CSD-Pforzheim hat zur Demo & Umzug am 14. Juni 2025 plakatiert: Schirmherrin ist die Musikerin SOOKEE – Protect Queer Kids
Die Badischen Neusten Nachrichten(bnn) berichten in einem großen Artikel über einen Neu-Pforzheimer, der im Jahre 2024 in Görlitz den dortigen CSD mit organisiert hatte. Er warnt vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen bei Christopher Street Day(CSD) in Pforzheim: Für Pforzheim befürchtet er ein ähnliches Szenario: Neonazis, die mit den rot-weißen Flaggen der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD), dem Zug folgen und versuchen, ihn zu stürmen. Vom CSD Görlitz und vom Aufmarsch der Faschisten gibt es bei YouTube ein Video. Der „Störtrupp Süd“ ruft zur Nazi-Demo in Pforzheim auf: „Für traditionelle Werte und gegen Frühsexualisierung unserer Kinder“! Der hiesige CSD-Veranstalter hat in der ganzen Stadt Pforzheim plakatiert und ruft zur Solidarität gegen Hass auf. Die gesamte Zivilgesellschaft ist zum Protest gegen die Faschisten aufgerufen. Die Schirmherrschaft für den diesjährigen CSD hat die Musikerin SOOKEE übernommen. Sie steht für das „Protect Queer Kids“ ein. Auch in Pforzheim gibt es natürlich schwule Jungs & lesbische Mädchen, die vor Angriffen aus dem rechtsextremistischen Spektrum geschützt werden müssen. Dazu gehört auch der Schutz vor AfD-Propaganda. Erschreckend ist, dass es den Neonazis offensichtlich gelungen ist, auch schon Kinder & Jugendliche für ihre rechte Gesinnung zu missbrauchen. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, einen solchen politischen Missbrauch zu stoppen…
Für Pforzheim befürchtet er ein ähnliches Szenario: Neonazis, die mit den rot-weißen Flaggen der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD), dem Zug folgen und versuchen, ihn zu stürmen.
Mehrere in schwarz gekleidete Personen hätten in Görlitz die CSD-Teilnehmer fotografiert.
Sie hätten „Deutschland erwache!“ gegrölt; und, was den langjährigen Mitarbeiter der Berliner Aids-Hilfe besonders verletzt und schockiert hat: „Ihr sollt alle an Aids verrecken!“
Es sei extrem gruselig gewesen. „Und auf einmal geht das in Pforzheim los?“, fragt sich nun der 67-Jährige.
Seine Sorge: „Bleibt das Geschehen beherrschbar, kann man die Veranstaltung auf öffentlichen Plätzen verteidigen?“ Oder wird es für Teilnehmer gefährlich?






Das hat auch das Rathaus erkannt: Die Stadt wird erstmals selbst mit einem eigenen Stand auf dem Event Flagge zeigen. Ebenfalls eine Premiere werden die Grußworte sein, die Bürgermeister Tobias Volle in Vertretung des zu dieser Zeit im Urlaub verweilenden OB Peter Boch sprechen wird. Das teilt die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit.
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Buergermeister-Volle-erstmals-mit-Grussworten-auf-dem-CSD-in-Pforzheim-Pride-Flagge-wird-aber-wohl-n-_arid,2226515.html