Ausgerechnet die GRÜNEN: Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) fordert, eine Altersgrenze von mindestens 14 Jahren für die Nutzung von Social Media einzuführen
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages debattiert am heutigen Montag um 12 Uhr über eine Petition, die auf der Webseite des Bundestages 32.382 Mitzeichner erreicht hat: „Kinder- und Jugendmedienschutz – Mindestalter von 16 Jahren für die Nutzung von Social Media“. Das Quorum liegt bei 30Tsd. Bei OpenPetition gibt es sogar 153.670 Online-Mitzeichner. Ausgerechnet die GRÜNEN in Niedersachsen fordern eine Altergrenze von mindestens 14 Jahre. Alle Social Media(WhatsApp & Facebook & Instagram & TikToc etc.) sollen eine Altersverifikation z.B. durch Fingerabdruck oder Gesichtserkennung bei Kindern & Jugendlichen durchführen. Damit hat eine gesellschaftliche Diskussion und politische Debatte begonnen, alle Kinder & Jugendlichen aus den sozialen Medien im Internet auszuschließen. Als Begründung wird der „Kinderschutz“ genannt. In der Tat: Das sogenannte Cybergrooming wäre dann nicht mehr möglich, weil es keine Kinder & Jugendlichen mehr in Social-Media gibt. Die Hannoverische Allgemeine Zeitung(HAZ) zitiert die Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne): „Wir müssen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ein möglichst stark geschütztes Leben zu haben – auch im Blick auf ihre mentale Gesundheit“. Der sogenannte „Kinderschutz“ hat damit ein Ausmaß & neuen Höhepunkt erreicht, der bisher kaum auf einen Widerstand stößt. Lediglich der Landesschülerrat warnt vor pauschalen Verboten, die an der Lebensrealität der Jugendlichen vorbei gingen, wie der Vorsitzende Matteo Feind betont. In der Schule sollten Schülerinnen und Schüler lieber Medienkompetenz erwerben. Es bleibt abzuwarten, ob es doch noch Proteste zu Gunsten von Kindern & Jugendlichen in den sozialen Medien geben wird…
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a02_Petitionsausschuss/sitzungen/1118108-1118108
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2025/_02/_08/Petition_177673.nc.$$$.a.u.html
Hannover. Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) fordert, eine Altersgrenze von mindestens 14 Jahren für die Nutzung von Social Media wie Tiktok, Whatsapp, Snapchat oder Instagram einzuführen. „Wir müssen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ein möglichst stark geschütztes Leben zu haben – auch im Blick auf ihre mentale Gesundheit“, sagte die Politikerin dieser Redaktion „Deshalb muss der Kinder- und Jugendschutz im Umgang mit Smartphones, Apps und Social Media gestärkt werden.“ Nötig sei eine wirksame Altersverifikation für den Zugang sozialer Medien, so Hamburg.
Schulen berichteten, es gebe kaum ein Kind, das in der fünften oder sechsten Klasse noch nicht mit massiven Gewaltvideos, Pornografie und menschenverachtenden, extremistischen Aussagen in Berührung gekommen sei, mahnt die Ministerin. „Wir würden Kindern nie erlauben, Horrorfilme im Fernsehen zu sehen oder in ein Casino zu gehen. Aber im Netz ist alles erlaubt. Das muss sich endlich ändern.“
Derzeit liegt das Mindestalter für soziale Medien bei 13 Jahren, für unter 16-Jährige ist jedoch die Zustimmung der Eltern nötig. Aber wirklich kontrolliert werde das von den Anbietern nicht, monieren Kritiker. Dabei gibt es technische Möglichkeiten für wirkliche Alterskontrolle per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.




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