Antifaschistischer Aktionstag in Pforzheim am kommenden Samstag: Nazi-Demo stoppen – CSD Pforzheim schützen
Der 3. CSD in Pforzheim hat inzwischen über die Goldstadt hinaus für mediales Aufsehen gesorgt. Die Stuttgarter Zeitung & Karlsruhe News berichten und rufen zur Solidarität gegen RECHTS auf. Innerhalb der Homo-Community wird bundesweit zur Teilnahme am CSD in Pforzheim aufgerufen. „Gerade jetzt, wo es unbequem wird, ist es umso wichtiger, sich solidarisch und antifaschistisch zu zeigen“, so der Veranstalter. Demnach dürften CSD-Teilnehmer aus ganz Süddeutschland am 14. Juni nach Pforzheim anreisen. Auch die Antifa hat einen Protest gegen den Aufmarsch „Störtrupp Süd(DST)“ angekündigt: Nazi-Demo stoppen – CSD Pforzheim schützen. Der CSD findet auf dem Marktplatz vor dem Rathaus mit Ständen politischer Parteien & Kirchen & Zivilgesellschaft statt. Der CSD-Umzug führt durch die Innenstadt und auch am Waisenhausplatz vorbei, wo die Neonazis ihre Demo angemeldet haben. Mit einem entsprechenden Polizeiaufgebot ist zu rechnen. Bei der CSD-Veranstaltung auf dem Markplatz werden zahlreiche Redner/Innen auftreten. Auch die Bundestagsabgeordnete & parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Katja Mast, hat sich am SPD-Stand angekündigt. Die lokalen, regionalen und bundesweiten Mainstream-Medien werden berichten…(Update: Gedenkveranstaltung am 13. Juni um 17 Uhr)
Inzwischen wird innerhalb der Community bundesweit zur Teilnahme am CSD in Pforzheim aufgerufen. „Gerade jetzt, wo es unbequem wird, ist es umso wichtiger, sich solidarisch und antifaschistisch zu zeigen“, so Davis. Innerhalb der queeren Szene wird seit Jahren darüber diskutiert, ob die Paraden zu unpolitisch geworden seien und sich zu stark auf das gemeinsame Feiern konzentrierten. Für Davis ist der Fall Pforzheim ein deutliches Zeichen dafür, wie politisch das Thema nach wie vor ist: „Queere Menschen werden diskriminiert und übermäßig oft Opfer von Gewalt.“
Die Veranstalterinnen und Veranstalter des CSD wollen sich davon nicht einschüchtern lassen – und setzen ein klares Zeichen. „Was jetzt auf keinen Fall passieren darf, ist, dass Menschen aus berechtigter Angst dem CSD fernbleiben“, erklärt die Rapperin Sookee in einem Instagram-Post.
Die Schirmherrin des CSD Pforzheim, die mit bürgerlichem Namen Nora Hantzsch heißt, ruft alle solidarischen Menschen dazu auf, am 14. Juni nach Pforzheim zu kommen und den CSD zu unterstützen.
https://www.ka-news.de/region/pforzheim/csd-pforzheim-klare-kante-gegen-rechte-gegendemo-art-3328297
In Pforzheim ist nicht nur die AfD stark, sondern seit Jahren auch aktive militante Faschist:innen wie „Der Dritte Weg“ und „Pforzheim Revolte“. In der Stadt gibt es ein rechtes Problem. Rechte werden immer stärker und gefährlicher. Nun planen die Faschist:innen von „Der Störtrupp“ (DST) mit weiteren Gruppen eine Demonstration ausgerechnet gegen den CSD am 14. Juni in der Innenstadt.
Gemeinsam werden wir nicht nur den CSD verteidigen, sondern wollen den rechten Aufmarsch stoppen!
https://antifa-info.net/aktionstag1406/pforzheim



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Der „Störtrupp Süd“, wie sich die rechtsextreme Gruppierung nennt, ruft zur Gegendemo auf. Ihnen gehe es um den Schutz „unserer Kinder“.
Die vermeintliche Sorge entlarvt sich schon auf den ersten Blick als Angriff auf die Vielfalt. Die Comiczeichnung des Aufrufs zeigt zwei Kinder in Tracht: Das romantisierte Abziehbild eines rückwärtsgewandten Menschenbildes, das definitiv nicht die Pforzheimer Realität zeigt.
Bereits im Februar kamen Rechtsextreme in Pforzheim zusammen. Die Stadt zeigte ihnen deutlich, dass hier kein Platz für Hass und Hetze ist. Das muss nun beim CSD wieder passieren. Die Stadtgesellschaft muss zusammenstehen.
https://bnn.de/pforzheim/pforzheim-stadt/rechter-gegenwind-beim-csd-pforzheim-muss-gegen-hetze-zusammenstehen
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Timur Fuhrmann-Piontek von „Spotlight“ warnt vor dem Vergessen, die ehemalige evangelische Pfarrerin Ruth Nakatenus spricht vom verdrängten Schicksal der homosexuellen Frauen, und Christiane Quincke von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden ruft zu einer Gedenkminute auf. Miriam Haidle von „Zusammenhalten Pforzheim“ zeichnet das Schicksal des homosexuellen Pforzheimers Kurt Webers nach, und ein Mitglied der örtlichen Antifa-Gruppe erinnert daran, wie schnell mühsam erkämpfte Rechte wieder genommen werden können. Auch die „Initiative gegen Rechts“ meldet sich noch mit einer Pressemitteilung: Der CSD solle „ein Fest für Menschlichkeit und für die Rechte nicht heterosexueller Mitmenschen werden. Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass der Wert der Menschenrechte immer öfter in Zweifel gezogen wird.“
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Gedenken-in-Pforzheim-Die-Opfer-des-Paragrafen-175-und-ihr-verdraengtes-Schicksal-_arid,2229702.html
Die neue Staatsreligion in Deutschland heißt Queer
Ich frage mich ob ein MAP oder ein Zoophiler bei den Pride-Paraden ebenfalls mitlaufen kann. Mal überlegen… NEIN, dass wäre fatal, denn er würde von den Queeren direkt angegriffen werden!!!
Wenigstens zeigt die AfD offen ihren Hass. Tatsächlich läuft sehr sehr vieles bei den Queeren subtil ab, auch ihr Hass gegenüber MAPs, Zoophilen und Leuten die eine ganz andere sexuelle Präferenz haben. Diese Entwicklung finde ich äußerst problematisch und fatal!
K13online Anmerkungen
Queer ist nicht neu, sondern hat sich im Mainstream eigentlich schon etabliert. NEU ist, dass diese Errungenschaften wieder rückgängig gemacht werden sollen.
Die sexuelle Minderheit der Pädophilen & die MAP wird von der Queer-Community nicht mit eingeschlossen. Aber genau DAS wird von der AfD und den Neonazis in einen Topf geworfen. Darum geht es primär in diesem News…
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Der Linken-Stadtrat hatte OB Boch bereits in der Gemeinderatssitzung am 3. Juni scharf für dessen Umgang mit der Thematik kritisiert. Er konfrontierte den Verwaltungschef mit einem Gegenbeispiel aus der Region.
CDU-Bürgermeister wirbt für Mut und Toleranz
Dieses lieferte der CDU-Bürgermeister Tony Löffler aus Ubstadt-Weiher, einer Gemeinde mit rund 13.300 Einwohnern nördlich von Bruchsal. Dort fand kürzlich im Ortsteil Zeutern eine Dorf-Pride statt – und Löffler selbst hisste bereits zwei Wochen zuvor an einer Außenstelle des Rathauses die Regenbogenflagge. „Ich musste mir da auch etwas Mut zusammennehmen“, sagt er rückblickend.
https://bnn.de/pforzheim/pforzheim-stadt/es-ist-beschaemend-kritik-an-pforzheimer-entscheidung-gegen-regenbogenflagge-zum-csd
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„Wir zeigen gemeinsam Flagge und werden klar machen, dass Pforzheim und die Region für Freiheit, Solidarität und vor allem für gleiche Rechte für jede und jeden Menschen steht – ganz egal, wen man liebt“, so die Pforzheimer Co-Vorsitzende der SPD Katrin Troisi, die Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidatin Annkathrin Wulff und die Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium Katja Mast im Vorfeld der Veranstaltung in der Pressemitteilung. Mast hat außerdem angekündigt, am CSD-Wochenende eine Regenbogenflagge am Fenster ihres Bürgerbüros zu hissen. „Als äußeres Zeichen der Solidarität mit all denjenigen, denen Vielfalt am Herzen liegt – jeder Mensch ist unterschiedlich und das ist gut so“, so die SPD-Politikerin Mast.
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Christopher-Street-Day-in-Pforzheim-SPD-macht-Druck-und-faehrt-gross-auf-_arid,2229120.html
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Die Pforzheimer CSD-Parade wird vom Verein Spotlight Pforzheim veranstaltet. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden Pforzheim und viele Vereine unterstützen die Aktion, genauso wie die Bürgerbewegung #Zusammenhalten Pforzheim. Die Fahrradaktivisten der Critical Mass wollen beim CSD ebenfalls Präsenz zeigen.
Zudem werden die Dragqueens Vicky Jenner, Gloria Diamond und Zaza Tziki erwartet. DJ Robert und Rapperin Finna möchten auftreten. Aus der Politik hat die Pforzheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast ihre Teilnahme am CSD angekündigt. Laut Stadtrat Marvin Weiß (Linke) wolle für seine Partei die Bundestagsabgeordnete Sahra Mirow nach Pforzheim kommen. Bürgermeister Tobias Volle (parteilos) wird als Vertreter der Stadt ein Grußwort sprechen.
https://bnn.de/pforzheim/pforzheim-stadt/rechter-stoertrupp-marschiert-auf-wie-sicher-wird-der-csd-in-pforzheim
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Gemeinsames Gedenken an queere Opfer
Es ist eine gemeinsame Veranstaltung von „Spotlight & Queer Space“, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden Pforzheim und der Bürgerbewegung #Zusammenhalten Pforzheim: Am Freitag, 13. Juni, wird es ab 17 Uhr am Bertha-Benz-Platz eine Gedenkstunde für die queeren Opfer des Nationalsozialismus geben. Diese findet laut Veranstalter nicht zufällig statt, denn für den folgenden Tag wurde von Neonazis eine Demonstration gegen den CSD angemeldet. Gemeinsam will man innehalten, erinnern, aber auch ein Zeichen setzen, auch gegen das Vergessen, gegen rechte Hetze, für Sichtbarkeit, Menschenwürde und Freiheit. Die Teilnehmenden können Blumen, Schilder und Fahnen mitbringen.
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Gruene-Jugend-will-Flagge-zeigen-zusaetzliche-Gedenkveranstaltung-anlaesslich-des-Pforzheimer-CSD-_arid,2228808.html
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Man wolle, Achtung: die „Gebärfähigkeit“ deutscher Familien schützen. Die PZ berichtete bereits über einen lokalen Sympathisanten, der in der Vergangenheit mit Gewalt, einem Hakenkreuz-Tattoo und Hitlergruß aufgefallen ist. Die Anmeldung sorgte in der Stadt für Unruhe und die Bundestagsabgeordneten Katja Mast (SPD) und Gunther Krichbaum (CDU) lieferten noch am selben Tag Statements. Das Rathaus kündigte an, erstmals einen Bürgermeister beim CSD sprechen zu lassen (Tobias Volle) und mit einem Stand vertreten zu sein. Ein starkes Zeichen – sagen die einen. Andere vermissen „echtes“ Engagement. Denn eine Regenbogenflagge wolle man am Rathaus nicht hissen.
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Keine-Regenbogenflagge-zum-Pforzheimer-CSD-auf-dem-Rathaus-Warum-geht-es-dann-in-anderen-Staedten-_arid,2228382.html
K13online Anmerkungen
Die Regenbogenfahne ist zwar ein Symbol der queeren Community, aber so wichtig auf dem Rathaus nun auch wieder nicht, zumal diese bunte Fahne vielfach auf dem CSD präsent sein wird. Viel wichtiger ist es, dass die Pforzheimer Stadtverwaltung erstmals mit einem Stand auf dem Marktplatz vertreten sein wird.
Große Polizeipräsenz, aber keine Gegendemos beim Karlsruher CSD
Die Polizei zeigte zur Demonstration in Karlsruhe Präsenz. Hier waren jedoch keine Gegendemonstrationen geplant. Anders als in Pforzheim. Zur dortigen Veranstaltung zum Christopher Street Day hat ein Angehöriger der rechten Szene eine Demonstration mit 150 Menschen angemeldet. Die CSD-Parade in Pforzheim findet am 14. Juni statt.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/csd-2025-102.html