Prozess gegen „White Tiger“ hat begonnen: Jugendstrafkammer am Landgericht Hamburg wird bei Ausschluss der Öffentlichkeit 80 Tage verhandeln

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 09 Januar 2026 ]

Seine Rechtsanwältin sagte, sie gehe davon aus, dass sich insbesondere der Mordvorwurf nicht bestätigen werde: „Unser Mandant ist kein pädophiler Sadist“

Er nannte sich „White Tiger“: Unter großem Medieninteresse ist am Freitagmittag vor dem Hamburger Landgericht der Prozess gegen einen 21-jährigen Angeklagten gestartet. Er soll Kinder und Jugendliche zu sexuellen und selbstverletzenden Handlungen getrieben haben – ihm wird nach dem Suizid eines 13-Jährigen sogar Mord vorgeworfen. Die Öffentlichkeit wurde vom Prozess ausgeschlossen, weil der heute 21-Jährige bei den meisten der angeklagten Taten noch minderjährig war. Seine Rechtsanwältin sagte, sie gehe davon aus, dass sich insbesondere der Mordvorwurf nicht bestätigen werde. „Unser Mandant ist kein pädophiler Sadist.“ Wenige Stunden vor Beginn des Prozesses war der Angeklagte laut seiner Anwältin von anderen Häftlingen verprügelt worden. Das bestätigte die Justizbehörde. Der 21-Jährige war wegen der Wetterlage schon am Donnerstag vom Jugendgefängnis auf Hahnöfersand in die Untersuchungshaft an der Holstenglacis verlegt worden. Dort wurde er in einem Warteraum von zwei Mitgefangenen attackiert und laut seiner Anwältin im Gesicht verletzt. Eine Gesichtshälfte des Angeklagten sei stark geschwollen. Das Gericht hat 82 Verhandlungstage bis Mitte Dezember 2026 angesetzt…

 

 

 

 

 

 

 

 

Verhandlungstage und viele Videos
Das Gericht hat 82 Verhandlungstage bis Mitte Dezember angesetzt. Die Jugendstrafkammer werde vor allem viele Videos sichten und Chats zwischen dem Angeklagten und den mutmaßlichen Opfern verlesen müssen, sagte Sprecherin Marayke Frantzen. „Das Beweismaterial ist durchaus umfangreich und man hat sehr viel Videomaterial. Es soll Aufzeichnungen geben, wie miteinander gechattet worden ist und Kameraufzeichnungen, was diese Personen dann konkret getan haben. Was vielleicht vorher gesagt und geschrieben worden ist. Das wird man sich angucken und auswerten müssen.“

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/prozess-gegen-white-tiger-hat-begonnen,white-tiger-112.html


Pressekonferenz zur Verhaftung von „White Tiger“: Sadistische Gruppierung „764“ soll von einem 15-jährigen Jugendlichen in den USA gegründet worden sein

3 Kommentare zu “Prozess gegen „White Tiger“ hat begonnen: Jugendstrafkammer am Landgericht Hamburg wird bei Ausschluss der Öffentlichkeit 80 Tage verhandeln”

  1. Jedwede „sexuelle Handlung“ war ja wohl höchstens Mittel zum Zweck, um Handlungen zu erpressen, mit denen er seinen Sadismus befriedigen konnte. Durch die Stigmatisierung der Sexualität von Kindern und Jugendlichen konnte er überhaupt erst diese Macht erlangen. Er hat genau erkannt, wonach sich seine Opfer sehnten, und die systematische Pathologisierung dessen offensichtlich für seine Zwecke ausgenutzt.

  2. Blue Dery sagt:

    Plant man neue Gesetzesverschärfungen im Rahmen des 13. Abschnitts StGB ?

    Ein Schelm, wer Böses denkt.

    Dieser Micky-Maus Staat hat jeden Anstand und Respekt vor der Menschenwürde verloren!!!

    Viel Kraft für den Angeklagten.

    K13online Anmerkungen
    Ein solcher Fall wird erstmals in der Deutschen Rechtsgeschichte verhandelt. Denn es geht um mittelbare Täterschaft.
    Für die gesamte Öffentlichkeit besteht das Problem, sich von der Beweisaufnahme kein eigenes Bild machen zu können. Alle Verhandlungstage finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Es findet also ein sogenannter Geheimprozess statt. Mit Ausnahme der Verfahrensbeteiligten wird also niemand der Hauptverhandlung folgen können. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Verteidigung im Laufe der Verhandlungstage nochmals öffentlich zu Wort meldet. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung!!!

    • Weißt du, um welchen Fall es geht?! Genau solche Subjekte sind es, die man nur allzu gerne dazu nutzt, um Pädophile zu verleumden. Dem wünsche ich jedenfalls keine Kraft. Dem wünsche ich, dass die Themen Psychopathie und Sadismus endlich in den Fokus des Mainstreams rücken.

      So eine Störung lässt sich per MRT nachweisen. Für so was ist die Sicherungsverwahrung sinnvoll, nicht für Pädosexuelle.

      Ich bin der festen Überzeugung, dass man sich dem Thema nicht widmet, weil das dem Anti-Pädo-Narrativ schaden würde. Deshalb hört man auch von diesen Teufeln, die sich an Foltervideos von Tieren aufgeilen, kein Wort in den Medien.

      Sogar die Verteidigung versucht, auf das Pädonarrativ abzulenken und was von „pädophilem Sadismus“ zu faseln, wovon man sich distanziere. Er selbst sei ein Opfer mangelnder Social-Media-Kontrolle.
      Als ob die Kinder und Jugendlichen Masochisten gewesen seien und ein Social-Media-Verbot gebraucht hätten. Mit so einer Gülle kommt die Verteidigung. Seine Opfer soll er in Selbsthilfeforen für psychisch Kranke aufgespürt haben.

      Psychopathen suchen sich am liebsten die Schwächsten als Opfer heraus. Meistens sind es Kinder, Tiere, Senioren, Behinderte und psychisch Kranke oder sonstige Menschen am Rand der Gesellschaft. Mit Pädophilie hat das aber nichts zu tun, auch wenn hier Kinder mit im Fokus stehen.

      Jeder Journalist, der diese Taten mit Pädophilie in Verbindung bringt, gehört wegen Volksverhetzung angezeigt.

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