Paradigmenwechsel seit langer Zeit überfällig: Kinderschützer distanzieren sich zunehmend von angeblichen Missbrauchsopfern, die sich selbst zu Medienstars erklären
Es ist nur die Spitze des Eisberges. Schon die verstorbene Publizistin, Schriftstellerin und Feministin Katharina Rutschky prangerte in den 1990er Jahre den Missbrauch mit dem Missbrauch an. Dennoch steigerte sich in den folgenden Jahrzehnten die Missbrauchshysterie ins unermessliche. Aktuell insziniert sich die Influencerin Lena Jensen als „Missbrauchsopfer“ und wird dafür mit dem Strive Impact Award ausgezeichnet. Inzwischen haben alle großen Mainstream-Medien ihre Artikel entfernt und mit einem Hinweis versehen: Wir prüfen derzeit Hinweise darauf, dass Lena Jensen ihre persönliche Geschichte öffentlich nicht korrekt dargestellt haben könnte. Kinderschützer distanzieren sich zunehmend von angeblichen Missbrauchsopfern, die sich selbst zu Medienstars erklären. Zitate NiUS: „Schule dementiert Selbstmordversuch vom Schuldach: In mehreren Interviews berichtete Lena Jensen zudem, sie habe mit sechs oder sieben Jahren versucht, sich das Leben zu nehmen. In der ARD-Sendung „deep und deutlich“ sprachen sie und ihre Mutter sogar von drei Selbstmordversuchen, darunter einem, der sich im öffentlichen Raum auf dem Dach ihrer damaligen Grundschule abgespielt haben soll. Recherchen der Journalisten Verena Maria Dittrich und Lars Winkelsdorf vor Ort in Reinfeld ergaben: Weder ehemalige Mitschüler, Lehrer und die Schulleitung noch die örtliche Feuerwehr erinnern sich an einen solchen Vorfall. Die Schule teilte offiziell mit: „Einen solchen Zwischenfall hat es an dieser Schule niemals gegeben.“ LÜGEN haben kurze Beine!!! K13online verurteilt das abscheuliche Spiel mit einem falschen Suizidversuch auf das Schärfste…
Detaillierte Erinnerungen aus dem Alter von zwei Jahren
In Interviews schildert Lena Jensen den angeblichen Missbrauch sehr detailliert und gibt an, dieser habe bereits begonnen, als sie erst zwei Jahre alt war. Sie beschreibt nicht nur konkrete sexuelle Handlungen aus diesem Alter, sondern auch, was die Täter damals zu ihr gesagt haben sollen. Solche präzisen, narrativen und sprachlich kohärenten Erinnerungen aus dem Alter von zwei Jahren gelten aus entwicklungspsychologischer Sicht als extrem unwahrscheinlich.Massives Löschen auf Instagram
Nach Bekanntwerden der ersten Widersprüche im März 2026 löschte Jensen mindestens 399 Beiträge von ihrem Instagram-Account. Kritische Kommentare und Nachfragen werden seit Wochen fast in Echtzeit von ihr gelöscht. Es wird der Eindruck erweckt, als gäbe es keinerlei Anschuldigungen oder offene Fragen.
https://nius.de/medien/lena-jensen-strive-impact-award-widersprueche-missbrauchsvorwuerfe



Die Missbrauchshysterie hat ein gehöriges Potential für Realitätsverlust und zieht deswegen psychisch kranke Menschen besonders in ihren Bann. Prominentes Beispiel: Xavier Naidoo. Gerade für paranoide Psychosen ist die Rhetorik von der „Spitze des Eisbergs“, die im Missbrauchskontext gerne überstrapaziert wird, ein gefundenes Fressen. Das ist ja quasi der Standardspruch von einschlägigen Aufdeckungsvereinen über die Presse bis hin zur Staatsanwaltschaft. Das ist also sowas wie eine Kollektiv-Psychose. Und Psychotiker zeichnen sich ja dadurch aus, dass sie ihre Wahnvorstellungen für real halten. Insofern wird Frau Jensen guten Gewissens davon ausgehen, dass sie nichts als die „Wahrheit“ erzählt hat.
Nius in diesem Kontext zu promoten finde ich allerdings seltsam. Das ist doch auch so ein Falschmeldungsportal von rechtslastigen ehemaligen BILD-Redakteuren. Also nicht gerade eine seriöse Nachrichtenquelle.
K13online Anmerkungen
Das rechtspopulistische NiUS gehört zwar zur Gegenseite, aber wenn schon dort ein aus unserer Sicht guter Artikel erscheint, dann kann man dies als Erfolg für unsere Sache werten…