Unbekannt verzogen: Pforzheimer Baptistensekte Zuverlässiges Wort hat Räumlichkeiten an der Zerrennerstraße verlassen

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 29 Dezember 2024 ]

Tatort der Hass-Predigten existiert nicht mehr: Berufungsverhandlung vor dem Landgericht wegen Volksverhetzung wird im Jahr 2025 erwartet

Zum Jahresende 2024 gibt es eine Frohe Botschaft zu verkünden: Die Pforzheimer Baptistensekte Zuverlässiges Wort hat die Räumlichkeiten an der Zerrennerstraße verlassen. Damit sind die Anhänger dieser „Kirche“ zwar nicht aus der Goldstadt Pforzheim verschwunden, aber der Tatort der Hass-Predigten gegen Homosexuelle & Pädophile existiert nicht mehr. Die Prediger wollen das Seelengewinnen an anderen Orten fortsetzen. So lautet die neue Aufschrift an der Fensterscheibe der Ex-Brutstätte: „und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und Häuser zu lehren, und das Evangelium von Jesus, dem Christus, zu verkündigen(Apostelgeschichte 5,42)“. Auch das Gerichtsverfahren wegen Volksverhetzung ist noch nicht beendet. Gegen das Urteil des Amtsgerichts wurde durch die Staatsanwaltschaft und Verteidigung Berufung eingelegt. Vor dem Landgericht Karlsruhe in Pforzheim wird es einen weiteren Prozess geben. Der Termin für diese Gerichtsverhandlung steht noch nicht fest. Die Berufungsverhandlung mit neuer Beweisaufnahme wird erst im Jahre 2025 stattfinden. Zu diesem Gerichtstermin wird auch der angeklagte Prediger „Bruder Andi“ erneut geladen werden. Vor dem Amtsgericht war er nicht erschienen und hatte sich feige durch seinen Verteidiger vertreten lassen. Gemäß Strafprozessordnung(StPO) ist dies vor dem Landgericht nicht mehr möglich. „Bruder Andi“ wird sich dem Gericht stellen und Verantwortung für seine Hass-Predigten übernehmen müssen. Von einem erneut großen Interesse der Medien und Zivilgesellschaft der Vielfalt ist auszugehen. Schüler/Innen des Theodor-Heuss-Gymnasiums hatten mit Regenbogenfarben auf dem Schulhof gegen die Baptistensekte demonstriert. Diese Demo der sexuellen Vielfalt hat nun zum gewünschten Erfolg geführt. In Pforzheim ist kein Platz für Hass & Hetze gegen Homosexuelle und pädophil-liebende Menschen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Aufschrift an der Fensterscheibe der Ex-Baptisten Kirche an der Zerrennerstraße

und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und Häuser zu lehren, und das Evangelium von Jesus, dem Christus, zu verkündigen.
(Apostelgeschichte 5,42)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


K13online Prozessbeobachter: Amtsgericht Pforzheim verurteilt Hass-Prediger „Bruder Andi“ wegen Volksverhetzung

 

2 Kommentare zu “Unbekannt verzogen: Pforzheimer Baptistensekte Zuverlässiges Wort hat Räumlichkeiten an der Zerrennerstraße verlassen”

  1. Mehrere entsprechende Hinweise gingen bei der PZ ein. In der Tat sind die früher mit Schriftzügen der selbsternannten Baptistenkirche versehenen Räume leer, die Aufschriften von Tür und Fenster entfernt.

    https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Hetzer-Sekte-Zuverlaessiges-Wort-Pforzheimer-Raeume-sind-verlassen-_arid,2159802.html

  2. Poseidon sagt:

    Ihnen ist schon klar dass, das öffentliche Interesse nur wegen der Hetze gegen Homosexuelle besteht? Und die Gerichtsverhandlung auch nur die Hetze gegen Homosexxulee betrifft? Hetze gegen MAP`s (oder auch Pädophile genannt) wird dagegen dummerweise nach wie vor selbst vom Staat legitimiert.

    K13online Anmerkungen
    DAS ist so nicht ganz richtig. In den Predigten wird zwar primär gegen Schwule gehetzt, aber aus der Beweisaufnahme vor Gericht geht auch hervor, dass es auch um Pädophile geht. Die Staatsanwaltschaft hat dies zwar nicht angeklagt und das Gericht nicht verurteilt, jedoch ziehen die Prediger auch gegen sogenannte „Kinderschänder(Pädophile)“ ins Feld. Die Mainstream-Medien haben dies leider als Randerscheinung auch unterschlagen. K13online hat dies aber mit einbezogen.

    Im Übrigen ist MAP und Pädophilie nicht das Gleiche. MAP bezieht sich auf alle Minderjährige unter 18 Jahren, wobei die Pädophilie mit unter 14-Jährige mit eingeschlossen sind. Der Begriff MAP kommt aus den USA, wo die sogenannte Schutzaltersgrenze/Minderjährige bei 18 Jahren liegt.
    Die Pädophilie bezieht sich ausschließlich auf Kinder unter 14 Jahren bzw. vor bis in die Pubertät. Alles was darüber liegt ist keine Pädophilie bzw. kein Pädophiler mehr. Die Übergänge sind natürlich fließend und können deshalb nicht immer fest bestimmt werden. Es kommt immer auf die jeweilige Entwicklung des Kindes bzw. des Jugendlichen an.

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