Volksverhetzung & verhetzende Beleidigung: Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt erhoben

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 25 Februar 2026 ]

Behrendt hält Hasskriminalität gegen Qeere und Pädophile für legitim: „Ich stehe zu meinen Beiträgen und betrachte sie von der Meinungsfreiheit gedeckt“

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat beim Landgericht in Braunschweig Anklage gegen die AfD-Landtagsabgeordente in Niedersachsen, Vanessa Behrendt, wegen Volksverhetzung & verhetzende Beleidigung in sieben Fällen erhoben. Damit wird es keinen Strafbefehl geben, sondern eine öffentliche Hauptverhandlung, wenn das Landgericht die Anklageschrift annimmt. Für diesen Fall wird K13online als Prozessbeobachter LIVE dabei sein und berichten. NDR-Zitate: Es geht um Aussagen in der Zeit zwischen August 2024 und Februar 2025. Die 41-Jährige soll im Netz queere Menschen beleidigt haben. In einem Fall soll sich Behrendt herabwürdigend über Personen des Queeren Netzwerks Gifhorn geäußert haben. Außerdem hat sie auf der Online-Plattform X geschrieben, dass die Regenbogenfahne für die Machenschaften pädophiler Lobbygruppen stehe. In der Regel werden Anklagen zu diesen Deliktsarten bei einem Amtsgericht eingereicht, welches Freiheitsstrafen bis zu vier Jahren verhängen kann. Die Landgerichte können Freiheitsstrafen über vier Jahre verhängen. Offensichtlich ist die Staatsanwaltschaft der Rechtsauffassung, dass im Fall Behrendt eine hohe Freiheitsstrafe in Betracht kommt. Sollte es zum einem Prozess gegen die familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag von Niedersachsen kommen, dann ist mit einem großen Medienaufgebot zu rechnen…

 

 

 

 

 

 

 

 

Es geht um Aussagen in der Zeit zwischen August 2024 und Februar 2025. Die 41-Jährige soll im Netz queere Menschen beleidigt haben. In einem Fall soll sich Behrendt herabwürdigend über Personen des Queeren Netzwerks Gifhorn geäußert haben. Außerdem hat sie auf der Online-Plattform X geschrieben, dass die Regenbogenfahne für die Machenschaften pädophiler Lobbygruppen stehe. Der Post ist auf X bis heute zu finden. Sie soll außerdem den Namen einer Person und deren Anschrift verbreitet haben. Damit hat sie laut Staatsanwaltschaft Göttingen in Kauf genommen, dass diese Person überfallen wird. In Göttingen sitzt die Zentralstelle für die Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet.

Behrendt: „Ich stehe zu meinen Beiträgen“
Behrendt reagiert auf die Anklage mit Unverständnis. „In den besagten Tweets habe ich meine politische Kritik deutlich und zugespitzt formuliert“, teilte die familienpolitische Sprecherin der AfD schriftlich mit. „Weder habe ich zu Gewalt aufgerufen noch konkrete Straftaten angekündigt.“ Dennoch sehe die Staatsanwaltschaft offenbar den Tatbestand der Volksverhetzung als erfüllt an. „Ich stehe zu meinen Beiträgen und betrachte sie von der Meinungsfreiheit gedeckt. In einer Demokratie muss auch scharfe, provokante Kritik möglich sein.“ Behrendt kündigte an, sich juristisch gegen die Anklagen zur Wehr zu setzen.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/afd-abgeordnete-behrendt-wegen-volksverhetzung-angeklagt,behrendt-108.html


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

K13online Richtigstellung: Dieter Gieseking hat mit Stand von heute keine Strafanzeige gegen Vanessa Behrendt  erstattet. Jedoch wurden umfangreiche Beweismittel gesichert und dokumentiert. Der Inhaber dieses Weblogs ist bereit, diese Beweismittel als Zeuge der Anklage vor dem Landgericht vorzutragen. Dazu bedarf es allerdings einer Zeugenladung für einen Hauptverhandlungstermin. 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Landtag Niedersachsen hat erneut die Immunität der AfD-Abgeordneten Behrendt aufgehoben, wie der NDR berichtet. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren gegen sie wegen Volksverhetzung, verhetzender Aussagen und Beleidigungen. Diese richteten sich einmal gegen queere Menschen und die LGBTQ-Flagge („Regenbogenflagge“), aber auch gegen Pädophile und Wir sind auch Menschen insbesondere. Die Verleumdungen gegen WsaM wurden vom Community-Mitglied Consuela zur Anzeige gebracht, woraufhin Behrendt seinen Namen und seine Privatadresse auf X veröffentlichte. Auch deswegen ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen die Abgeordnete.

https://wir-sind-auch-menschen.de/aktuelles/2025/11/20/immunitat-von-vanessa-behrendt-aufgehoben


Landtag Niedersachsen: Immunität der AfD-Abgeordneten Vanessa Behrendt für die Erhebung der Anklage wegen Volksverhetzung(u.a.) aufgehoben

 

 

 

 

 

https://www.krumme13.net/tag/vanessa-behrendt/

 

4 Kommentare zu “Volksverhetzung & verhetzende Beleidigung: Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt erhoben”

  1. AfD-Abgeordnete Vanessa Behrendt wegen Volksverhetzung angeklagt
    Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat vor dem Landgericht Braunschweig Anklage gegen die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt erhoben, zu sieben Fällen von Volksverhetzung, Beleidigung und verhetzender Beleidigung. Behrendts Immunität war aufgrund der laufenden Ermittlungen innerhalb des Jahres 2025 zweimal aufgehoben worden, zuletzt im November.

    Behrendt hatte u.a. im Oktober 2024 auf X die Regenbogenflagge als Symbol für die „Machenschaften pädophiler Lobbygruppen“ bezeichnet. Aber auch gegen pädophile Menschen direkt hetzte sie. So bezeichnete sie Wir sind auch Menschen als „Kinderschänder-Seite“ und drohte uns sogar mit Strafanzeige. Nachdem Community-Mitglied Consuela Anzeige gegen Behrendt gestellt hatte, reagierte sie, indem sie Consuelas Klarnamen sowie seine Adresse öffentlich auf X postete. Daher wird Behrendt auch die gefährdende Verbreitung personenbezogener Daten vorgeworfen.

    Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat nun nach rund einem Jahr Ermittlungen Anklage gegen Behrendt erhoben. Nun muss das Landgericht Braunschweig prüfen, ob und ggf. wann es zum Verfahren kommt.

    https://wir-sind-auch-menschen.de/aktuelles/2026/02/27/afd-abgeordnete-vanessa-behrendt-wegen-volksverhetzung-angeklagt

  2. Zitate
    Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat gegen die AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt (41) aus Niedersachsen Anklage vor dem Landgericht Braunschweig erhoben. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dieser Redaktion. Der Politikerin wird vorgeworfen, auf dem sozialen Netzwerk „X“ mehrere unter anderem volksverhetzende Beiträge veröffentlicht zu haben. Bereits im November hatte der Landtag die Immunität Behrendts aufgehoben. Ein Sprecher der AfD-Landtagsfraktion sagte auf Anfrage, die Staatsanwaltschaft Göttingen habe Behrendt über die Anklageerhebung bisher nicht informiert. Daher werde sich die Politikerin vorerst nicht zu der Anklage äußern. Das Landgericht Braunschweig muss noch über Zulassung entscheiden.

    https://www.haz.de/politik/regional/liana-k-jetzt-beginnt-die-juristische-aufarbeitung-LZWYPRANLJDGHKKLS5R7WE3QVM.html

  3. Zitate
    Im Zentrum der Anklage stehen öffentliche Äußerungen von Behrendt auf der Plattform X, in denen sie etwa die Regenbogenfahne als Symbol „pädophiler Lobbygruppen“ bezeichnete und wiederholt eine Verbindung zwischen LGBTIQ+-Initiativen und Gefahren für Kinder herstellte. Sie sprach von angeblichen Gefährdungen durch „LGBTQ-Propaganda“ und äußerte sich abwertend über queere Organisationen. Zusammen mit der Veröffentlichung der Adresse eines Kritikers und weiteren abfälligen Kommentaren zeichnet sich laut Staatsanwaltschaft ein wiederkehrendes Muster gezielter Hetze ab.

    https://schwulissimo.de/neuigkeiten/hetze-gegen-lgbtq-propaganda-queere-paedophile-lobbygruppen

  4. Zitate
    „Außerdem soll sie später eine Gruppe von Pädophilen pauschal als kriminell bezeichnet haben, obwohl die Betroffenen ihre Neigung nach eigenen Angaben nicht ausleben. Zusätzlich habe sie die Anschrift des Mannes veröffentlicht, der die Anzeige erstattet hat (queer.de berichtete). Staatsanwaltschaft und Landgericht benannten später keine Details der in der Anklage erwähnten Postings, auch um eventuell strafrechtliche relevante Inhalte nicht zu wiederholen. In einem Fall werde ihr aber die gefährdende Verbreitung personenbezogener Daten vorgeworfen.“

    https://www.queer.de/detail.php?article_id=56989

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