Schützt Kinder vor der AfD: Breites Bündnis aus politischen Parteien, Kinderschutzbund, Gewerkschaften, Kirchen und der Zivilgesellschaft formiert sich gegen die „Kinderschutzkonferenz“
Die AfD-Niedersachsen wirbt in ihrem aktuellen Aufruf zur 2. „Kinderschutzkonferenz“ offensiv mit den Kampfbegriffen gegen eine vermeintliche „Gender-Indoktrination“, „Frühsexualisierung“ und „Abtreibungs-PR“. Wie bereits bei der Premiere im Vorjahr, nutzt die Partei den Begriff des Kinderschutzes im Wesentlichen für ihre gesellschaftspolitische und queerfeindliche Agenda. Ebenso wird gegen die Verharmlosung von Pädophilie gekämpft. Die Mobilisierung für den Gegenprotest am 20. Juni 2026 vor dem Landtag in Hannover läuft bereits an. Das Kernbündnis: Die Organisation wird maßgeblich vom Netzwerk „Bunt statt Braun“ Hannover getragen, das bereits 2025 rund 900 bis 1.000 Menschen mobilisierte. Breite Unterstützung: Es liegen wieder Aufrufe der großen Wohlfahrtsverbände (wie der AWO), der Gewerkschaften (darunter ver.di und die GEW) sowie Vertretern des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Hannover vor. Die Protestierenden werfen der AfD eine bewusste Instrumentalisierung und Entkernung des Kinderschutzbegriffs vor. Kritisiert wird, dass die Veranstaltung vor allem als Plattform genutzt wird, um rechtsextreme und queerfeindliche Ideologien zu verbreiten, Familienmodelle jenseits der traditionellen Norm zu diffamieren und Vorurteile gegenüber der queeren Community zu schüren. Schützt Kinder vor der AfD…
https://x.com/MdlBehrendt/status/2057493537562767434
Das offizielle Line-up am 20. Juni 2026
Die Fraktion greift exakt die inhaltlichen Schwerpunkte des Vorjahres auf und bringt politische Akteure aus verschiedenen Ebenen zusammen: Vanessa Behrendt (MdL Niedersachsen, Initiatorin), Stephan Bothe (MdL Niedersachsen), Beatrix von Storch (MdB), Christine Anderson (Mitglied des EU-Parlaments), Uwe Kranz (Ehemaliger Chef des Landeskriminalamtes Thüringen als Gastreferent)
Kernthemen der Agenda
Die Fraktion wirbt in ihrem aktuellen Aufruf offensiv mit den Kampfbegriffen gegen eine vermeintliche „Gender-Indoktrination“, „Frühsexualisierung“ und „Abtreibungs-PR“. Wie bereits bei der Premiere im Vorjahr, nutzt die Partei den Begriff des Kinderschutzes im Wesentlichen für ihre gesellschaftspolitische und queerfeindliche Agenda. Ebenso wird gegen die Verharmlosung von Pädophilie gekämpft.
Die Mobilisierung für den Gegenprotest am 20. Juni 2026 vor dem Landtag in Hannover läuft bereits an. Da die AfD-Fraktion den Termin nun offiziell gemacht hat, formieren sich die zivilgesellschaftlichen Netzwerke entlang der Proteststrukturen des Vorjahres.
Erwartete Protest-Strukturen und Akteure
Das Kernbündnis: Die Organisation wird maßgeblich vom Netzwerk „Bunt statt Braun“ Hannover getragen, das bereits 2025 rund 900 bis 1.000 Menschen mobilisierte.
Breite Unterstützung: Es liegen wieder Aufrufe der großen Wohlfahrtsverbände (wie der AWO), der Gewerkschaften (darunter ver.di und die GEW) sowie Vertretern des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Hannover vor.
Zentraler Ort: Die Hauptkundgebung wird am Samstagmorgen voraussichtlich wieder ab 09:00 Uhr auf dem Hannah-Arendt-Platz direkt vor dem Landtagsgebäude starten, kurz vor dem offiziellen Kongressbeginn um 10:00 Uhr.
Politische Kernkritik der Demonstranten
Die Protestierenden werfen der AfD eine bewusste Instrumentalisierung und Entkernung des Kinderschutzbegriffs vor. Kritisiert wird, dass die Veranstaltung vor allem als Plattform genutzt wird, um rechtsextreme und queerfeindliche Ideologien zu verbreiten, Familienmodelle jenseits der traditionellen Norm zu diffamieren und Vorurteile gegenüber der queeren Community zu schüren.






Die AfD denkt nicht mehr strategisch, denn das EUGH-Urteil zum LGBT-Verbot Ungarns war eindeutig. Zuvor hatte sich die AfD an dem Gesetz noch ein Beispiel genommen, aber das weiterzuverfolgen ist nicht nur dumm, sondern für die Partei existenzgefährdend.
Warum die jetzt noch an diesem „Gender-Indoktrinations“-Thema hängen verstehe ich aus strategischer Sicht nicht. So können Sie zumindest nie ohne Androhung eines Verbots regieren. Dumm.