Posts Tagged With 'Gefangenenhilfe'

Dezember 23, 2025

Weihnachtsgrüße aus der JVA Hannover: Boylover-Gefangener dave_c wünscht schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

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Weihnachtsgrüße aus der JVA Hannover: Boylover-Gefangener dave_c wünscht schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

dave_c wurde von der JVA Celle in die Sotha der JVA Hannover verlegt: Die Therapiegruppe beginnt Anfang 2026

Kurz vor Heiligabend sind die Weihnachtsgrüße des Boylover-Gefangenen dave_c hier eingetroffen. Erst kürzlich wurde er von der JVA Celle in die Sozialtherapeutische Abteilung(Sotha) der JVA Hannover verlegt. Seine Therapiegruppe mit anderen Gefangenen der gleichen Deliktsarbeit beginnt Anfang 2026. Auch in der JVA Hannover fand eine Weihnachtsfeier statt. Es gab leckeres Buffet, Schach- und Dartspiele. Die Spiele waren das Finale von vorherigen Wettkämpfen. Das nächste Telefongespräch findet am 2. Weihnachtstag statt. Im Oktober 2024 hatte dave_c von Wolfgang & Dieter Besuch in der damaligen JVA Celle erhalten. Wolfgang besucht Ihn von Anfang an regelmäßig. Schließlich lautet das Motto: DU bist nicht allein! Im Jahr 2025 konnte sich dave_c auch mit gleichgesinnten Mitgefangenen anfreunden. Im regulären Strafvollzug sind Freundschaften wegen der sogenannten „Knasthierarchie“ nicht ganz einfach, denn ein Outing ist nahezu unmöglich. Anders ist es allerdings in der Sotha. In den Therapiegruppen lernen sich auch Gefangene mit der gleichen Deliksart kennen. Eine „Knasthierarchie“ ist damit nahezu ausgeschlossen. Über die Weihnachtstage bis Neujahr wird nicht in den Betrieben gearbeitet. Der Einschluss in die Zellen ist schon um 13 Uhr. dave_c. schreibt: Somit bleibt viel Zeit zum Lesen, Schlafen, TV schauen und Radio hören…

Dezember 21, 2025

Erste Weihnachtsgrüsse aus der JVA Offenburg(SV): „Eberhard“ kann sich in der SV-Abteilung zu seiner homosexuellen Pädophilie bekennen

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Erste Weihnachtsgrüsse aus der JVA Offenburg(SV): "Eberhard" kann sich in der SV-Abteilung zu seiner homosexuellen Pädophilie bekennen

Eine Kontaktaufnahme mit uns kann über die Verteidiger vermittelt werden: Wir bieten den Rechtsanwälten an, dass sich ihre Mandanten an die private K13online-Gefangenenhilfe wenden können

Im Rahmen der privaten K13online-Gefangenenhilfe haben wir aus der JVA Offenburg erstmals Weihnachtsgrüsse erhalten. Die Kontaktaufnahme von „Eberhard(66)“ wurde durch seinen Rechtsanwalt vermittelt. In seinen Briefen schreibt „Eberhard“, dass er im damaligen Gerichtverfahren zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren wegen § 176 ff StGB und § 184b StGB verurteilt wurde. Das Landgericht verhängte zusätzlich die Sicherungsverwahrung(SV), worin er sich nunmehr seit rund acht Jahren befindet. Die JVA Offenburg hat erst kürzlich eine neue SV-Abteilung eröffnet, zuvor war er in der JVA Freiburg gewesen. In seinem letzten Brief schreibt „Eberhard“, dass dort 10 SV-Plätze vorhanden sind. Im Gegensatz zur JVA Freiburg werden die Untergebrachten in Offenburg mit Anstand, Respekt, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft behandelt. „Eberhard“ kann sich in der SV-Abteilung zu seiner homosexuellen Pädophilie bekennen. Es gab bisher keinerlei Probleme. Wie alle SV-ler hat „Eberhard“ auf seinem geräumigen Zimmer einen Telefonanschluss. Er wird nun die Freischaltung für Telefonate beantragen. K13online hat bereits mit zwei Gefangenen im regulären Strafvollzug alle zwei Wochen feste Termine für Telefongespräche vereinbart. Die Telefonkosten müssen von den Gefangenen/Untergebrachten selbst aufgebracht werden. Entweder vom Hausgeld(Arbeit) oder von der Rente, wie es bei „Eberhard“ der Fall ist. Die Gefangenen in den JVAs haben in der Regel nicht die Möglichkeit, von dem K13online Hilfsangebot zu erfahren, weil wir in den Adressenlisten nicht aufgeführt sind. Eine Kontaktaufnahme mit uns kann aber über die Verteidiger vermittelt werden. Wir bieten den Rechtsanwälten an, dass sich ihre Mandanten an die private K13online-Gefangenenhilfe wenden können. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter über „Eberhard“ berichten..

Dezember 14, 2025

Weihnachtsgrüsse aus der JVA Bruchsal: Gefangener Peter K. wünscht eine schöne & gesunde Adventszeit…

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Weihnachtsgrüsse aus der JVA Bruchsal: Gefangener Peter K. wünscht eine schöne & gesunde Adventszeit...

Peter K. geht es im Moment nicht gut: Er hat einen persönlichen Anhörungstermin bei Gericht beantragt

Auch in diesem Jahr 2025 haben wir wieder viele Briefe von Peter K. aus der JVA Bruchsal erhalten. Ebenso viele Briefe haben wir an Ihn geschickt. Peter K. liest auch die Berliner Gefangenenzeitschrift DER LICHTBLICK. Am 24. Oktober hatte ein Begutachtergespräch stattgefunden. Inzwischen liegt Ihm das schriftliche Gutachten vor. Vor einigen Tagen schreibt Peter K., dass sich dieses nicht gut liest. Er hat einen persönlichen Anhörungstermin bei Gericht beantragt. Im APG-Betrieb war er in letzter Zeit nicht mehr, weil er seine Freistellungstage genommen hat. Grund dafür war, dass sein Medikament gegen Depressionen abgesetzt wurde. Peter K. geht es im Moment nicht gut. Gefangene, die in keinem JVA-Betrieb arbeiten können, sitzen im Prinzip den langen Tag in der Zelle herum. Kein Wunder, wenn dann Depressionen auftreten. Mit nur schlafen, duschen und essen gibt es keine Zukunftsperspektive. Die schwere Weihnachtszeit steht noch vor der Tür. Wir wünschen Peter K. weiterhin viel Kraft und viel Gesundheit im neuen Jahr 2026…

Dezember 12, 2025

Weihnachtsgrüße aus der Schweiz: Verwahrter Romano Schäfer wünscht Frohe Weihnachtstage, alle Gute und Dank für Deine Unterstützung

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Weihnachtsgrüße aus der Schweiz: Verwahrter Romano Schäfer wünscht Frohe Weihnachtstage, alle Gute und Dank für Deine Unterstützung

Aus dem Rundbrief an seine Freunde, Bekannte und Briefkontakte: „Das Einzige, was mich wirklich ins Leben zurückholen könnte, ist eine positive Entscheidung aus Strasbourg…“

Der in der Schweiz Verwahrte Romano Schäfer hat eine schöne Weihnachtskarte geschickt. In einem Rundbrief an alle seine Freunde, Bekannte und Briefkontakte gibt Romano einen Rückblick auf die letzten Monate in diesem Jahr. Diese waren turbolent und geprägt von seiner Knie-OP, die zum Glück gut verlaufen ist. Er wurde mehrfach verlegt: Von Thorberg ins Inselspital, von dort in die Reha nach Bauma, dann wieder zurück zur Kontrolle und schlussendlich wieder nach Thorberg. Romano beklagt auch die immer regider werdenden Regeln, die immer neuen Verbote, die seine Psyche stark belasten: „Das Einzige, was mich wirklich ins Leben zurückholen könnte, ist eine positive Entscheidung aus Strasbourg, wo seine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR) anhängig ist“. Romano weißt auch nochmals auf sein Buch „Lieber tot als verwahrt“ hin: Weihnachten naht – gesellschaftskritisches Buch gesucht? Das Buch kann als Weihnachtsgeschenk bei der Mitautorin Johanna Krapf bestellt werden. Auch K13online kann das Buch über das Desaster und die extrem schädigenden Auswirkungen des heutigen präventiven Freiheitsentzuges in der Schweiz empfehlen. Wir wünschen Romano Schäfer für das Jahr 2026 viel Gesundheit & alles Beste und hoffen mit Ihm auf eine positive Entscheidung des EGMR…

Dezember 11, 2025

Weihnachtsgrüße von „Ludwig“: Frohe Weihnachtstage und ein gesundes Neues Jahr 2026

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Weihnachtsgrüße von "Ludwig": Frohe Weihnachtstage und ein gesundes Neues Jahr 2026

Warten auf die Freiheit: Die Reststrafe von „Ludwig“ im regulären Strafvollzug endet am 8. Oktober 2026, jedoch könnte eine Entlassung auch schon früher erfolgen

Die erste Kontaktaufnahme von „Ludwig“ mit K13online war im Juni 2024. Er hatte im Schmierblatt BILD einen Artikel über den Inhaber dieses Weblogs gelesen. Im Laufe der Monate entwickelte sich eine intensive Brieffreundschaft. „Ludwig“ schickte eine Vielzahl von früheren Urteilen & Gutachten und aktuelle Dokumente. Während der Zeit im damaligen Maßregelvollzug einer Anstalt hatte er eine „Briefvermittlung unter Ausgegrenzten(BuG)“ aufgebaut & organisiert, die von 3.397 Menschen genutzt wurde. Auch nach seiner Freilassung will er dieses Hilfsangebot fortführen. Einem Online-Radio gab er mit seinem Pseudonym „Ludwig“ ein Interview. In der damaligen Anstalt war er Redakteur einer Insassenzeitschrift. Im Januar 2025 bekam er dort Besuch vom Inhaber dieses Weblogs Dieter Gieseking. Mit Beschluss eines OLG wurde der Maßregelvollzug am 23. Mai 2025 für erledigt erklärt. Für die Reststrafe wurde er in eine JVA verlegt, wo ihn ein anderes K13-Mitglied besucht hatte. Alle zwei Wochen finden Telefongespräche statt. „Ludwig“ arbeitet in der JVA in der Bücherrei. Gegenwärtig sind noch zwei anwaltliche Beschwerden bei Gericht anhängig, worüber noch nicht entschieden wurde. Bei positiven Entscheidungen könnte „Ludwig“ auch schon vor der Endstrafe 10/26 in die Freiheit entlassen werden. K13online hat im Rahmen der privaten Gefangenhilfe an alle in Deutschland, der Schweiz und den USA im Strafvollzug, Sicherungsverwahrung und Maßregelvollzug Einsitzende Weihnachtskarten verschickt. Bis zu den Weihnachtstagen werden wir alle Weihnachtsgrüße veröffentlichen…

Dezember 09, 2025

Weihnachtsgrüße aus den USA: Boylover-Gefangener Edward B. wünscht Frohe Festtage und ein glückliches Jahr 2026

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
Weihnachtsgrüße aus den USA: Boylover-Gefangener Edward B. wünscht Frohe Festtage und ein glückliches Jahr 2026

K13online Gefangenenhilfe in die USA: 10 Jahre Brieffreundschaft mit dem US-Gefangenen Edward B. im präventiven Sicherungsverwahrungsprogramm MSOP

Der 1. Brief von Edward B. erreichte uns im Jahr 2015. Inzwischen haben wir 10 Weihnachtskarten und viele Briefe von Edward aus Columbia erhalten. Er befindet sich seit dem Jahre 2008 im sogenannten Sicherungsverwahrungsprogramm MSOP. Dies ist ein präventiver Freiheitsentzug auf unbestimmte Zeit. Zuvor war Edward wegen zwei sexuellen Beziehungen mit Jungs im Gefängnis gewesen und wurde nach dem Ende des Strafvollzuges wieder in die Freiheit entlassen. Im Gegensatz zu Deutschland ist es in den USA möglich, das entlassene Vorbestrafte dieser Deliktsart ohne eine weitere Straftat begangen zu haben, zwangsweise in das MSOP-Programm müssen. In Deutschland gibt es eine solch präventive Sicherungsverwahrung(SV) nur dann, wenn diese in einem aktuellen Urteil neben der Freiheitsstrafe zusätzlich vom Gericht angeordnet wird. In den USA war Edward nach seinen zwei Haftstrafen in Freiheit, hatte keine weiteren Straftaten begangen und wurde trotzdem in dieses MSOP-Programm gesteckt. Das MSOP ist kein reguläres Gefängnis, sondern eine psychiatrische Anstalt, um präventiv Straftaten zu verhindern. Das amerikanische Rechtssystem will mit dem MSOP-Programm Pädophile für den Rest ihres Lebens wegsperren. Eine Resozialisierung in die Gesellschaft ist auch deswegen unmöglich, weil alle entlassenen Sexualstraftäter mit Namen, Adressen und Fotos öffentlich an den Pranger gestellt werden. Die USA verstößt damit gegen Internationales Recht & die Charta der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Ob Edward B. nach nun 17 Jahren Unfreiheit – ohne dafür ein Sexualdelikt begangen zu haben – jemals in die Freiheit entlassen werden wird, ist völlig ungewiss…..

Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.