Verfasst am 03 September 2025 von Dieter Gieseking     5 Kommentare

Newsletter 2025-02: 20 Jahre „Kein Täter werden“ – Jubiläumsveranstaltung am 22. September 2025

Newsletter 2025-02:  20 Jahre „Kein Täter werden“ – Jubiläumsveranstaltung am 22. September 2025

20-jähriges Jubiläum – Programmpunkte: Begrüßung, Grußworte, Entstehungsgeschichte, therapeutische Arbeit, erste Ergebnisse Evaluation, Paneldiskussion und Empfang mit Getränken

Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden/KTW“ hat den Newsletter 2025/02 versandt, den wir hier veröffentlichen. Das KTW-Projekt startete am 1. Juni 2005. K13online hat regelmäßig und sehr kritisch darüber berichtet. Zum 20-jähriges Jubiläum findet am 22. September 2025 in Berlin eine Veranstaltung statt. Programmpunkte: Begrüßung durch Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier. Moderation Jerome Braun, Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel, Grußworte Dr. Henrike Hartmann, Leiterin der Förderabteilung der VolkswagenStiftung & Brigitte Zypries(SPD), Bundesministerin der Justiz a.D. & Hermann Gröhe(CDU), Bundesminister für Gesundheit a. D. Zur Entstehungsgeschichte und Vision: Dr. Dr. Beier. Therapeutische Arbeit im Wandel: Entwicklungen und aktuelle Praxis mit Dr. rer. medic. Anna Konrad, Dipl.-Psych. Erste Ergebnisse der Evaluation des Modellvorhabens nach § 65d SGB V mit Prof. Dr. Stephan Mühlig, Dipl.-Psych. Paneldiskussion – Zukunftsperspektiven: Die nächsten 20 Jahre, moderiert von Maximilian von Heyden, M.Sc. Public Health. Die K13online Redaktion(Dieter Gieseking) hat sich zu dieser Veranstaltung für eine journalistische Berichterstattung angemeldet. Wie immer bei öffentlichen Veranstaltungen steht der Inhaber von K13online für Fragen & Interviews bereit. Auch private Treffen/Gespräche in Berlin sind möglich. Interessierte nehmen frühzeitig mit uns Kontakt auf. Das KTW-Newsletter finden Sie mit einem Klick auf weiterlesen….(Ersteinstellung 2. Juli 2025. Update 24.07.25. Update 6.08.25. Update 4.09.25)



Verfasst am 21 August 2025 von Dieter Gieseking     4 Kommentare

Bundespressekonferenz: Bundeslagebild Sexualdelikte(§ 176 ff + 184 ff StGB) zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen 2024 mit Alexander Dobrindt(BMI), Holger Münch(BKA), Kerstin Claus(UBSKM)

Bundespressekonferenz: Bundeslagebild Sexualdelikte(§ 176 ff + 184 ff StGB) zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen 2024 mit Alexander Dobrindt(BMI), Holger Münch(BKA), Kerstin Claus(UBSKM)

K13online Petition: Wir fordern eine politische Debatte über die „Kinder-  Jugendpornos“, die von den Kids selbst hergestellt, besessen und/oder verbreitet werden

Auf der Bundespressekonferenz zum Bundeslagebild hat der BKA-Präsident Holger Münch zwar erneut darauf hingewiesen, dass über 40 Prozent der Kinder- und Jugendpornos von den Kids selbst hergestellt, besessen und/oder verbreitet werden, aber eine politische Debatte findet nicht statt. Mit keinem Wort geht Alexander Dobrindt(BMI) und Kerstin Claus(UBSKM) darauf ein. Auch die anwesenden Journalisten thematisieren dies nicht. K13online hat eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, um eine politische Debatte anzuregen und eine Strafrechtsreform herbei zu führen. Denn alle Strafverschärfungen der letzten Jahrzehnte haben nicht dazu geführt, dass die Fallzahlen in den Kriminalstatistiken deutlich gesunken sind. Auch Kampagnen zur Prävention, die Kinder & Jugendliche davon abhalten sollen, waren nahezu wirkungslos. Ein politischer Paradigmenwechsel ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Bundesregierung aus CDU/CSU & SPD wird in absehbarer Zeit einen Gesetzentwurf zur anlasslosen Speicherung von IP-Adressen aller Bundesbürger vorlegen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es gegen ein solches Gesetz erneut Beschwerden beim Bundesverfassungsgericht(BVerfG) geben. Unter dem Deckmantel des „Kinderschutzes“ sollen die Fallzahlen weiter erhöht werden. Dies bedeutet, dass auch die Durchsuchungen in den Kinder- und Jugendzimmern bei den Eltern weiterhin durchgeführt werden sollen. Die K13online Petition richtet sich u.a. gegen eine solche Strafverfolgung und fordert zumindest eine Strafausschlussklausel im § 184 ff StGB. Eine solche Strafrechtsreform würde schlagartig dazu führen, dass die Fallzahlen um über 40 Prozent verringert werden könnten….



Verfasst am 17 August 2025 von Dieter Gieseking     1 Kommentar

Kein Täter werden(KTW.ch) im Kanton Luzern/Schweiz: Was wünschen Sie sich im Umgang mit Pädophilen von Medien und Gesellschaft?

Kein Täter werden(KTW.ch) im Kanton Luzern/Schweiz: Was wünschen Sie sich im Umgang mit Pädophilen von Medien und Gesellschaft?

Fanny De Tribolet: „Tatsächlich werden die meisten Kindesmissbrauchshandlungen von Menschen ohne pädophile Neigung begangen“

Im Februar 2025 wurde eine neue Präventionsstelle im Kanton Luzern in der Schweiz eröffnet. Fanny De Tribolet leitet das Angebot und erläutert in einem Interview: Wir haben zehn Anfragen und aktuell sieben Patienten in Luzern, die wir behandeln. Auf die Frage „Was wünschen Sie sich im Umgang mit Pädophilen von Medien und Gesellschaft?“ antwortet SIE: Pädophilie wird oft mit sexuellem Kindesmissbrauch gleichgesetzt – dabei ist sie eine psychiatrische Diagnose und sollte nicht mit einer Straftat gleichgesetzt werden. Tatsächlich werden die meisten Kindesmissbrauchshandlungen von Menschen ohne pädophile Neigung begangen.“ Weiter stellt de Tribolet klar: „Was die 4300 Personen mit pädophilen Neigungen im Kanton Luzern anbelangt, muss ich aber relativieren: Nicht jeder von ihnen benötigt eine Behandlung. Und nicht jeder wird straffällig.“ Das Gleiche gilt übrigens auch für Deutschland und weltweit. Die Darstellungen in fast allen Mainstream-Medien und insbesondere die Wahrnehmungen in der Gesellschaft sehen jedoch total anders aus: Nahezu immer, wenn es um sexuelle Beziehungen/Kontakte zwischen Erwachsenen & Kindern geht, werden die Pädosexuellen als „Täter“ bezeichnet. Dabei geht es in Wahrheit um sogenannte „Ersatzhandlungstäter“, die eine heterosexuelle Identität haben. Warum die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft von diesen Fakten nichts wissen will, liegt auf der Hand: Die Heterosexuellen müssten sich primär an ihre eigene Nase fassen – und könnten nicht mehr alles auf die sexuelle Minderheit der Pädophilen & Pädosexuellen abschieben. Die Heterosexuellen müssten in ihren eigenen Reihen nach Missbrauchstätern suchen…



Verfasst am 16 August 2025 von Dieter Gieseking    

Gegen Kriminalisierung & Stigmatisierung: Pädophiler Georg Kellmann stellt sich kritischen Fragen bei YouTube

Gegen Kriminalisierung & Stigmatisierung: Pädophiler Georg Kellmann stellt sich kritischen Fragen bei YouTube

Hass & Hetze dominieren in den Kommentaren bei YouTube – Beispiel: „Man sollte diese Person für immer einsperren. Perverses …..“

Bei YouTube wurde ein Video mit einem Interview von Georg Kellmann veröffentlicht, der unter dem Motto „Pädophilie ist keine Tat“ agiert. Der pädophile Kellmann erzählt aus seinem Leben und gibt sich große Mühe, der andauernden Kriminalisierung & Stigmatierung entgegen zu wirken. Die pädophile Orientierung/Neigung/Identität ist nicht das Gleiche wie praktizierte Pädosexualiät. Ein großer Teil der Bevölkerung wird seit vielen Jahren desinformiert. Dies wird auch in den Kommentaren zu dem YouTube-Video deutlich. Hass & Hetze dominieren: „Man sollte diese Person für immer einsperren. Perverses …..“ Aber es gibt auch zunehmend positive Kommentare: „Georg ist sehr mutig, dieses Interview zu führen und sich unverpixelt zu zeigen. Auch rechne ich ihm an, dass er in Therapie war, in einer Selbsthilfegruppe ist und sich selbst reflektiert….“. Auch wenn K13online die Ansichten von Kellmann nicht teilen kann und die politischen Positionen unvereinbar sind, so respektieren wir seine Erzählungen im Video durchaus. In welcher Art & Weise ein Pädophiler sein Leben gestaltet, ist reine Privatsache, in die wir uns nicht einmischen werden. Auf politischer Ebene sind solche Pädophile wie Kellmann jedoch kontraproduktiv. Aus diesen Gründen gibt es auch keine Kooperation & Zusammenarbeit. Mit einem Klick auf weiterlesen gelangen Sie zum Video bei YouTube…



Verfasst am 15 August 2025 von Dieter Gieseking     1 Kommentar

Verstoß gegen Richtlinien des Unternehmens: Pedo-Hunter(Pädophilenjäger) „Schlep“ wird von Spieleplattform Roblox gebannt und zivilrechtlich abgemahnt

Verstoß gegen Richtlinien des Unternehmens: Pedo-Hunter(Pädophilenjäger) "Schlep" wird von Spieleplattform Roblox gebannt und zivilrechtlich abgemahnt

Warnung & Kampf gegen Pedo-Hunters: K13online ruft auch alle deutschen Unternehmen zu Abmahnungen & Sperrungen von Pädophilenjäger auf

Das Unternehmen Roblox hat den Pädophilenjäger „Schlep“ dauerhaft gesperrt und zivilrechtlich abgemahnt. Auf der Spieleplattform sind etwa 40 Prozenz der User Kinder unter 13 Jahren. Der Pedo-Hunter „Schlep“ hat auch einen YouTube-Kanal, wo er seine Erfolge beim Fallenstellen feiert. Er prahlt damit, dass er für sechs Festnahmen gesorgt hat. Das Unternehmen begründet die Abmahnung wie folgt: „Teilnahme an simulierten Gesprächen über Kindesgefährdung. Weitergabe oder Abfrage personenbezogener Daten. Anweisung von Nutzern, Gespräche außerhalb der Plattform zu führen.“ Damit ist jetzt Schluss! Indem er und sein Team sich als Kinder ausgegeben haben, um Cybergroomer in Gespräche zu verwickeln und deren persönliche Daten zu sammeln, um sie an die Polizei weiterzugeben, hat er gegen die Plattform-Richtlinien verstoßen. K13online ruft auch alle deutschen Unternehmen von Spieleplattformen zu Abmahnungen & Sperrungen von Pädophilenjäger auf. Die Richtlinien müssen entsprechend ergänzt werden. Der Kampf gegen die Pädophilenjäger muss weiter intensiviert werden. Nicht nur zivilrechtlich, sondern auch strafrechtlich. In den letzten Monaten haben Strafanzeigen der Opfer, die in die Falle gelockt wurden, erheblich zugenommen. Präventiv sprechen wir Warnungen an die Pädophilenjäger aus…



Verfasst am 01 August 2025 von Dieter Gieseking    

Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage der AfD-Fraktion: Missbrauchsfonds hat 267.600.000 Euro Steuergelder ausgezahlt

Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage der AfD-Fraktion: Missbrauchsfonds hat 267.600.000 Euro Steuergelder ausgezahlt

Bundeshaushalt 2026: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) will noch mehr Millionen Steuergelder

In der parlamentarischen Sommerpause hat der Deutsche Bundestag eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion & die Antwort der Bundesregierung zum Missbrauchsfonds veröffentlicht. Im Zeitraum von 2013 bis heute wurden sage und schreibe 267.600.000 Euro an Steuergeldern ausgezahlt: Nach derzeitiger Prognose können Erstanträge mit dem Eingangsdatum ab dem 19. März 2025 nicht mehr bewilligt werden, da die verfügbaren Haushaltsmittel für die Umsetzung der Billigkeitsrichtlinie aufgrund der hohen Nachfrage vorzeitig erschöpft sind. Im Juni 2025 wurde daher ein Antragsstopp rückwirkend zum 19. März 2025 ausgesprochen. Dieser Schritt war notwendig, da die für die Umsetzung der Richtlinie für die Gewährung von Hilfen des Bundes für Betroffene sexueller Gewalt verfügbaren Haushaltsmittel aufgrund der hohen Nachfrage vorzeitig erschöpft waren. Die hohe Nachfrage lag zum Ende bei 53.220.000 Euro. Der neue Bundeshaushalt für das Jahr 2026 wurde noch nicht beschlossen. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) will noch mehr Millionen Steuergelder haben. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung einen geänderten Missbrauchsfonds mit weiteren Millionen Euros auffüllen wird. Der Bundesrechnungshof hatte den Fonds beanstandet, sodass dieser beendet werden musste…



Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.