Diskussion im Deutschen Jungsforum(JuFo): Die bei der Jubiläums-Veranstaltung anwesenden User eric101 & Kristjan berichten über die Inhalte der Redebeiträge und diskutieren mit dem User wesselin(u.a.)
Die K13online Redaktion(Dieter Gieseking) hat zur journalistischen Berichterstattung an der KTW-Veranstaltung zum 20. Jubiläum in der Berliner Charite teilgenommen. Einschließlich der Vertreter aller KTW-Standorte hatten sich 180 Teilnehmer angemeldet. Im historischen Hörsaal Friedrich Kopsch gab es eine ganze Reihe von persönlichen Gesprächen zum erstmaligen Kennenlernen. Das K13online-Motto lautete: Sehen und gesehen werden! Fragestellungen der Besucher/Innen waren nicht erlaubt. Der KTW-Veranstalter hat jedoch alles aufgezeichnet und angekündigt, dass alle Redebeiträge veröffentlicht werden sollen. Aus diesem Grunde und weil zwei User des Deutschen Jungsforums(JuFo) ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen haben, verzichten wir an dieser Stelle auf die inhaltlichen Redebeiträge, die im JuFo diskutiert werden. Wir beschränken uns bei unserem Bericht auf unseren Besuch. Mit den JuFo-Usern eric101 & Kristjan & wesselin und einem weiteren Gleichgesinnten fand am nächsten Tag ein privates Treffen beim gemütlichen Abendessen statt. Am Folgetag gab es eine Stadtrundfahrt. Dazu werden wir ein weiteres News mit einer Bildergalerie publizieren. Am Morgen des Abreisetages traf sich Dieter Gieseking auch noch mit einem langjährigen Mitglied zum ersten persönlichen Kennenlernen. Der viertägige Berlinbesuch war ein Erfolg auf ganzer Linie…
Vor Beginn der Jubiläumsveranstaltung wurden die obigen Fotos aufgenommen, weil Bild- und Videoaufnahmen während der Veranstaltung nicht zugelassen waren. Auch Fragestellungen der Besucher/Innen waren nicht erlaubt. Der KTW-Veranstalter hat jedoch alles aufgezeichnet und angekündigt, dass alle Redebeiträge veröffentlicht werden sollen. Aus diesem Grunde und weil zwei User des Deutschen Jungsforums(JuFo) ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen haben, verzichten wir an dieser Stelle auf die inhaltlichen Redebeiträge, die im JuFo diskutiert werden. Wir beschränken uns bei unserem Bericht auf unseren Besuch.
Vor dem Beginn der Veranstaltung gab es eine kurze Begegnung mit dem ehemaligen Bundesgesundheitsminister Gröhe(CDU), der ein Grußwort zum 20-jährigen Jubiläum sprach. Im historischen Hörsaal Friedrich Kopsch gab es ein kurzes Gespräch mit Jerome Braun von der Kinderschutzstiftung Hensel & Gretel aus Baden-Württemberg, der die Veranstaltung moderierte. Einschließlich der Vertreter aller KTW-Standorte hatten sich 180 Teilnehmer angemeldet. Dabei war auch der offene Pädophilie-Aktivist Georg vom Projekt „Wir sind auch Menschen(WsaM)“ mit vier weiteren Gleichgesinnten. Es lagen WsaM-Flyer aus. Erstmals konnten wir den Georg persönlich treffen. Weiter gab es erstmals ein persönliches Gespräch mit dem KTW-Pressesprecher Maximilian von Heyden. Es soll bei der Einlasskontrolle einen Vorfall gegeben haben und der Sicherheitsdienst musste einschreiten. Nach der Veranstaltung gab es beim Empfang eine kurze Begegnung mit der Prof. Sarah Jahnke, die in der Vergangenheit mehrere Umfragen für Studien durchgeführt hat, die auf K13online veröffentlicht wurden. Auch mit dem Gründer & Leiter von KTW, Prof. Dr. Klaus Beier, konnten wir erstmals ein persönliches Gespräch führen. Dabei wurde u.a. darauf hingewiesen, dass die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilienszene nicht zum Klientel von KTW gehört. Zeitgleich gab es ein Gespräch mit einer unbekannten Person, die sich als Mitarbeiter des LKA Düsseldorf ausgegeben hat. Beier bot Ihm für weitere Informationen eine Kontaktaufnahme per EMail an. Auch K13online bot Ihm eine Kontaktaufnahme an. Wie immer bei öffentlichen Auftritten wurden fleißig K13online-Visitenkarten verteilt…
https://www.jungsforum.net/messages/314008.htm
Newsletter 2025-02: 20 Jahre „Kein Täter werden“ – Jubiläumsveranstaltung am 22. September 2025



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Bereits im Vorfeld der Jubiläumsveranstaltung hat das Schmierblatt Berliner Zeitung & BILD mit der folgenen Titelschlagzeile berichtet:
Charité-Professor schlägt Alarm
Kinderschänder immer jünger und brutaler
https://www.bz-berlin.de/berlin/missbrauch-juenger-und-brutaler
Wir verurteilen diesen widerwärtigen „Journalismus“ auf das Schärfste.
Bei der Veranstaltung waren offensichtlich keine Journalisten der Mainstream-Medien anwesend. Somit wurden keine weiteren Artikel in der Presse veröffentlicht.
Strafgesetzbuch (StGB)
§ 130 Volksverhetzung
(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
1.
gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
2.
die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1.
einen Inhalt (§ 11 Absatz 3) verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht oder einer Person unter achtzehn Jahren einen Inhalt (§ 11 Absatz 3) anbietet, überlässt oder zugänglich macht, der
a)
zum Hass gegen eine in Absatz 1 Nummer 1 bezeichnete Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer in Absatz 1 Nummer 1 bezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung aufstachelt,
b)
zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen in Buchstabe a genannte Personen oder Personenmehrheiten auffordert oder
c)
die Menschenwürde von in Buchstabe a genannten Personen oder Personenmehrheiten dadurch angreift, dass diese beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden oder
2.
einen in Nummer 1 Buchstabe a bis c bezeichneten Inhalt (§ 11 Absatz 3) herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, bewirbt oder es unternimmt, diesen ein- oder auszuführen, um ihn im Sinne der Nummer 1 zu verwenden oder einer anderen Person eine solche Verwendung zu ermöglichen.
(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.
(4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt.
(5) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine Handlung der in den §§ 6 bis 12 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art gegen eine der in Absatz 1 Nummer 1 bezeichneten Personenmehrheiten oder gegen einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer dieser Personenmehrheiten öffentlich oder in einer Versammlung in einer Weise billigt, leugnet oder gröblich verharmlost, die geeignet ist, zu Hass oder Gewalt gegen eine solche Person oder Personenmehrheit aufzustacheln und den öffentlichen Frieden zu stören.
(6) Absatz 2 gilt auch für einen in den Absätzen 3 bis 5 bezeichneten Inhalt (§ 11 Absatz 3).
(7) In den Fällen des Absatzes 2 Nummer 1, auch in Verbindung mit Absatz 6, ist der Versuch strafbar.
(8) In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit den Absätzen 6 und 7, sowie in den Fällen der Absätze 3 bis 5 gilt § 86 Absatz 4 entsprechend.
———— Menschenwürde ist in diesem Land Mangelware——————————
K13online Anmerkungen
Die Straftatbestände im § 130 StGB(Volksverhetzung) sind nach Rechtsauffassung von K13online hinsichtlich von KTW nicht erfüllt. Hinsichtlich der BZ könnten die Straftatbestände mindestens bezüglich der Titelschlagzeile erfüllt sein. Allerdings wird im Artikeltext alles relativiert. In diesem Kontext könnte es sich nicht mehr um eine reine Schämkritik handeln.
20 Jahre „Kein Täter werden“ – eine Zwischenbilanz
Das Präventionsangebot für Menschen mit pädophilen Neigungen „Kein Täter werden“ war bei seinem Start vor 20 Jahren umstritten – und ist es bis heute. Zum Jubiläum hat die Charité jetzt Bilanz gezogen. Von Anna Corves
https://www.inforadio.de/rubriken/wissen/wissenswerte/2025/09/20-jahre–kein-taeter-werden—-eine-zwischenbilanz.html#top
Bericht und Kommentar: Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre KTW“
https://kinder-im-herzen.net/blog/bericht-und-kommentar-jubilaeumsveranstaltung-20-jahre-ktw
Vor 20 Jahren startete das Präventionsprojekt „Kein Täter Werden“, das seitdem nicht nur zahlreiche pädo- und hebephile Menschen therapiert, sondern auch die öffentliche Debatte zum Thema Pädophilie maßgeblich beeinflusst hat. Anlässlich des Jubiläums fand letzten Montag eine Veranstaltung an der Charité in Berlin statt, die Lu Erker und Sirius aus dem WsaM-Team besucht haben.
https://wir-sind-auch-menschen.de/aktuelles/2025/09/28/20-jahre-ktw
Zwei Aspekte möchte ich hier noch erwähnen:
Zitat von Max (SuH):“Die auslaufende Finanzierung des Netzwerks sei zum Glück im August vom Kabinett um zunächst 3 Jahre verlängert worden.“ Quelle: https://max2cents.eu/home/25-18_20-jahre-ktw
Zum Anderen folgt die Finanzierung von KTW wohl der EU-Richtlinie 2011/92/EU, wonach es solche Einrichtungen wohl in ganz Europa geben soll.
K13online Anmerkungen
Die Verlängerung ist vom Deutschen Bundestag noch nicht verabschiedet worden.
Die EU will Vertragsverletzungsverfahren gegen die Länder einleiten, die dieser Richtlinie noch nicht gefolgt sind.
Da kommen mir ein paar Fragen in den Sinn, und ich hoffe, dass sie beantwortet werden können: Wurde auf dem Symposium die nachhaltige Wirksamkeit des Präventionsprojekts nachgewiesen? Hat KTW seine Wirksamkeit beweisen können? Das Ziel sollte doch sein, dass die Klientel zufrieden und straffrei leben kann. Nur dann lohnt sich eine Finanzierung. Wurde Prof. Dr. Beier auf der Veranstaltung gefragt,was er mit seinem Pandemie-Vergleich meint?
K13online Anmerkungen
Ein Ergebnis der Evaluierung liegt noch nicht vor und wird frühestens für Mitte 2026 erwartet.
Fragen an das Podium/RednerInnen waren nicht zugelassen.