Bayerisches Landeskriminalamt(BLKA) & die „Operation Alice“: Chinesischer Staatsbürger ködert mit Kinderpornos in einem Fake-Shop

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 22 März 2026 ]

Bisher 440 weltweite Betrugsopfer in 23 Staaten identifiziert: In Deutschand wird gegen 89 Verdächtige wegen mutmaßlicher Besitzverschaffung von Kinderpornos ermittelt

Ein 35-jähriger chinesischer Staatsbürger, der seinen Wohnsitz in China hat, hatte  373.000 Darknet-Seiten mit Fake-Shops eingerichtet, worin er Kinderpornos zum Kauf angeboten hat. Die Kunden kauften & bezahlten mit der Kryptowährung Bitcoin und einer E-Mail-Adresse, aber bekamen die Kinderpornos nicht. Bisher wurden 440 Betrugsopfer in 23 Staaten identifiziert. In Deutschand wird gegen 89 Verdächtige wegen mutmaßlicher Besitzverschaffung von Kinderpornos ermittelt. Die „Operation Alice“ begann am 9. März 2026 als weltweite Aktion und lief bis zum 19. März 2026. Auf den insgesamt 122 Plattformvarianten erscheint nun ein Banner des BLKA & der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg. Die Koordination übernahm Europol. In Deutschland kam es zu 14 Durchsuchungen bei 14 Verdächtigen aus neun Bundesländern. Letztendlich muss man froh sein, dass diese Fake-Shops abgeschaltet wurden, damit der Betreiber nicht mehr abzocken kann. Der Betreiber wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Mit den bezahlten 20 bis 250 US-Dollar je Video/Foto für Kinderpornos kann sich der Betreiber im Moment noch einen schönen Tag machen. Man sollte es kaum glauben, aber bei dieser Betrugsmasche sollte der Chinese bald verhaftet und verurteilt werden. Die Besitzverschaffung ist in § 184b Abs. 3 StGB geregelt. Das bedeutet, dass die Käufer verurteilt werden können, obwohl diese keine Kinderpornos vom Betreiber bekommen haben. Die Käufer wurden also nicht nur vom Fake-Shop-Inhaber finanziell betrogen, sondern werden jetzt auch noch eine Verurteilung über sich ergehen lassen müssen, obwohl sie nicht in Besitz von Kinderpornos gelangt waren….   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Seiten und Plattformen, mit denen der Betreiber Pädoxxxx angelockt hat, hatten Namen wie „Alice with Violence CP“, „Raped Bitches“ oder „Exclusive Baby Sluts CP“. Sie zeigten Bilder von teils schwerem sexuellen Missbrauch von Kleinkindern. Der Betreiber hat auf mehr als 90.000 Webseiten von 32 unterschiedlichen Plattformen etwa Bilder von „Boys“ für 23 US-Dollar oder „Girls“ für 45 US-Dollar angeboten. Die Preisspanne lag insgesamt zwischen 20 und 250 US-Dollar für die Zusendung von Downloadlinks zu Archiven mit wenigen Gigabyte bis zu mehreren Terabyte an kinderpornografischen Bildern und Videos.

Interessierte mussten mit der Kryptowährung Bitcoin zahlen und eine E-Mail-Adresse angeben. Trotz der Werbung auf den Seiten mit echtem kinderpornografischem Material hat der Betreiber nach den Zahlungen jedoch nichts geliefert. Auf den insgesamt 122 Plattformvarianten mit den 373.000 .onion-Domains gab es zudem auch vermeintliche Cybercrime-as-a-Service-Angebote wie Kreditkartendaten oder Zugänge zu kompromittierten Systemen. „Ziel war dabei stets, potenzielle Kunden ohne Gegenleistung zu einer Zahlung zu animieren“, erklärt das LKA aus Bayern.

https://www.heise.de/news/Operation-Alice-Internationaler-Schlag-gegen-Paedokriminelle-11217530.html

 

 

 

 

 

1 Kommentar zu “Bayerisches Landeskriminalamt(BLKA) & die „Operation Alice“: Chinesischer Staatsbürger ködert mit Kinderpornos in einem Fake-Shop”

  1. Autisticgirllover sagt:

    Der neue Hauptgegner sind sogenannte „Deepfakes“, in wurde bereits eine neue Spezialstelle zur Bekämpfung der Deepfakes eingerichtet. Ein neues Extragesetz soll „Klarheit“ schaffen.
    URL: https://shortlink.uk/1soZO

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Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.