Verfasst am 14 März 2026 von Dieter Gieseking     2 Kommentare

YouTube channel project Common Sense Laws: Supporting Families of the Registry – You Are Not Alone – A New Initiative with Steve & Misty

YouTube channel project Common Sense Laws: Supporting Families of the Registry - You Are Not Alone - A New Initiative with Steve & Misty

YouTube Kanalprojekt – Gesunder Menschenverstand: Unterstützung für Familien von im Register eingetragenen Personen – Sie sind nicht allein – Eine neue Initiative mit Steve & Misty

Das internationale Projekt „Just Facts Not Fear“ hat Anfang 2026 ein neues Projekt gestartet: Unterstützung für Familien von im Register eingetragenen Personen. Der Leiter dieser Organisation, Steven Whitsett, hat für den heutigen Abend eine Präsentation angekündigt. Die Online-Videokonferenz wird aufgezeichnet und für alle, die nicht teilnehmen können, auf YouTube übertragen. Misty, die Ehefrau eines im Register eingetragenen Häftlings, spricht offen über die besonderen Herausforderungen, denen Angehörige und Freunde ausgesetzt sind – darunter öffentliche Demütigung, Bedrohungen und der tägliche Stress, mitzuerleben, wie ein geliebter Mensch sich im System zurechtfindet. Steve erinnert sich an seinen eigenen Weg und teilt einen bewegenden Moment von seinem Entlassungstag 2016, als der Gefängnisdirektor ihm vor Augen führte, dass seine Familie 22 Jahre auf ihn gewartet hatte. Er betont, dass er zwar oft Anerkennung für seine Erfolge erhält, dies aber ohne die unerschütterliche Unterstützung seiner Lieben, die ihn auf jedem Schritt seines Weges begleitet haben, nicht möglich gewesen wäre. Mit großer Hochachtung für den Aktivismus von Steven & seinen rund 40 ehemaligen Gefangenen hat K13online einen Briefkontakt mit dem Boylover Chris vermittelt, den wir im Rahmen unserer Gefangenenhilfe in die USA seit Mai 2023 brieflich betreuen. Der YouTube-Kanal „Common Sense Laws“ hat inzwischen 4.930 Abonnenten und ist damit die weltweit größte Organisation: Wenn dich diese Botschaft oder die eines dir nahestehenden Menschen anspricht, werde Teil unserer Patreon-Community und nimm an unseren Treffen teil. Lass uns gemeinsam voranschreiten und beweisen, dass die Registrierung nicht das Ende deiner Geschichte sein muss. Es gibt Hoffnung nach der Entlassung. Der Weg nach vorn ist nicht so düster, wie es scheint. Wir möchten sie ermutigen und ihre Würde wiederherstellen, anstatt sie zu brechen und sie immer wieder mit Schuldgefühlen zu belasten. Kurz gesagt: Wir glauben daran, diesen Männern und Frauen ihren rechtmäßigen Platz in der Gesellschaft zurückzugeben, anstatt sie zu lebenslangen Bürgern zweiter Klasse zu verdammen. Das Gleiche gilt auch für die K13-Gefangenhilfe in Deutschland & der Schweiz und ein glückliches Leben danach in Freiheit….



Verfasst am 01 März 2026 von Dieter Gieseking     1 Kommentar

tumatsch.ch: Schweizer Verwahrter Romano Schäfer hat eigene Webseite ins Internet stellen lassen und sucht Webredakteur/in

tumatsch.ch: Schweizer Verwahrter Romano Schäfer hat eigene Webseite ins Internet stellen lassen und sucht Webredakteur/in

Öffentlicher Rundbrief von Romano Schäfer: Erneuter Transport von Thorberg/Krauchtal in die neue JVA La Stampa der Gemeinde Lugano im Kanton Tessin

Der in der Schweiz Verwahrte Romano Schäfer hat sich aus aktuellen Anlässen mit einem weiteren Rundbrief an die Öffentlichkeit gewandt. Darin schreibt er u. a. von einer erneuten Verlegung in eine andere JVA. Der Transport nach La Stampa in die Gemeinde Lugano im Kanton Tessin ist inzwischen erfolgt. Die dortigen Verwahrbedingungen sind hier (noch) nicht bekannt. In seinem Brief an K13online hat Romano auch ein aktuelles Foto mit seiner Besucherhündin „Nina“ begelegt, welches wir in diesem News eingebunden haben. Mit der Domain „tumatsch.ch“ wurde eine eigene Webseite ins Internet gestellt. Die Internetpräsenz befindet sich noch im Aufbau. Es wird ein Webredakteur/In für die weiteren Einstellungen von Inhalten & das Verwalten des Projektes gesucht. Im Bereich „Warten auf Strasbourg“ ist zu lesen: „Meine Klage, die seit Jahren in Strasbourg hängig war, ist ABGELEHNT worden. Und das, obwohl auch renommierte Professor:innen des Strafrechts in der Schweiz überzeugend dargelegt haben, dass das Strafverfahren, welches zu meiner Verwahrung führte, rechtswidrig war.“ Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte(EGMR) liegt K13online (noch) nicht vor. Romano wartet auch noch auf die Begründung des EGMR. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter berichten…



Verfasst am 10 Februar 2026 von Dieter Gieseking     1 Kommentar

Das Gewaltopfer war wegen Kinderpornos inhaftiert: Mithäftling der JVA Heimsheim wegen Mordversuch zu neun Jahren weiteren Knast verurteilt

Das Gewaltopfer war wegen Kinderpornos inhaftiert: Mithäftling der JVA Heimsheim wegen Mordversuch zu neun Jahren weiteren Knast verurteilt

Fehlende Schutzkonzepte für Gefangene der Deliktsarten § 176 ff & 184 ff StGB begünstigen Gewalttaten: Alle 16 Innenenminister der Bundesländer werden aufgefordert, für alle JVAs Schutzkonzepte verpflichtend einzuführen

Das Schwurgericht am Landgericht Karlsruhe hat einen Häftling wegen Mordversuchs & schwerer Körperverletzung an einem Mitgefangenen, der wegen Kinderpornos inhaftiert war, zu einer Freiheitsstrafe von neun weiteren Jahren Knast verurteilt. Dabei blieb die Frage offen, ob es in der JVA Heimsheim ein Schutzkonzept für die Gefangenen gegeben hat, welche wegen der Deliksarten  § 176 ff & 184 ff StGB inhaftiert sind. Aufgrund der bekannten Knasthierarchie sind alle Inhaftierte dieser Deliktsart von gewalttätigen Angriffen durch Mitgefangene bedroht. Ganz offensichtlich gab es in der JVA Heimsheim ein solches Schutzkonzept nicht. Jedenfalls bedarf es einer dienstrechtlichen und politischen Aufarbeitung. Für die Sicherheit im Strafvollzug sind die Innenminister der Bundesländer zuständig. Das Bundesverfassungsgericht(BVerfG) hat die staatliche Schutzpflicht für Gefangene, insbesondere vor Gewalt durch Mitgefangene, in mehreren wegweisenden Entscheidungen konkretisiert. In einer grundlegenden Entscheidung stellte das BVerfG fest, dass der Staat während der Haft die volle Verantwortung für die körperliche Unversehrtheit der Gefangenen trägt. Die Innenministerkonferenz von Bund & Ländern wird deshalb aufgefordert, Schutzkonzepte für alle JVAs verpflichend einzuführen. Die Schutzkonzepte müssen in die Strafvollzugsgesetze aufgenommen werden und in der Öffentlichkeit transparent sein. Das BVerfG stellt auch klar, dass die JVAs ihre Fürsorgepflicht verletzt, wenn sie Hinweise auf konkrete Bedrohungen durch Mitgefangene ignoriert. Der Gesetzgeber ist auf Bundes- und Länderebene gefordert…



Verfasst am 08 Februar 2026 von Dieter Gieseking    

Im ewigen Gedenken: Peter Hermann/Melzer(NAMBLA) verstarb am 9. Februar 2024 im Alter von 83 Jahren in den USA

Im ewigen Gedenken: Peter Hermann/Melzer(NAMBLA) verstarb am 9. Februar 2024 im Alter von 83 Jahren in den USA

Peter Melzer war eine führende Persönlichkeit der North American Man/Boy Love Association (NAMBLA): Mit großer Hochachtung gedenken wir dem Lebenswerk von Peter Melzer, der der weltweiten Boylover-Community in ewiger Erinnerung bleiben wird

Am 9. Februar 2026 erinnern wir an den 2. Todestag des amerikanischen Boylover-Aktivisten Peter Melzer(Hermann), der im Jahre 2024 im Alter von 83 Jahren verstorben war. Er gehörte seit 1979 als Gründer & führendes Mitglied der weltweit größten Boylover-Organisation North American Man/Boy Love Association (NAMBLA) an. Zu Lebzeiten war er drei Jahrzehnte lang als Physiklehrer an der renommierten Bronx High School of Science in New York tätig. Im Jahr 2002 wurde er von seiner Lehrtätigkeit entbunden, nachdem seine führende Rolle bei NAMBLA öffentlich bekannt geworden war. Obwohl ihm kein direktes Fehlverhalten gegenüber Schülern nachgewiesen wurde, entschied das New Yorker Bildungsministerium, dass seine Zugehörigkeit zu einer Organisation, die sexuelle Beziehungen zwischen Männern und Minderjährigen befürwortet, ihn für den Lehrerberuf ungeeignet mache. Melzer klagte gegen seine Entlassung und berief sich auf die Redefreiheit des First Amendment. Die Gerichte wiesen dies ab, da das Interesse der Schule an einem geordneten Lehrbetrieb schwerer wog. Der U.S. Supreme Court lehnte 2004 seine letzte Berufung ab. Melzer war auch Herausgeber des NAMBLA-Bullitin. Seit dem Jahre 2006 pflegte K13online regelmäßigen Kontakt mit Melzer. Die Kooperation der K13-Gefangenenhilfe in die USA wurde gegründet. Im NAMBLA-UPDATES wurde am 3. Dezember 2008 über dieses Projekt berichtet. Mit großer Hochachtung gedenken wir dem Lebenswerk von Peter Melzer, der der weltweiten Boylover-Community in ewiger Erinnerung bleiben wird. Bis zu seinem Lebenende pflegte er Brieffreundschaften mit amerikanischen Gefangenen, die Ihn sehr vermissen. Ruhe in Frieden, lieber Peter. Die Webseite von NAMBLA ist weiterhin verfügbar…



Verfasst am 06 Februar 2026 von Dieter Gieseking     2 Kommentare

K13online Gefangenenhilfe „Ludwig“: Staatsanwaltschaft hat Antrag auf nachträgliche Sicherungsverwahrung(nSV) gestellt

K13online Gefangenenhilfe "Ludwig": Staatsanwaltschaft hat Antrag auf nachträgliche Sicherungsverwahrung(nSV) gestellt

Landgericht(StVK) hat acht Tage Verhandlungen von Ende März bis Ende Juni terminiert: Erster Gutachter war zur psychiatrischen Exploration in der JVA von „Ludwig“

Im Dezember 2025 hat die Staatsanwaltschaft(Sta) einen Antrag auf nachträgliche Sicherungsverwahrung(nSV) gestellt. Inzwischen liegt uns die Antragsschrift an die Strafvollstreckungskammer(StVK) des Landgerichtes vor. Grundsätzlich wurde die nSV durch frühere Entscheidungen des EGMR & BVerfG zwar abgeschafft, jedoch ist die nSV weiterhin möglich, wenn sich der Gefangene zuvor im Maßregelvollzug befunden hat. Laut Antragsschrift der Sta soll die „Gefährlichkeit“ von „Ludwig“ ausreichen, um eine nSV zu rechtfertigen. Die StVK hat zwei verschiedene Gutachter beauftragt. Der Erste Gutachter war bereits zur psychiatrischen Exploration in der JVA von „Ludwig“. Im Rahmen des Verfahrens im Maßregelvollzug gab es zwei Gutachten, die eine nSV nicht rechtfertigen. Die StVK hat acht Verhandlungstage von Ende März bis Ende Juni 2026 angesetzt. Für dieses Verfahren hat „Ludwig“ einen neuen Rechtsanwalt das Mandat erteilt. Die Entscheidung der StVK könnte noch vor dem Endstrafetermin 8. Oktober 2026 fallen. Wird der Sta-Antrag abgewiesen, dann würde „Ludwig“ mit Auflagen in die Freiheit entlassen werden, wenn die Sta dagegen keine Beschwerde einlegt. Entscheidet die StVK für eine nSV, dann wird „Ludwig“ eine anwaltliche Beschwerde einreichen. Ein Beschwerdeverfahren beim Oberlandesgericht würde mehrere Monate dauern, sodass eine Entscheidung nicht mehr vor Strafende zu erwarten sein würde. Die Staatsanwaltschaft hat zudem einen Unterbringungsbefehl beantragt. Während des Maßregelvollzuges hatte „Ludwig“ begleitete Ausgänge und damit Vollzugslockerungen, die Ihm jetzt im regulären Strafvollzug verweigert werden. Beim nächsten Telefongespräch wird uns „Ludwig“ über den aktuellen Stand informieren…



Verfasst am 23 Dezember 2025 von Dieter Gieseking    

Weihnachtsgrüße aus der JVA Hannover: Boylover-Gefangener dave_c wünscht schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Weihnachtsgrüße aus der JVA Hannover: Boylover-Gefangener dave_c wünscht schöne Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

dave_c wurde von der JVA Celle in die Sotha der JVA Hannover verlegt: Die Therapiegruppe beginnt Anfang 2026

Kurz vor Heiligabend sind die Weihnachtsgrüße des Boylover-Gefangenen dave_c hier eingetroffen. Erst kürzlich wurde er von der JVA Celle in die Sozialtherapeutische Abteilung(Sotha) der JVA Hannover verlegt. Seine Therapiegruppe mit anderen Gefangenen der gleichen Deliktsarbeit beginnt Anfang 2026. Auch in der JVA Hannover fand eine Weihnachtsfeier statt. Es gab leckeres Buffet, Schach- und Dartspiele. Die Spiele waren das Finale von vorherigen Wettkämpfen. Das nächste Telefongespräch findet am 2. Weihnachtstag statt. Im Oktober 2024 hatte dave_c von Wolfgang & Dieter Besuch in der damaligen JVA Celle erhalten. Wolfgang besucht Ihn von Anfang an regelmäßig. Schließlich lautet das Motto: DU bist nicht allein! Im Jahr 2025 konnte sich dave_c auch mit gleichgesinnten Mitgefangenen anfreunden. Im regulären Strafvollzug sind Freundschaften wegen der sogenannten „Knasthierarchie“ nicht ganz einfach, denn ein Outing ist nahezu unmöglich. Anders ist es allerdings in der Sotha. In den Therapiegruppen lernen sich auch Gefangene mit der gleichen Deliksart kennen. Eine „Knasthierarchie“ ist damit nahezu ausgeschlossen. Über die Weihnachtstage bis Neujahr wird nicht in den Betrieben gearbeitet. Der Einschluss in die Zellen ist schon um 13 Uhr. dave_c. schreibt: Somit bleibt viel Zeit zum Lesen, Schlafen, TV schauen und Radio hören…



Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.