Verfasst am 17 April 2026 von Dieter Gieseking     5 Kommentare

Psychologie HEUTE: Pseudowissenschaftliche Beratung bei Missbrauch * Zwei Psychologieverbände warnen vor Beratungsinitiativen, die über „rituellen Missbrauch“ aufzuklären behaupten

Psychologie HEUTE: Pseudowissenschaftliche Beratung bei Missbrauch * Zwei Psychologieverbände warnen vor Beratungsinitiativen, die über „rituellen Missbrauch“ aufzuklären behaupten

SWR Wissen – Erinnerung an sexuellen Missbrauch – Echt oder eingeredet?: Immer wieder erzählen Betroffene, wie ihnen der Missbrauch eingeredet wurde

Es ist ein allgegenwärtiges Thema: Falsche Missbrauchserinnerungen aus der Kinderheit. Je länger ein mutmaßlicher Kindesmissbrauch zurück liegt, je größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es niemals einen Missbrauch in der Kinderzeit gegeben hat. Die Verjährungsfristen sind deshalb völlig kontraproduktiv. Die  großen Psychologieverbände in Deutschland warnen vor einer falschen Darstellung sexueller Kindesmisshandlung und einer tendenziösen und pseudowissenschaftlichen Beratung von Opfern. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) haben sich in einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung gewandt. Die beiden Verbände weisen darauf hin, dass vermeintlich verdrängte und später wiedererinnerte Erfahrungen sexueller Gewalt in der Kindheit „Scheinerinnerungen“ entspringen können, wie die psychologische Forschung vielfach bestätigt hat. Wenig spreche dafür, dass Erinnerungen an traumatische Ereignisse überhaupt verdrängt und im Bewusstsein abgespalten (dissoziiert) werden könnten, so der BDP. „Im Gegenteil zeigt die Forschung, dass solche Erinnerungen in aller Regel besonders gut abgespeichert werden.“ Sind die „grausamen“ Taten wirklich passiert oder wurden sie von Therapeut*innen, Bekannten oder durch Medienberichte suggeriert?



Verfasst am 16 April 2026 von Dieter Gieseking    

Landgericht Karlsruhe in Pforzheim: Richterin Diana Schick nutzte den zweiten Verhandlungstag vor allem, um mehr über die Folgen für die Opfer herauszufinden

Landgericht Karlsruhe in Pforzheim: Richterin Diana Schick nutzte den zweiten Verhandlungstag vor allem, um mehr über die Folgen für die Opfer herauszufinden

Cybergrooming ohne Missbrauchsopfer: Von schwerwiegenden psychischen Folgen sprach niemand. Die Betroffenen sollen nach Aussagen der Zeugen nicht unter den Vorkommnissen leiden

Vor dem Landgericht Karlsruhe in Pforzheim findet gegenwärtig ein Prozess gegen einen 24-jährigen Mann statt, dem das sogenannte Cybergrooming vorgeworfen wird. In mehreren Fällen habe der junge Mann über verschiedene soziale Netzwerke den Kontakt zu Jungen im Alter zwischen neun und 13 Jahren hergestellt und sie dazu aufgefordert, Bilder oder Videos ihrer Geschlechtsteile zu schicken. Er selbst habe teilweise Bilder an die Kinder zurückgeschickt. Zitate PZ-News: Richterin Diana Schick nutzte den zweiten Verhandlungstag vor allem, um mehr über die Folgen für die Opfer herauszufinden. So waren ein paar Eltern der Betroffenen sowie Polizeibeamte geladen, die die Gespräche mit den Opfern geführt hatten. Von schwerwiegenden psychischen Folgen sprach niemand. Die anwesenden Eltern berichteten zwar von „Scham“ oder „Unbehagen“, als sie das Thema bei ihren Kindern ansprachen; die Betroffenen sollen nach Aussagen der Zeugen aber nicht unter den Vorkommnissen leiden. Beim typischen Cybergrooming gibt es in der Regel keine realen Missbrauchsopfer. Jedoch erklärt der Gesetzgeber und in Folge die Justiz die betroffenen Jungs(Mädchen) zu Opfern. Am nächsten Verhandlungstag soll auch ein Sachverständiger gehört werden. K13online wird am 27. April als Prozessbeobachter LIVE dabei sein und berichten…



Verfasst am 12 April 2026 von Dieter Gieseking     7 Kommentare

Buchneuerscheinung der Autorin Elisabeth Quendler-Adamo: Angehörigenarbeit im Präventionsprojekt „Kein Täter werden“ am Standort Ulm

Buchneuerscheinung der Autorin Elisabeth Quendler-Adamo: Angehörigenarbeit im Präventionsprojekt „Kein Täter werden“ am Standort Ulm

PartnerInnen und Familienangehörige Pädophiler und Hebephiler erleben häufig Diskriminierung, Misstrauen, Scham, Schuld, Angst: Auf diese Weise können Beteiligte erleben, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind…

Die Leiterin des KTW-Standortes in Ulm, Elisabeth Quendler-Adamo, hat im Pabst-Verlag ein Buch veröffentlichen lassen: Angehörigenarbeit im Präventionsprojekt „Kein Täter werden“. Natürlich hat jeder Pädophile/Pädosexuelle auch Angehörige: Eltern, Brüder, Schwester und/oder sogar eigene Kinder. Grundsätzlich steht die Familie beim pädophilen Coming-In & Out vor enormen Herausforderungen. In der Regel werden pädophile Menschen beim Bekanntwerden von der eigenen Familie ausgestoßen. Die Folgen sind Isolation, Depressionen oder sogar Suizidversuche. Erschwerend kommt hinzu, wenn sich die Pädophilen bereits in einem Strafverfahren oder sogar vor Gericht befinden. Bei allen Situationen benötigen Pädophile/Pädosexuelle auch Hilfestellungen durch Familienangehörige. Die Eltern und Brüder & Schwestern sollten deshalb den Betroffenen mit Rat & Tat zur Seite stehen. Ob das Buch von Elisabeth Quendler-Adamo ein guter Ratgeben ist, werden wir in einem Folge-News publizieren. Eine Rezension befindet sich in Vorbereitung…



Verfasst am 11 April 2026 von Dieter Gieseking    

Kinostart in Deutschland am 22. April 2026: Der neue Film die Musiklegende Michael Jackson hat in Anwesenheit von Familienmitgliedern seine internationale Premiere in Berlin gefeiert

Kinostart in Deutschland am 22. April 2026: Der neue Film die Musiklegende Michael Jackson hat in Anwesenheit von Familienmitgliedern seine internationale Premiere in Berlin gefeiert

Die Millionen-Abzocke: Jacksons Nachlassverwalter, John Branca und John McClain, bezeichnen sie als einen weiteren Versuch, kurz vor der Veröffentlichung des großen Biopics „Michael“ 

Produziert wurde „Michael“ unter anderem von Graham King, der mit „Bohemian Rhapsody“ bereits ein Oscar-prämiertes Musikporträt über den queeren Queen-Sänger Freddie Mercury verantwortete. Jaafar Jackson sagte der Deutschen Presse-Agentur, er habe die Beziehung zu seinem Onkel als sehr herzlich und liebenswert in Erinnerung, mit vielen lustigen Momenten. Eine seiner schönsten Erinnerungen habe er an das letzte Mal, als er ihn bei einem großen Familienessen gesehen habe. „Ich erinnere mich noch, dass ich direkt neben ihm saß und er sang, und ich hörte ihm einfach zu“, sagte der Schauspieler. Sein Onkel habe ihn gefragt, was er so mache und welche Filme er gemocht habe. „Es war also einfach ganz normal“. Genau diese Einfachheit habe ihm so gut gefallen….



Verfasst am 10 April 2026 von Dieter Gieseking     4 Kommentare

Landgericht Karlsruhe in Pforzheim: Plädoyers der Staatsanwaltschaft gegen 28-jährigen Vater und Verteidigung wegen § 176c StGB

Verteidigung sieht keinen sexuellen Hintergrund: Ihr Mandant habe mit dem Verhalten seine Liebe zu seinen Kindern zum Ausdruck bringen wollen

Im Dezember 2025 wurde die Mutter des 5-jährigen Jungen & Ehefrau des Angeklagten/Vaters zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren & 10 Monaten verurteilt. Die Staatsanwaltschaft fordert nun vor dem Landgericht Karlsruhe in Pforzheim eine Freiheitsstrafe von vier Jahren gegen den Vater. Die Verteidigung sieht keinen sexuellen Hintergrund. Gabriele Braun verwies im Schlussplädoyer darauf, dass die Taten keineswegs sexuell motiviert gewesen seien. Ihr Mandant habe mit dem Verhalten seine Liebe zu seinen Kindern zum Ausdruck bringen wollen. Diese Schilderung habe auch der Gutachter als glaubhaft empfunden. Der Angeklagte habe einfach das deutsche Wertsystem nicht verinnerlicht. Wie bei der Mutter geht es auch beim Vater um die juristische Bewertung eines Verbotsirrtums. Beiden war nicht bewußt, dass die Berührungen des Sohnes strafbar sein sollen, weil beide aus dem Roma-Kulturkreis kommen, wo dies als völlig normal gilt. Der 28-jährige, wegen schweren sexuellen Missbrauchs des Sohnes angeklagte Rumäne geht im Schlusswort zum Gegenangriff über. Der Name der Familie sei besudelt, das Herz zerstört. „Alle leiden. Ihretwegen“, sagt er und hebt dabei immer wieder seinen Zeigefinger, führt schließlich seine Kirche an, die „größer ist als das hier“. Die mündliche Urteilsverkündung wird am kommenden Dienstag vor dem Landgericht Karlsruhe in Pforzheim erwartet. Bei einer Verurteilung vertritt K13online die Rechtsauffassung, dass der Verbotsirrtum in der Revision vor dem Oberlandesgericht geprüft werden sollte…(Update 15.04.2026: Mündliche Urteilsverkündung)



Verfasst am 09 April 2026 von Dieter Gieseking    

Im ewigen Gedenken: Boylover Aktivist Rainer Schädlich war nach schwerer Krankheit am 10. April 2022 im Alter von 75 Jahren verstorben

Im ewigen Gedenken: Boylover Aktivist Rainer Schädlich war nach schwerer Krankheit am 10. April 2022 im Alter von 75 Jahren verstorben

In Erinnerung zum 4. Todestag: Rainer Schädlich war Kandidat zum Berliner Abgeordnetenhaus, Mitglied bei den schwulen Juristen der AHA und Gründungsmitglied der Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie(DSAP e.V.) 

Wir erinnern am 10. April 2026 an den politischen Boylover Aktivisten Rainer Schädlich. Zu Lebzeiten war Rainer in den 1980er Jahren Kandidat zum Berliner Abgeordnetenhaus, Mitglied bei den schwulen Juristen der AHA und Gründungsmitglied der Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie(DSAP e.V.) Sein Lebenswerk wird der nächsten Generation in ewiger Erinnerung bleiben. Rainer wurde am 17. Mai 2022 in einer Urne auf einem Berliner Friedhof beigesetzt. Es waren rund 30 Trauergäste aus dem Bekannten- und Freundeskreis gekommen. Drei Reden wurden gehalten. Auch ein 12-jähriger Junge trauerte um Rainer. Wenn die Zeit endet, beginnt die Ewigkeit. Auf der Beerdigung war auch ein K13online Mitglied dabei und hat uns einige Fotos von der Grabstätte gesandt, die wir in diesem News veröffentlichen. Der Inhaber von K13online, Dieter Gieseking, wird beim nächsten Besuch in Berlin an dem Urnengrab ein Blumenbesteck niederlegen. Politische Aktivisten, die sich zu Lebzeiten um die Thematik der Pädophilie/Pädosexualität verdient gemacht haben, dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Sie sind Teil der Geschichte im politischen Kampf zur Anerkennung & Akzeptanz der sexuellen Minderheit der Boylover & Girllover…



Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.