Posts Tagged With 'Kinder'

Juni 03, 2026

Völlig einseitig bis realitätsfremd: ZDF-Doku „Generation Porno“ ist ein präventiver Gefälligkeitsjournalismus mit Hofberichterstattung

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
Völlig einseitig bis realitätsfremd: ZDF-Doku "Generation Porno" ist ein präventiver Gefälligkeitsjournalismus mit Hofberichterstattung

Die weit überwiegende Mehrheit der Kinder & Jugendlichen wird total ignoriert: Insgesamt vermittelt diese Doku einen völlig falschen Einblick in die Lebensrealität von Jungen & Mädchen

In der ZDF-Doku „Generation Porno“ lassen die Reporter Kajo Fritz, Hannah Hartwich und Marc Schlömer nur Meinungen von Jugendlichen & Eltern zu, die ihre Erfahrungen in den sozialen Medien negativ darstellen. Die Söhne & Töchter berichten aus ihrer Kindheit u.a. über sogenannte Dick-Pics, die sie als schädigend empfunden haben. Die mutmaßlichen „Experten“ schlagen in die gleiche Kerbe und untermauern die erkennbar manipulierten Meinungen der Jugendlichen. Ein solcher Gefälligkeitsjournalismus ist eine Hofberichterstattung, die völlig einseitig bis realitätsfremd ist. Die weit überwiegende Mehrheit der Kinder & Jugendlichen wird total ignoriert. Völlig absurd wird es in dem Moment, wo eine erwachsene Pornodarstellerin interviewt wird, die natürlich weiß, dass ihre Pornofilme auch von Kids unter 18 Jahren mit großer Begeisterung angeschaut werden. Ein Kripo-Beamter kämpft bei seinen Veranstaltungen in Schulen gegen Windmühlen und erklärt den Zuschauern, dass das sexuelle Interesse an Pornos oft schon im Alter von neun Jahren beginnt. Die sozialen Medien gehören zum täglichen Leben der Kids. Staatliche Verbote bewirken überhaupt nichts, sondern die Eltern müssten in Verantwortung genommen werden. Insgesamt vermittelt diese Doku einen völlig falschen Einblick in die Lebensrealität von Jungen & Mädchen. Eine gesellschaftliche Diskussion kann nur dann entstehen, wenn die ZDF-Reporter auch die betroffenen Kinder & Jugendlichen mit den Eltern interviewt hätten, die in der Doku nicht zu Wort kommen. Andererseits hätte sich bei diesem Doku-Konzept mit Sicherheit kein 12-jähriger Junge finden lassen, der sich auf dem Schulhof mit seinen Mitschülern über Analverkehr unterhält. Die aufgeklärten Kids von heute sind nämlich nicht auf den Kopf gefallen und wissen, was dann passieren würde…

Februar 22, 2026

Im Namen des „Kinderschutzes“ verkauft: CDU-Bundesparteitag beschließt Sozial-Media-Verbot für alle Kinder unter 14 Jahren

Verfasst von: Dieter Gieseking 3 Kommentare
Im Namen des "Kinderschutzes" verkauft: CDU-Bundesparteitag beschließt Sozial-Media-Verbot für alle Kinder unter 14 Jahren

CDU-Landeschef Daniel Günther zufrieden mit dem Ergebnis. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir mit unserer Initiative den Kinder- und Jugendschutz in den Fokus des Parteitags gestellt haben“

Beim CDU-Bundesparteitag wurde völlig ohne Diskussion ein totales Sozial-Media-Verbot für alle Kinder unter 14 Jahren beschlossen. Der CDU-Landesverband in Schleswig-Holstein wollte sogar ein Verbot bis zum 16. Lebensjahr erreichen. Dennoch zeigte sich CDU-Landeschef Daniel Günther zufrieden mit dem Ergebnis. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir mit unserer Initiative den Kinder- und Jugendschutz in den Fokus des Parteitags gestellt haben.“ Damit hat die CDU die Internetfreiheit von Kindern & Jugendlichen im Namen des „Kinderschutzes“ verkauft: #NIE WIEDER CDU. Soziale Medien wie Instagram, Facebook, TikTok, Snapchat & Co sollen mit Hilfe der EUDI-Wallet-App verpflichtet werden, bei allen Accounts Altersprüfungen(Altersverifikationen) durchzuführen. Millionen von Internetnutzern werden davon betroffen sein. Eine Klarnamenpflicht auf allen Plattformen soll eingeführt werden. Die SPD hat in der letzten Woche ein ähnliches Positionspapier vorgelegt. Die Bundesregierung, mit Ausnahme der CSU, hat sich damit für ein Verbot von Kindern in den sozialen Medien ausgesprochen. Damit wird deutlich, dass sich die CDU & SPD völlig von der alltäglichen Lebensrealität der Kinder & Jugendlichen verabschiedet hat. Die politische Debatte ist zwar noch lange nicht abgeschlossen, aber allein diese Positionierungen machen deutlich, dass sich unter dem Deckmantel des „Kinderschutzes“ keine Kids mehr in Sozial-Media aufhalten sollen. Was noch vor Jahren undenkbar war, soll nun in politisches Handeln umgesetzt werden…

Februar 16, 2026

SPD-Positionspapier fordert Total-Verbot von Kindern in allen sozialen Medien: Auch die Grundrechte von Jugendlichen sollen stark eingeschränkt werden

Verfasst von: Dieter Gieseking 4 Kommentare
SPD-Positionspapier fordert Total-Verbot von Kindern in allen sozialen Medien: Auch die Grundrechte von Jugendlichen sollen stark eingeschränkt werden

Die CDU fordert ein Total-Verbot von Kindern & Jugendlichen bis 16 Jahre: Die CSU und die gesamte Opposition spricht sich gegen ein Sozial-Media-Verbot aus

Mit einem SPD-Positionspapier hat die politische Debatte und gesellschaftliche Diskussion um ein Total-Verbot von Kindern unter 14 Jahren und eingeschränktes Verbot von Jugendlichen bis 16 bzw. 18 Jahren weiter an kontroverser Fahrt aufgenommen. Auch der Petitionsausschuss des Bundestages hatte sich im November 2025 damit beschäftigt. Die CDU-Bundestagsfraktion fordert ein Total-Verbot von Kindern & Jugendlichen in sozialen Medien bis zum 16. Lebensjahr. Die Schwester-Partei CSU(Markus Söder) lehnt ein solches Verbot mit der richtigen Begründung ab: Totaler Quatsch & realitätsfremd. Söder kritisiert, dass solche Verbote technisch leicht zu umgehen seien und daher symbolpolitisch blieben. Die LINKE spricht sich deutlich gegen ein Verbot aus. Sogar die AfD hat sich gegen ein Social-Media-Verbot positioniert. Die GRÜNEN sind gespalten und stehen Verboten skeptisch gegenüber und betonen die Notwendigkeit von Medienkompetenz und sicherem Plattformdesign statt pauschaler Ausschlüss. Die FDP ist zwar im Bundestag nicht mehr vertreten, aber lehnt ein staatliches Verbot strikt ab. Die Liberalen argumentieren mit den Grundrechten von Jugendlichen(Artikel 5 GG) und warnen vor einer sozialen Schere, da Verbote durch technische Hilfsmittel wie VPNs leicht umgangen werden könnten. Mit Stand von heute gibt es also weder innerhalb der Bundesregierung und erst Recht nicht bei der gesamten Opposition, politische Mehrheiten für Verbote von Kindern & Jugendlichen in allen sozialen Medien. Im Interesse von Millionen Mädchen & Jungen, die nahezu alle Instagram, Facebook, TikTok, Snapchat usw.. nutzen, darf der Gesetzgeber keine Einschränkungen der Grundrechte vornehmen. Völlig absurd ist es, dass solche Verbote auch noch als „Kinderschutz“ verkauft werden. Sogar der Deutsche Kinderschutzbund argumentiert gegen starre Altersgrenzen und betont stattdessen das Recht junger Menschen auf digitale Teilhabe…

Dezember 10, 2025

Landesanstalt für Medien NRW: Fast die Hälfte der 11- bis 17-Jährigen in NRW hat bereits Pornos gesehen – nur ein Viertel hält Pornos für unrealistisch

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
Landesanstalt für Medien NRW: Fast die Hälfte der 11- bis 17-Jährigen in NRW hat bereits Pornos gesehen – nur ein Viertel hält Pornos für unrealistisch

Repräsentative Studie bei rund 3 Tausend Kindern & Jugendlichen 2025: Mehr als die Hälfte dieser Gruppe sieht den ersten Porno bereits vor dem 14. Geburtstag & mehr als ein Drittel äußert den Wunsch, Inhalte auszuprobieren

Wie groß die Diskrepanz zwischen mutmaßlichem Kinderschutz und der täglich gelebten Realität von Kindern & Jugendlichen ist, zeigt die neue Studie der Landesanstalt für Medien in NRW. Offenbar wurden die rund 3 Tausend Teilnehmer/Innen im Alter von 11 bis 17 Jahren nicht nach Kinder- und Jugendpornos befragt, sondern lediglich nach Pornos mit erwachsenen Darstellern/Innen. Dabei sind laut BKA-Statistik 2024 rund die Hälfte aller Verdachtsfälle Minderjährige. Weil nahzu jedes Kind/Jugendlicher in dieser Altergruppe ein Smartphone besitzt, wundert es nicht, wenn die Hälfte der Kids vor dem 14. Geburtstag Pornos konsumiert haben. Mehr als ein Drittel äußert den Wunsch, Inhalte auszuprobieren. Trotzdem wird noch immer die falsche Behauptung aufgestellt, dass Jungen & Mädchen überhaupt kein Interesse am Sex haben. Ein solcher Irrglaube ist schon seit vielen Jahren völlig überholt, aber bestimmt weiterhin das Narrativ im öffentlichen Diskurs. Ein grundlegender Paradigmenwechsel ist dringend erforderlich. Genau das Gegenteil ist in Planung: Vor dem Hintergrund der erschreckenden Ergebnisse der Studie bei Kindern ab elf Jahren muss dem rücksichtslosen Vorgehen der großen Pornoplattformen, die einfachste Schutzmechanismen nicht umsetzen, in aller Entschlossenheit Einhalt geboten werden. Wir werden auch gemeinsam mit der EU-Kommission alles daransetzen, dem Gesetz Geltung zu verschaffen“, so Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW. Mit der wahrheitsgemäßen Beantwortung bei der Umfrage haben sich die Kids praktisch selbst ein Bein gestellt. Dem Kinderschutz sollen sich alle Kinder & Jugendlichen unterordnen. DAS wird nicht funktionieren, den die Kids von heute sind nicht auf den Kopf gefallen….    

August 26, 2025

K13online Aktivitäten & Pressemitteilung: Petition zur Reform der § 184b/c StGB beim Deutschen Bundestag eingereicht

Verfasst von: Dieter Gieseking 6 Kommentare
K13online Aktivitäten & Pressemitteilung: Petition zur Reform der § 184b/c StGB beim Deutschen Bundestag eingereicht

53 Prozent der Tatverdächtigen bei Kinderpornos sind Minderjährige: Petition fordert u.a. Strafausschlussklausel, wenn Fotos & Videos von sich selbst freiwillig zur Selbstbeobachtung, Entwicklung, Neugier oder Kommunikation mit Gleichaltrigen erstellt und geteilt werden 

Die K13online Redaktion(Dieter Gieseking) hat erneut eine Online-Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Der Petent fordert darin u.a. eine Strafausschlussklausel, wenn Fotos & Videos von sich selbst freiwillig zur Selbstbeobachtung, Entwicklung, Neugier oder Kommunikation mit Gleichaltrigen erstellt und geteilt werden. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik(PKS) 2024 sind 53 Prozent der Tatverdächtige bei Kinderpornos Minderjährige. Dies stellt eine Kriminalisierung von Kindern & Jugendlichen dar. Für den Gesetzgeber besteht dringender Handlungsbedarf einer Strafrechtsreform: Freiwillig selbstgenerierte Aufnahmen sind Bilder oder Videos, die von Kindern oder Jugendlichen aus eigenem Antrieb, ohne Druck, Zwang oder Ausbeutung, zur Selbstbeobachtung, Entwicklung, Neugier oder Kommunikation mit Gleichaltrigen erstellt und geteilt werden. Nach geltendem Recht werden sie jedoch – sofern sie Nacktheit oder sexuelle Handlungen zeigen – pauschal kriminalisiert und als „kinder-/jugendpornografisch“ behandelt, unabhängig vom Motiv, Kontext oder dem Fehlen eines realen Missbrauchs. Das Sexualstrafrecht ist um eine klare Ausnahmeklausel zu ergänzen, die freiwillig, selbstbestimmt und nicht-ausbeuterisch entstandene Aufnahmen in Peer- und Familienkontexten von der Strafbarkeit ausnimmt. Prävention, Beratung und Aufklärung sind als vorrangige Mittel zu stärken. Eine ausführliche Begründung mit detailierten Nachweisen wird der Petent direkt beim Petitionsauschuss einreichen. Die 56-seitige Ausarbeitung wird nach Mitteilung des Aktenzeichens durch den Petitionsdienst in einem Folge-News veröffentlicht…(Ersteinstellung am 30. Juli. Update 8. August 2025. Update 26. Oktober 2025: Aktenzeichen der Petition)

Januar 10, 2025

Mildes SKANDAL-Urteil gegen Neonazi: Landgericht Frankfurt(Oder) verwirft Berufung und verurteilt Demo-Anmelder zu lächerlicher Geldstrafe

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
Mildes SKANDAL-Urteil gegen Neonazi: Landgericht Frankfurt(Oder) verwirft Berufung und verurteilt Demo-Anmelder zu lächerlicher Geldstrafe

Lynchmob mit Kindern als Fackelträger: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wäre die Neonazi-Demo vor dem Wohnhaus des Pädophilen verboten worden

Das Landgericht Frankfurt(Oder) hat die Berufung des Neonazis & Demo-Anmelders zwar verworfen, aber das Urteil mit 20 Tagessätzen zu je 30Euro(= 600Euro) muss als lächerlich bezeichnet werden. Der Verurteilte hat eine NPD-Vergangenheit, trat bei Aufmärschen der „Bruderschaft Wolfsschar“ als Wortführer auf und hat einschlägige Vorstrafen, unter anderem wegen Körperverletzung. Die Faschisten zogen vor das Wohnhaus eines kurz zuvor verurteilten Pädophilen mit Transparenten wie „Todesstrafe für Kinderschänder“. Dabei instrumentalisierte der Mob sogar Kinder und stattete diese mit Fakeln aus. Wäre die „Demo“ ordnungsgemäß angemeldet gewesen, dann wäre der Aufmarsch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vorboten worden. Der SKANDAL liegt allerdings nicht nur bei diesem milden Urteil. Die Neonazis und die mutmaßlichen „Kinderschützer“ hätten auch wegen Volksverhetzung angezeigt und verurteilt werden müssen. Den Eltern der teilgenommenen Kinder hätte wegen Kindeswohlgefährdung das Sorgerecht entzogen werden müssen. Das pädophile Opfer des Mobs hat aufgrund der Verurteilung einen zivilrechtlichen Anspruch auf Schadensersatz. Die Persönlichkeitsrechte des Pädophilen wurden massiv verletzt. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen…

Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.