musikerin SOOKEE – Protect Queer Kids

Die Badischen Neusten Nachrichten(bnn) berichten in einem großen Artikel über einen Neu-Pforzheimer, der im Jahre 2024 in Görlitz den dortigen CSD mit organisiert hatte. Er warnt vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen bei Christopher Street Day(CSD) in Pforzheim:  Für Pforzheim befürchtet er ein ähnliches Szenario: Neonazis, die mit den rot-weißen Flaggen der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD), dem Zug folgen und versuchen, ihn zu stürmen. Vom CSD Görlitz und vom Aufmarsch der Faschisten gibt es bei YouTube ein Video. Der „Störtrupp Süd“ ruft zur Nazi-Demo in Pforzheim auf: „Für traditionelle Werte und gegen Frühsexualisierung unserer Kinder“! Der hiesige CSD-Veranstalter hat in der ganzen Stadt Pforzheim plakatiert und ruft zur Solidarität gegen Hass auf. Die gesamte Zivilgesellschaft ist zum Protest gegen die Faschisten aufgerufen. Die Schirmherrschaft für den diesjährigen CSD hat die Musikerin SOOKEE übernommen. Sie steht für das „Protect Queer Kids“ ein. Auch in Pforzheim gibt es natürlich schwule Jungs & lesbische Mädchen, die vor Angriffen aus dem rechtsextremistischen Spektrum geschützt werden müssen. Dazu gehört auch der Schutz vor AfD-Propaganda. Erschreckend ist, dass es den Neonazis offensichtlich gelungen ist, auch schon Kinder & Jugendliche für ihre rechte Gesinnung zu missbrauchen. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, einen solchen politischen Missbrauch zu stoppen…



Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.