SWR Wissen – Erinnerung an sexuellen Missbrauch – Echt oder eingeredet?: Immer wieder erzählen Betroffene, wie ihnen der Missbrauch eingeredet wurde
Es ist ein allgegenwärtiges Thema: Falsche Missbrauchserinnerungen aus der Kinderheit. Je länger ein mutmaßlicher Kindesmissbrauch zurück liegt, je größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es niemals einen Missbrauch in der Kinderzeit gegeben hat. Die Verjährungsfristen sind deshalb völlig kontraproduktiv. Die großen Psychologieverbände in Deutschland warnen vor einer falschen Darstellung sexueller Kindesmisshandlung und einer tendenziösen und pseudowissenschaftlichen Beratung von Opfern. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) haben sich in einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung gewandt. Die beiden Verbände weisen darauf hin, dass vermeintlich verdrängte und später wiedererinnerte Erfahrungen sexueller Gewalt in der Kindheit „Scheinerinnerungen“ entspringen können, wie die psychologische Forschung vielfach bestätigt hat. Wenig spreche dafür, dass Erinnerungen an traumatische Ereignisse überhaupt verdrängt und im Bewusstsein abgespalten (dissoziiert) werden könnten, so der BDP. „Im Gegenteil zeigt die Forschung, dass solche Erinnerungen in aller Regel besonders gut abgespeichert werden.“ Sind die „grausamen“ Taten wirklich passiert oder wurden sie von Therapeut*innen, Bekannten oder durch Medienberichte suggeriert?
Die beiden großen Psychologieverbände in Deutschland warnen vor einer falschen Darstellung sexueller Kindesmisshandlung und einer tendenziösen und pseudowissenschaftlichen Beratung von Opfern. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) haben sich in einem gemeinsamen Brief mit Stellungnahmen beider Verbände an Bundesfamilienministerin Lisa Paus und Bundesjustizminister Marco Buschmann gewandt.
In dem Brief heißt es: „Einige von der Bundesregierung geförderte Webseiten, Leitfäden und Empfehlungen informieren und beraten Opfer sexueller Gewalt leider pseudowissenschaftlich und in Teilen unzutreffend. Dadurch kann sich ihr beabsichtigter Nutzen ins Gegenteil verkehren – Opfer werden nicht geschützt, sondern, im schlimmsten Fall, geschaffen, indem falsche Annahmen von vertrauenswürdig erscheinenden Informationsquellen verbreitet werden.“
In dieser Das Wissen-Folge „Erinnerung an sexuellen Missbrauch – Echt oder eingeredet?“ geht es nicht um diese oben genannten Menschen. Sondern es geht um die Frage, ob Erinnerungen an sexuellen Missbrauch eingeredet werden können: Sind die grausamen Taten wirklich passiert oder wurden sie von Therapeut*innen, Bekannten oder durch Medienberichte suggeriert?
Schluss mit der Abzocke: Fonds für Opfer sexualisierter Gewalt vorzeitig zum 19. März 2025 beendet


Warum postet ihr 4 Jahre alte Nachrichten?
Antwort: Weil dieses Thema zeitlos ist und immer Gültigkeit hat.
Gerade der Umstand, dass man nur vier Jahre alte Artikel zu dieser Thematik findet, gibt mir zu bedenken. Die Anzahl eingeredeter Missbräuche dürfte aktuell einen neuen Rekordwert erreicht haben. Der Missbrauchsbegriff wird nämlich zunehmend auf strafmündige Jugendliche und sogar Erwachsene angewendet. Dies zeigt einmal mehr, mit welcher Einseitigkeit und Unsachlichkeit aktuelle Missbrauchsdebatten geführt werden.Bestimmte Positionen, die nicht der vorgekauten Meinung der Mainstream-Medien entsprechen, dürfen überhaupt gar nicht mehr erwähnt werden.
Heutzutage wird man bei vielen PsychologInnen bereits mit Flyern der Missbrauchsbeauftragten begrüßt. Die Botschaft: „Du bist hier, weil du in deiner Kindheit oder Jugend missbraucht wurdest. All deine Probleme sind darauf zurückzuführen.Andere Ursachen für seelische Probleme gibt es nicht!“ Unter einer unvoreingenommener Therapie verstehe ich etwas anderes.
K13online Anmerkungen
Wenn der Begriff „sexueller Missbrauch“ im Zusammenhang mit Erwachsenen verwendet wird, dann soll damit die besonders schwere Tat unter Erwachsenen unterstrichen werden.
Dabei geht es bei sexueller Gewalt/Vergewaltigung unter Erwachsenen nicht um sexuellen Missbrauch. Dieser Begriff ist nur dann anwendbar, wenn die Opfer Kinder unter 14 Jahre sind.
Auch der Gesetzgeber und in Folge die Justiz verwendet den Begriff sexueller Missbrauch nur bei Kindern. Bei Erwachsenen gibt es diesen Begriff nicht, sondern es gibt die sexuelle Nötigung/Vergewaltigung…
https://dejure.org/gesetze/StGB/182.html
„Sexueller Mißbrauch von Jugendlichen“
Von wo kommt die Vorstellung der Gesetzgeber würde das nur bei Kindern nutzen?
Das ist lächerlichste was je gelesen habe dieser Unrechts paragraf sollte als erste abgeschafft werden missbrauch von Jugendlichen euer ernst das ist das dümmste Gesetz das jemals gibt das auch noch die Sexualität von fast erwachsen Personen einschränken da kann man gleich den paragraf 175 wieder einführen ich glaube denen brennt der Hut so Müll Paragrafen bitte abschaffen wier leben nicht mehr Mittelalter