„Durch diesen Ansatz soll nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden, sondern auch der öffentliche Diskurs über Pädophilie in eine konstruktivere Richtung gelenkt werden“, so Egli-Alge
Die Therapie- und Präventionsangebote für Pädophile bei „Kein Täter werden/KTW“ in Deutschland und der Schweiz sind hinreichend bekannt. Die schweizer Psychologin Monika Egli-Alge geht in einem Artikel beim SRF jedoch darüber hinaus: Für Monika Egli-Alge steht im Mittelpunkt, dass nicht jeder Betroffene zwangsläufig therapeutische Hilfe benötigt, sofern er seine Impulse selbst kontrollieren kann. Die weit überwiegende Mehrheit der Pädophilen hat die Gefühle – wie auch bei Hetero- und Homosexuellen – unter Kontrolle. Psychische Probleme, wie Depressionen & Suizidgedanken, entstehen erst durch Sigmatisierung und Ausgrenzung. «Meine Haltung ist ganz klar, es braucht nicht jeder Therapie, gesetzt, er ist in seiner eigenen Verhaltenskontrolle, in der Selbstkontrolle und Selbststeuerung sicher genug», so Egli-Alge. Durch diesen Ansatz soll nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden, sondern auch der öffentliche Diskurs über Pädophilie in eine konstruktivere Richtung gelenkt werden. Ein öffentlicher Diskurs, der sich gegen die Kriminalisierung von Pädophilen richtet, wird auch von K13online befürwortet. Grundsätzlich benötigt kein Pädophiler eine Therapie „nur“ wegen seiner pädophilen Identität. Deshalb fordern wir seid unserem Bestehen die Anerkennung & Akzeptanz der Pädophilie in der Sexualwissenschaft, vom Gesetzgeber, von der Gesellschaft und in den Mainstream-Medien….






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