Menschenverachtende Anprangerung: In den letzten 20 Jahren haben uns fast alle dortigen Gefangenen geschrieben, dass diese nach ihrer Freilassung nicht in den USA bleiben wollen, sondern nach Deutschland bzw. Europa auswandern wollen
Der in den USA im MSOP(deutsch: Sicherungsverwahrung) gefangengehaltene Cyrus Gladden hat wieder einen Brief geschickt. Weil sein Infoblatt „The legal Pad(TLP)“ seit Ende letzten Jahres von der Anstalt zensiert wird, veröffentlichen wir sein englischsprachiges Original-Statement auf dem K13online-Weblog. Darin geht es u. a. auch um die Verfassungsbeschwerde gegen das sogenannte Puppenverbot beim BVerfG in Karlsruhe. Gladden bedankt sich auch für die Zusendung von News-Kopien über den US-Gefangenen „Chris Avalon“ mit seinem YouTube-Kanal für Rockmusik. Ebenso schreibt er in seinem privaten Teil des Briefes über Steven Whitsett, der aus den USA nach Deutschland eingewandert ist. In den letzten 20 Jahren haben uns fast alle dortigen Gefangenen geschrieben, dass diese nach ihrer Freilassung nicht in den USA bleiben wollen, sondern nach Deutschland bzw. Europa auswandern wollen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: In den USA werden alle Ex-Gefangene mit Namen & Adressen & Fotos öffentlich an den Pranger gestellt. Diese menschenverachtende Anprangerung macht die Resozialisierung in die Gesellschaft nahezu unmöglich. Die USA gehört demnach zu den weltweiten Staaten, die die Menschenwürde mit Füßen treten. Es steht deshalb außer Frage, dass K13online auch Donald Trump auf das schärfste verurteilt…





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