Das sogenannte Dunkelfeld dürfte enorm hoch sein: K13online trauert mit den Angehörigen um einen Lokalpolitiker, der dem andauernden Zeitgeist von drohenden Anfeindungen & Ausgrenzungen zum Opfer gefallen ist
Der in der Gemeinde Emmerting beliebte, bürgernahe und gesellige Bürgermeister Stefan Kammergruber(CSU) hat sich das Leben genommen. Gegen Kammergruber lief ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Kinderpornos und es fanden zwei Hausdurchsuchungen statt. Der Lokalpolitiker hinterlässt seine Ehefrau & drei Söhne. Durch den Suizid des Ehemannes & Vaters werden die polizeilichen Ermittlungen eingestellt. Kammergruber befand sich im Wahlkampf zur Kommunalwahl in Bayern am 8. März, wo zeitgleich in Baden-Württemberg die Landtagswahlen stattfinden. Auf der Webseite der CSU Emmerting befindet sich lediglich ein Hinweis auf seinen Tod: „Wir trauern um unseren Bürgermeisterkandidaten Stefan Kammergruber.“ Ein Nachruf ist nicht vorhanden. Suizide bei Kinderpornos und dem § 176 ff. StGB werden nur sehr selten öffentlich bekannt. Insbesondere dann nicht, wenn der Betroffene keine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens war. Das sogenannte Dunkelfeld dürfte enorm hoch sein. K13online trauert mit den Angehörigen um einen Lokalpolitiker, der dem andauernden Zeitgeist von drohenden Anfeindungen & Ausgrenzungen zum Opfer gefallen ist. Dennoch sollte ein Suizid niemals eine Option sein, denn es wird auch nach einem solchen Prozess ein Leben geben. Der Familie von Kammergruber wünschen wir für die Zukunft viel Kraft und möge er allen in guter Erinnerung bleiben. Ruhe in Frieden…






Neueste Kommentare