Ausgrenzung? Nicht mit uns!: Auch Menschen außerhalb der queeren Community seien ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen
Der Christopher Street Day (CSD) wird in Pforzheim am Samstag, 13. Juni 2026, gefeiert. Die Veranstaltung, bei der für die Rechte queerer Menschen sowie gegen rechtliche und soziale Diskriminierung demonstriert wird, wird vom Verein Spotlight Pforzheim organisiert. Begleitend findet vom 8. bis 14. Juni 2026 die Pride Week statt. Diese ergänzt den CSD mit Vorträgen, Kulturveranstaltungen und Diskussionen in der ganzen Stadt. „Je mehr wir sind, desto weniger angreifbar sind wir“, sagt Caleb Davis, Projektleitung für Queer Space bei Spotlight. Sichtbarkeit sei ein zentraler Faktor für Sicherheit. Auch Menschen außerhalb der queeren Community seien ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen. Ziel bleibe es, Räume für Vielfalt, Begegnung und gesellschaftlichen Austausch im öffentlichen Raum zu schaffen. Besonders in kleineren Städten wie Pforzheim gilt der CSD als wichtiges Zeichen für Sichtbarkeit. Wie in jedem Jahr wird K13online über den CSD in Pforzheim berichten…(Update 1. Juni: Rechtsextreme kündigen Aufmarsch für „Kinderschutz“ an)
Pride-Demo startet um 12.30 Uhr auf dem Marktplatz
Am CSD-Samstag beginnt das Programm mit Snacks, Drinks und Schminken in der Stadtbibliothek beim „Get ready for Pride“. Die Demonstration startet um 12.30 Uhr auf dem Marktplatz und führt durch die Innenstadt, bevor sie wieder am Marktplatz endet.
„Je mehr wir sind, desto weniger angreifbar sind wir.“
Caleb DavisProjektleitung für Queer Space bei Spotlight
Anschließend erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Bühnenprogramm mit Musik, DJs und Drag-Performances. Der Marktplatz soll anschließend auch als Treffpunkt für Begegnung und Austausch dienen, bevor es zur Aftershow im „The Irish Pub“ übergeht. Den Abschluss der Pride Week bildet am Sonntag ein Filmabend im Kommunalen Kino.„Je mehr wir sind, desto weniger angreifbar sind wir“, sagt Caleb Davis, Projektleitung für Queer Space bei Spotlight. Sichtbarkeit sei ein zentraler Faktor für Sicherheit.
Auch Menschen außerhalb der queeren Community seien ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen. Ziel bleibe es, Räume für Vielfalt, Begegnung und gesellschaftlichen Austausch im öffentlichen Raum zu schaffen. Besonders in kleineren Städten wie Pforzheim gilt der CSD als wichtiges Zeichen für Sichtbarkeit.
https://bnn.de/pforzheim/pforzheim-stadt/csd-in-pforzheim-das-ist-zur-demo-und-pride-week-geplant
https://www.betterplace.org/de/projects/174165-csd-pforzheim-2026
3. Pforzheimer CSD 2025: Breites Bündnis für Solidarität & Vielfalt und gegen Hass & Hetz



Zitate
„Doch auch Gegendemonstrationen formieren sich wieder. Angemeldet wurde eine stationäre Kundgebung unter dem Titel „Biblisch-christliche Werte – heute noch aktuell?“ mit etwa 15 erwarteten Teilnehmern. Diese waren bereits im vergangenen Jahr mit „Jesus rettet!“-Kreuzen vor den Schmuckwelten präsent. Mit dabei: Der in Pforzheim bekannte freikirchliche Prediger Lothar Gassmann.
Bis zu 200 Protestler erwartet
Daneben soll ein weiterer Aufzug unter dem Motto „Kinderschutz, Meinungsfreiheit, politische Gewalt“ stattfinden, der laut Polizei klar der rechten Szene zuzuordnen ist. Die Veranstalter rechnen laut Anmeldung mit 100 bis 200 Teilnehmern. Die Polizei wird mit der gleichen Mannschaftsstärke wie im vergangenen Jahr vor Ort für Sicherheit sorgen.“
https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-CSD-in-Pforzheim-mit-1300-Teilnehmern-erwartet-Rechte-Gegenproteste-sorgen-fuer-Sicherheitsaufgebot-_arid,2353048.html