Fanny De Tribolet: „Tatsächlich werden die meisten Kindesmissbrauchshandlungen von Menschen ohne pädophile Neigung begangen“
Im Februar 2025 wurde eine neue Präventionsstelle im Kanton Luzern in der Schweiz eröffnet. Fanny De Tribolet leitet das Angebot und erläutert in einem Interview: Wir haben zehn Anfragen und aktuell sieben Patienten in Luzern, die wir behandeln. Auf die Frage „Was wünschen Sie sich im Umgang mit Pädophilen von Medien und Gesellschaft?“ antwortet SIE: Pädophilie wird oft mit sexuellem Kindesmissbrauch gleichgesetzt – dabei ist sie eine psychiatrische Diagnose und sollte nicht mit einer Straftat gleichgesetzt werden. Tatsächlich werden die meisten Kindesmissbrauchshandlungen von Menschen ohne pädophile Neigung begangen.“ Weiter stellt de Tribolet klar: „Was die 4300 Personen mit pädophilen Neigungen im Kanton Luzern anbelangt, muss ich aber relativieren: Nicht jeder von ihnen benötigt eine Behandlung. Und nicht jeder wird straffällig.“ Das Gleiche gilt übrigens auch für Deutschland und weltweit. Die Darstellungen in fast allen Mainstream-Medien und insbesondere die Wahrnehmungen in der Gesellschaft sehen jedoch total anders aus: Nahezu immer, wenn es um sexuelle Beziehungen/Kontakte zwischen Erwachsenen & Kindern geht, werden die Pädosexuellen als „Täter“ bezeichnet. Dabei geht es in Wahrheit um sogenannte „Ersatzhandlungstäter“, die eine heterosexuelle Identität haben. Warum die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft von diesen Fakten nichts wissen will, liegt auf der Hand: Die Heterosexuellen müssten sich primär an ihre eigene Nase fassen – und könnten nicht mehr alles auf die sexuelle Minderheit der Pädophilen & Pädosexuellen abschieben. Die Heterosexuellen müssten in ihren eigenen Reihen nach Missbrauchstätern suchen…






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