Buch-Neuerscheinung: Biografie des Literatur-Nobelpreisträgers „Thomas Mann – Ein Leben“ vom Autor Tilmann Lahme

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 06 Juni 2025 ]

Homo-Portal „Queer.de“ vereinnahmt weltberühmten Schriftsteller Thomas Mann als schwul: Auf dem Lido in Venedig zog jedoch ein elfjähriger polnischer Junge namens Wladyslaw Moes(Tadzio) die Blicke des berühmten Schriftstellers magisch an

Die Novelle „Der Tod in Venedig“ gehört zu den Meisterwerken des weltberühmten Schriftstellers Thomas Mann. Erstmals ist jetzt eine Biografie erschienen, die laut dem Homo-Portal „Queer.de“ auch die Homosexualität von Thomas Mann nicht ausspart. Damit vereinnahmt „Queer.de“ den Schriftsteller als schwul. Jedoch war der polnische Junge Wladyslaw Moes(Tadzio) auf dem Lido in Venedig 11 Jahre alt. Diese plantonische Liebe muss deshalb als pädophil bezeichnet werden. Der Autor der Biografie, Tilmann Lahme, veranstaltet ab dem heutigen 27. Mai 2025 bundesweite Buchlesungen. Die Lesetour beginnt im Schloss Ettersburg und wird auch nach Baden-Württemberg führen. Den Terminkalender finden Sie auf der Verlags-Webseite dtv, den wir auch auf der Frankfurter Buchmesse 2025 besuchen werden. K13online wird auch an einer dieser Lese-Veranstaltungen teilnehmen und in einem weiteren News berichten. Ein Rezension zum Buch ist in Vorbereitung. Zitate Queer.de: Thomas Mann war ein literarisches Genie, das im Privaten oft zweifelnd und unglücklich war. Seine Liebe und seine Lust unterdrückte er, die Vertuschung ging nach seinem Tod weiter – doch Tilmann Lahme trägt einen großen Teil dazu bei, ihn davon zu befreien. Im Mann-Jubiläumsjahr, zum 150. Geburtstag des Schriftstellers, erscheint eine Vielzahl an neuen Sachbüchern. Diese neue Biografie gehört zu den wichtigsten. Wahrheit oder Pflicht? Beinhaltet diese neue Biografie wirklich die ganze Wahrheit? In der K13online-Rezension werden SIE es lesen können…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.dtv.de/buch/thomas-mann-28445

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass der Nobelpreisträger homosexuell war, hat er selbst nach außen stets verheimlicht. Teile der Nachwelt taten es ihm gleich und griffen entsprechend in seinen Nachlass ein. So ignorierten Forschende 2004 aufgetauchte Briefe Manns an den Jugendfreund Otto Grautoff, in denen er sich so deutlich wie nie zu seiner Homosexualität und Grautoffs Konversionstherapie äußert. Bis heute sind diese zwei Briefe nicht Teil der Großen Kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke Thomas Manns. In Lahmes Biografie werden sie erstmals vollständig abgedruckt.

Es ist bemerkenswert, wie sehr sich ein einflussreicher Teil der Thomas-Mann-Forschung bis heute dagegen sträubt, den Schriftsteller als das zu bezeichnen, was er war: homo­sexuell.

https://www.queer.de/detail.php?article_id=53730

 

 

 

 

 

 

 

Während eines Sommerurlaubs von Thomas Mann 1911. Auf dem Lido in Venedig zog ein elfjähriger polnischer Junge namens Wladyslaw Moes, gerufen Adzio, die Blicke des berühmten Schriftstellers magisch an. Diese obsessiv-platonische Begegnung wurde zum Ausgangspunkt der Novelle „Der Tod in Venedig“

https://www.lovelybooks.de/autor/Gilbert-Adair/Adzio-und-Tadzio-144491970-w

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Im ewigen Gedenken zum 69. Todestag: Weltberühmter Schriftsteller Thomas Mann verstarb am 12. August 1955 im Alter von 80 Jahren in Zürich

 

3 Kommentare zu “Buch-Neuerscheinung: Biografie des Literatur-Nobelpreisträgers „Thomas Mann – Ein Leben“ vom Autor Tilmann Lahme”

  1. Weidermann: „Er war Kämpfer der Demokratie“

    Thomas Manns Werke seien bis heute aktuell. „Er hat in seinem Werk in der zweiten Hälfte gezeigt, wie die deutsche Kultur, die deutsche Literatur zu etwas Gutem führen kann, zu etwas Hellem“, erklärt Weidermann. „Er wurde dann der Kämpfer der Demokratie, des Antifaschismus hat das Weiße Haus des Exils in Amerika gebaut. Er hat sich entwickelt und er kam von der dunklen Seite der deutschen Geschichte, Nationalist, Antidemokrat, jemand, der Oswald Spengler gefeiert hat.“

    Am lebendigsten sei das im „Zauberberg“ erkennbar: er habe sich in der Mitte des Romans, als er ihn zur Hälfte fertig geschrieben hatte, selbst entwickelt – vom Antidemokraten zum Demokraten, sagt Weidermann. „Diese Entwicklung der eigenen politischen Handlung hat er in dieses Werk hineingeschrieben. Und dadurch ist es heute noch so besonders lebendig für mich zumindest und viele andere auch.“

    https://www.inforadio.de/rubriken/interviews/2025/06/06/schriftsteller-thomas-mann-vor-150-jahren-geboren-volker-weidermann-kulturjournalist-die-zeit.html

  2. Sirius A sagt:

    Die Beurteilung von Katja Mann liest sich allerdings etwas anders. Demnach wirkte der Junge offenbar wie ein 13jähriger. Und diesen Eindruck muß auch Thomas gehabt haben. Also von wegen Pädophilie… aber das ist ja mal wieder ein altes Thema, das offenbar nicht auszurotten ist…

    Katia Mann recalled that her husband’s idea for the story came during a holiday at the Grand Hôtel des Bains in 1911:

    All the details of the story… are taken from experience … In the dining-room, on the very first day, we saw the Polish family, which looked exactly the way my husband described them: the girls were dressed rather stiffly and severely, and the very charming, beautiful boy of about 13 was wearing a sailor suit with an open collar and very pretty lacings. He caught my husband’s attention immediately. This boy was tremendously attractive, and my husband was always watching him with his companions on the beach. He didn’t pursue him through all of Venice—that he didn’t do—but the boy did fascinate him, and he thought of him often…[3]

    K13online Anmerkungen
    Im Roman und im Spielfilm ist Tadzio älter. Im realen Leben war er jedoch erst 11 Jahre alt.
    Warum Tadzio damals wie heute älter gemacht wurde, liegt auf der Hand.

  3. Das Rezensions-Exemplar dieses Buches ist dankend vom Verlag hier eingetroffen. In absehbarer Zeit werden wir in einem weiteren News die Rezension publizieren.

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