Menschenrechtsverletzungen im Gefängnis von Guayaquil: Aufgrund von Hunger und geschwächtem Immunsystem hat sich die Tuberkulose-Epidemie verschärft
Der niederländische Schriftsteller A.H.J. Dautzenberg hat auf seinen Webseiten weitere Updates veröffentlicht. Demnach wurde die Berufung der niederländischen Aktivisten Marthijn Uittenbogaard & Lebenspartner Lesley abgewiesen. Unklar ist im Moment, ob es das weitere Rechtsmittel der Revision gibt. Ebenso ist unklar, ob beide zu Unrecht Inhaftierte nach einem rechtskräftigen Urteil in die Niederlande überstellt werden können. In Ecuardor herrscht eine korrupte Justiz. Dautzenberg berichtet weiter über die Menschenrechtsverletzungen im Gefängnis von Guayaquil: „Im Gefängnisladen gibt es weiterhin keine Lebensmittel; der Präsident Ecuadors hält sie vorerst für unnötigen Luxus. Die Zahl der Tuberkulose-Todesfälle steigt; ein großer Teil der Gefangenen ist unterernährt und hat zu wenig Bewegung, außerdem herrscht ein Mangel an Medikamenten. Die Mafia kontrolliert die regelmäßige Essensausgabe in der Küche; gegen eine Gebühr kann man die doppelte Portion bekommen.“ Marthijn Uittenbogaard ist K13online von früheren Besuchen in den Niederlanden gut bekannt. Wir halten es für völlig ausgeschlossen, dass die ihm vorgeworfenen Taten zutreffen. Gleichzeitig stehen wir dem korrupten Justizsystem in Ecuardor machtlos & hilflos gegenüber. Die Haftbedingungen im Gefängnis von Guayaquil müssen als menschenverachtend bezeichnen werden. Mit großer Sorge um das Leben von Marthijn & Lesley rufen wir erneut zur internationalen Solidarität auf…..





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