Verfasst am 03 August 2025 von Dieter Gieseking    

Kriminalität Selbstjustiz: Ermittlungsverfahren & Hausdurchsuchungen gegen Gruppe von sieben Pedo-Hunters(Pädophilenjäger)

Kriminalität Selbstjustiz: Ermittlungsverfahren & Hausdurchsuchungen gegen Gruppe von sieben Pedo-Hunters(Pädophilenjäger)

Den Tätern auf der Spur: Aus NRW ein 21-Jährige aus Hamm, ein 18-Jähriger aus Wuppertal, ein 23-Jähriger aus Duisburg und ein 25-Jähriger aus Mendig (Rheinland-Pfalz)

Zunehmend gehen Polizei & Staatsanwaltschaften gegen sogenannte Pedo-Hunters(Pädophilenjäger) vor, die sich im Internet als Kinder ausgeben und angebliche Pädophile in eine Fall locken. Am 31. Juli 2025 fanden wieder Wohnungsdurchsuchungen statt: Ein 21-Jährige aus Hamm, ein 18-Jähriger aus Wuppertal, ein 23-Jähriger aus Duisburg und ein 25-Jähriger aus Mendig (Rheinland-Pfalz). Den Tätern auf der Spur! Die Ermittler beschreiben den Vorwurf so: Der 19-Jährige Briloner habe vorher online mit jemandem gechattet, den er für ein 13-jähriges Mädchen hielt. Sie hätten sich verabredet, zu einem Treffen in einem Waldstückchen in Brilon-Alme. Das Opfer aus Brilon wurde geschlagen, bedroht und sein Handy geklaut. Die Polizei ermittelt u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die mutmaßlichen Angreifer. Demnach hat das 19-jährige Opfer Strafanzeige gegen die Pädophilenjäger erstattet. Das Dunkelfeld solcher Gewalttaten dürfte enorm groß sein. Denn die Opfer könnten sich wegen „Cybergrooming“ strafbar gemacht haben. Der Gesetzgeber hat solche Treffen auch dann unter Strafandrohung gestellt, wenn keine Kinder betroffen sind, sondern die Fallensteller erwachsen sind. Dies hat zur Folge, dass sich die Jagd auf Pädophile zu einer Art von Volkssport entwickelt hat. Die Pedo-Hunters „rechtfertigen“ das Fallenstellen mit „Kinderschutz“.  K13online ruft alle von der Pädophilenjagd Betroffenen zu Strafanzeigen auf…



Verfasst am 01 August 2025 von Dieter Gieseking    

Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage der AfD-Fraktion: Missbrauchsfonds hat 267.600.000 Euro Steuergelder ausgezahlt

Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage der AfD-Fraktion: Missbrauchsfonds hat 267.600.000 Euro Steuergelder ausgezahlt

Bundeshaushalt 2026: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) will noch mehr Millionen Steuergelder

In der parlamentarischen Sommerpause hat der Deutsche Bundestag eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion & die Antwort der Bundesregierung zum Missbrauchsfonds veröffentlicht. Im Zeitraum von 2013 bis heute wurden sage und schreibe 267.600.000 Euro an Steuergeldern ausgezahlt: Nach derzeitiger Prognose können Erstanträge mit dem Eingangsdatum ab dem 19. März 2025 nicht mehr bewilligt werden, da die verfügbaren Haushaltsmittel für die Umsetzung der Billigkeitsrichtlinie aufgrund der hohen Nachfrage vorzeitig erschöpft sind. Im Juni 2025 wurde daher ein Antragsstopp rückwirkend zum 19. März 2025 ausgesprochen. Dieser Schritt war notwendig, da die für die Umsetzung der Richtlinie für die Gewährung von Hilfen des Bundes für Betroffene sexueller Gewalt verfügbaren Haushaltsmittel aufgrund der hohen Nachfrage vorzeitig erschöpft waren. Die hohe Nachfrage lag zum Ende bei 53.220.000 Euro. Der neue Bundeshaushalt für das Jahr 2026 wurde noch nicht beschlossen. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) will noch mehr Millionen Steuergelder haben. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung einen geänderten Missbrauchsfonds mit weiteren Millionen Euros auffüllen wird. Der Bundesrechnungshof hatte den Fonds beanstandet, sodass dieser beendet werden musste…



Verfasst am 29 Juli 2025 von Dieter Gieseking     4 Kommentare

rbb 24: In Casekow (Uckermark) sollen Jugendliche mit pädophilen Neigungen in einer betreuten WG untergebracht werden

rbb 24: In Casekow (Uckermark) sollen Jugendliche mit pädophilen Neigungen in einer betreuten WG untergebracht werden

Die AfD in Casekow gibt dem Protest eine Stimme: Kein Platz für Sexualstraftäter in unserer Gemeinde * Kein Platz für Pädophile in unserer Gemeinde

Der rbb 24 berichtet erneut über ein Pilotprojekt für Jugendliche mit pädophiler Neigung in der kleinen Gemeinde Casekow (Uckermark/Brandenburg). Mehr als die Hälfte der Einwohner haben bei der letzten Bundestagswahl die rechtsextreme AfD gewählt. In Casekow wurden menschenverachtende Transparente aufgestellt: Kein Platz für Sexualstraftäter in unserer Gemeinde * Kein Platz für Pädophile in unserer Gemeinde. Ein solcher „Protest“ erinnert an düstere Zeiten deutscher Geschichte. K13online verurteilt solche Transparente auf das Schärfste. Auch der Landtag von Brandenburg hat sich nun mit der Betriebserlaubnis dieser betreuten WG beschäftigt. Eine Vertreterin des Petitionsausschusses war vor Ort. Sie weist auf die Gefahr der Stigmatisierung von den pädophilen Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren hin. In der betreuten WG sollen acht Jugendliche untergebracht werden. Die drohende Sigmatisierung der jungen Pädophilen müsste das Pilotprojekt eigentlich verhindern. Die Betriebserlaubnis darf schon deshalb nicht erteilt werden. Darüber hinaus fordert K13online einen bundesweiten Verzicht solcher Therapie-WGs. Auch Pädophile in sehr jungen Jahren benötigen grundsätzlich keine Therapie. Jedenfalls nicht in solchen WGs, wo das soziale Umfeld durch eine rechtsextreme AfD-Wählerschaft geprägt ist, die psychische Probleme bei den Betroffenen verursachen. Auch pädophile Jugendliche brauchen ein soziales Umfeld mit Akzeptanz ihrer sexuellen Identität. Jede Form von Stigmatisierung wirkt sich negativ und kontraproduktiv gegen die sexuelle Minderheit der Pädophilen/Pädosexuellen aus. Und trägt nicht zu einem besseren Kinderschutz vor sexualisierter Gewalt bei…(Update 31.07.2025: MBJS stellt fehlerhafte Berichterstattung im rbb-Beitrag richtig)



Verfasst am 28 Juli 2025 von Dieter Gieseking    

Niederländischer Aktivist Nelson Maatman in Mexiko-Stadt im Gefängnis: Seit drei Jahren & ein Monat ohne Gerichtsverhandlung in U-Haft

Niederländischer Aktivist Nelson Maatman in Mexiko-Stadt im Gefängnis: Seit drei Jahren & ein Monat ohne Gerichtsverhandlung in U-Haft

Mexikanische Bundesanwaltschaft bietet für Schuldeingeständnis einen Deal an: Strafmaßvereinbarung von zwei Jahren & 10 Monaten und sofortige Entlassung in die Freiheit

Der niederländische Aktivist Nelson Maatman befindet sich ohne eine Gerichtsverhandlung seit nunmehr drei Jahren und einen Monat in einem mexikanischen Gefängnis in U-Haft. K13online hat erneut einen Hinweis von seiner hier bekannten Emailadresse erhalten, den wir allerdings nicht überprüfen können. Demnach bietet die mexikanische Bundesanwaltschaft für ein Schuldeingeständnis einen Deal an: Strafmaßvereinbarung von zwei Jahren & 10 Monaten und sofortige Entlassung in die Freiheit. Solche Deals zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung gibt es auch in Deutschland, wenn zum Beispiel die Beweislage für eine Verurteilung nicht ausreichen könnte. Die Gerichtsbarkeit & die Haftbedingungen in Mexiko sind jedoch mit der Justiz in Deutschland und auch in den Niederlanden nicht vergleichbar. Als niederländischer Staatsbürger könnte Maatman nach einem solchen Deal in sein Heimatland überstellt werden. In Mexiko geht es bei einem solchen Deal nicht mehr um Recht oder Unrecht, sondern um die Freilassung und Rückkehr in die Niederlande. Die Alternative würde darin bestehen, dass er bei einer Gerichtsverhandlung zu einem noch höheren Strafmaß verurteilt werden könnte. Die Rechtsmittel durch die Instanzen könnten Jahre dauern. Maatman müsste weiterhin die menschenunwürdigen Haftbedingungen in Mexiko überleben. K13online hat sich mit Schreiben vom 29. April 2025 an die niederländische Botschaft in Mexiko-Stadt gewandt. Mit Stand von heute hat die Botschaft (noch) nicht geantwortet. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter berichten…



Verfasst am 26 Juli 2025 von Dieter Gieseking    

Beschwerde gegen Haftzeitberechnung(Reststrafe): Rechtsanwalt Dr. Daniel Kötz beantragt unverzügliche Freilassung von „Ludwig“ aus der JVA

Beschwerde gegen Haftzeitberechnung(Reststrafe): Rechtsanwalt Dr. Daniel Kötz beantragt unverzügliche Freilassung von "Ludwig" aus der JVA

Gefangener „Ludwig“ hat Arbeitsplatz in der Bücherei bekommen: Wöchentliche Telefongespräche mit K13online zur Vorbereitung seiner Entlassung in die Freiheit

Nachdem das Oberlandesgericht(OLG) den Maßregelvollzug mit Beschluss vom 23. Mai 2025 für erledigt erklärt hat wurde „Ludwig“ am 23. Juni 2025 in eine JVA überstellt. Dort soll er laut Staatsanwaltschaft und Landgericht(LG) noch die Reststrafe(1/3) von einem Jahr absitzen. Das LG hat jedoch keinen Tag seiner frühren U-Haft angerechnet. Rechtsanwalt Dr. Daniel Kötz hat deshalb Beschwerde gegen diese rechtsfehlerhafte Haftzeitberechnung eingelegt und beantragt, den Gefangenen „Ludwig“ unverzüglich in die Freiheit zu entlassen. In der Begründung, die K13online vorliegt, verweist Ra Kötz auf mehrere Entscheidungen von OLGs und dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG).  Bis zu einer OLG-Entscheidung wird „Ludwig“ im regulären Strafvollzug bleiben. Inzwischen hat er einen Arbeitsplatz in der JVA-Bücherei bekommen, wo er mit zwei Mitgefangenen Bücher an die Gefangenen verteilt. DAS ist der beste Job im Knast. Am 15. Juli haben wir seinen 1. Telefonanruf erhalten. Wir haben nun wöchentliche Telefongespräche vereinbart. Die Vorbereitungen zur Entlassung von „Ludwig“ in die Freiheit können auf diese Weise schneller & besser besprochen werden. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter berichten…



Verfasst am 22 Juli 2025 von Dieter Gieseking     1 Kommentar

Niederländische Aktivisten Marthijn Uittenbogaard & Lebenspartner Lesley in Ecuardor: Warten auf die schriftliche Urteilsbegründung

Niederländische Aktivisten Marthijn Uittenbogaard & Lebenspartner Lesley in Ecuardor: Warten auf die schriftliche Urteilsbegründung

Krimineller „Kinderschützer“ Tim Ballard hetzt in den Mainstream-Medien mit falschen Tatsachenbehauptungen: „Groß angelegter Missbrauch, Entführungen, Vergewaltigungen und Sexpartys

Der niederländische Schriftsteller A.H.J. Dautzenberg berichtet auf seinen Webseiten fortlaufend über aktuelle Ereignisse in Ecuardor, wo sich die niederländischen Aktivisten Marthijn Uittenbogaard & Lebenspartner Lesley zu Unrecht in U-Haft befinden. Am 28. Juni 2025 hat eine weitere Gerichtsverhandlung stattgefunden. Schon im Vorfeld dieses Termins war der kriminelle „Kinderschützer“ Tim Ballard nach Ecuardor angereist und hetzte in den Mainstream-Medien mit falschen Tatsachenbehauptungen: „Groß angelegter Missbrauch, Entführungen, Vergewaltigungen und Sexpartys. Damit versucht Ballard die korrupte Justiz unter medialen Druck zu setzen. Marthijn & Lesley warten nun auf die schriftliche Urteilsbegründung. Die gesetzliche Frist von 10 Werktagen ist bereits weit überschritten. Die Verteidiger der Beiden haben keine Erklärung dafür. In einem Update vom 20. Juli schreibt Dautzenberg: Der Laden ist wieder geöffnet, aber das Militär erlaubt den Gefangenen nur den Kauf von Reinigungsmitteln, nicht aber von Lebensmitteln. Marthijn und Lesley sind extrem hungrig und schwach. Zudem nimmt die Zahl der Tuberkulose-Infektionen in den Zellen zu. Ich habe die zuständigen Behörden informiert. Die menschenunwürdigen Haftbedingungen verstoßen deutlich gegen internationales Recht. Lesley und Marthijn haben bereits angekündigt, nach ihrer Freilassung eine (internationale) Klage gegen Ballard, O.U.R. und Free a Girl einzureichen. K13online ruft erneut zur internationalen Solidarität gegen das korrupte Justizsystem in Ecuardor auf…



Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.