Mehrere Neonazis werden als Pädophilenjäger beschuldigt: Gegen diese Pedo-Hunter wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt
Zehn Monate nach der Zerschlagung einer mutmaßlichen Zelle von jugendlichen Rechtsextremisten hat die Bundesanwaltschaft am Dienstag 10 Wohnungen von weiteren Beschuldigten durchsuchen lassen. Die Razzia in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein richtet sich gegen zehn mutmaßliche Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“, wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte. Eine weibliche Beschuldigte soll eine Führungsfigur der Gruppe sein. In Hamburg hat Anfang März der erste Prozess gegen die rechtsextreme Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ begonnen. Mehrere Beschuldigte sollen darüber hinaus Überfälle auf Menschen verübt haben, die sie als „pädophil“ einstuften. Diese wurden durch Täuschung zu Treffen gelotst, bei denen sie geschlagen und getreten wurden. Auch zwei der nun Beschuldigten, deren Wohnungen am Dienstag durchsucht wurden, sollen sich an solchen Angriffen beteiligt haben. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Allen zehn wird Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen, der mutmaßlichen Führungsfigur auch Rädelsführerschaft. PRO JUSTITIA: Den Tätern auf der Spur…






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