Posts Tagged With 'Romano Schäfer'

März 15, 2026

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR): Beschwerde von Romano Schäfer wurde für unzulässig erklärt

Verfasst von: Dieter Gieseking 2 Kommentare
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR): Beschwerde von Romano Schäfer wurde für unzulässig erklärt

Abschiedsbrief von Romano Schäfer: „Wenn ihr diesen Brief erhaltet, bin ich nicht mehr unter den Lebenden…“

Kurz vor der Verlegung in die neue JVA La Stampa hatte der Schweizer Verwahrte Romano Schäfer die Entscheidung über seine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR) erhalten: „Der EGMR hat in Einzelrichterbesetzung entschieden, die Beschwerde für unzulässig zu erklären“. Wir veröffentlichen hier lediglich das Anschreiben, weil die Begründung (noch) nicht vorliegt. Das die Beschwerde wegen Unzulässigkeit erfolglos war, deutet daraufhin, dass der EGMR nicht in der Sache entschieden hat, sondern dass es einen Formfehler gegeben haben könnte. Am gleichen Tag der Zustellung der EGMR-Entscheidung schrieb Schäfer einen Abschiedsbrief an alle seine Brieffreunde & Kontakte. Darin kündigte er seinen Suizid an: „Wenn ihr diesen Brief erhaltet, bin ich nicht mehr unter den Lebenden…“ Dieser Rundbrief konnte erst aus der neuen JVA La Stampa abgeschickt werden, weil sich die JVA Thorberg geweigert hatte. In Kenntnis dieser Ankündigung konnte ein Suizid verhindert werden. Die aktuelle Lebenssituation & die Haftbedingungen in Lugano sind (noch) nicht bekannt. Die Co-Autorin Johanna Krapf – Lieber tot als verwahrt – steht im ständigen Kontakt mit Romano Schäfer. Ein Rechtsmittel gegen die EGMR-Entscheidung ist zwar nicht möglich, aber es können bei Schweizer Gerichten Anträge & Beschwerden eingeleitet werden. Die Hoffnung & der juristische Kampf auf Gerechtigkeit sollte niemals aufgegeben werden. Mit Solidarität in die Schweiz steht K13online auch weiterhin auf der Seite von Romano Schäfer…

März 01, 2026

tumatsch.ch: Schweizer Verwahrter Romano Schäfer hat eigene Webseite ins Internet stellen lassen und sucht Webredakteur/in

Verfasst von: Dieter Gieseking 1 Kommentar
tumatsch.ch: Schweizer Verwahrter Romano Schäfer hat eigene Webseite ins Internet stellen lassen und sucht Webredakteur/in

Öffentlicher Rundbrief von Romano Schäfer: Erneuter Transport von Thorberg/Krauchtal in die neue JVA La Stampa der Gemeinde Lugano im Kanton Tessin

Der in der Schweiz Verwahrte Romano Schäfer hat sich aus aktuellen Anlässen mit einem weiteren Rundbrief an die Öffentlichkeit gewandt. Darin schreibt er u. a. von einer erneuten Verlegung in eine andere JVA. Der Transport nach La Stampa in die Gemeinde Lugano im Kanton Tessin ist inzwischen erfolgt. Die dortigen Verwahrbedingungen sind hier (noch) nicht bekannt. In seinem Brief an K13online hat Romano auch ein aktuelles Foto mit seiner Besucherhündin „Nina“ begelegt, welches wir in diesem News eingebunden haben. Mit der Domain „tumatsch.ch“ wurde eine eigene Webseite ins Internet gestellt. Die Internetpräsenz befindet sich noch im Aufbau. Es wird ein Webredakteur/In für die weiteren Einstellungen von Inhalten & das Verwalten des Projektes gesucht. Im Bereich „Warten auf Strasbourg“ ist zu lesen: „Meine Klage, die seit Jahren in Strasbourg hängig war, ist ABGELEHNT worden. Und das, obwohl auch renommierte Professor:innen des Strafrechts in der Schweiz überzeugend dargelegt haben, dass das Strafverfahren, welches zu meiner Verwahrung führte, rechtswidrig war.“ Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte(EGMR) liegt K13online (noch) nicht vor. Romano wartet auch noch auf die Begründung des EGMR. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter berichten…

Dezember 12, 2025

Weihnachtsgrüße aus der Schweiz: Verwahrter Romano Schäfer wünscht Frohe Weihnachtstage, alle Gute und Dank für Deine Unterstützung

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
Weihnachtsgrüße aus der Schweiz: Verwahrter Romano Schäfer wünscht Frohe Weihnachtstage, alle Gute und Dank für Deine Unterstützung

Aus dem Rundbrief an seine Freunde, Bekannte und Briefkontakte: „Das Einzige, was mich wirklich ins Leben zurückholen könnte, ist eine positive Entscheidung aus Strasbourg…“

Der in der Schweiz Verwahrte Romano Schäfer hat eine schöne Weihnachtskarte geschickt. In einem Rundbrief an alle seine Freunde, Bekannte und Briefkontakte gibt Romano einen Rückblick auf die letzten Monate in diesem Jahr. Diese waren turbolent und geprägt von seiner Knie-OP, die zum Glück gut verlaufen ist. Er wurde mehrfach verlegt: Von Thorberg ins Inselspital, von dort in die Reha nach Bauma, dann wieder zurück zur Kontrolle und schlussendlich wieder nach Thorberg. Romano beklagt auch die immer regider werdenden Regeln, die immer neuen Verbote, die seine Psyche stark belasten: „Das Einzige, was mich wirklich ins Leben zurückholen könnte, ist eine positive Entscheidung aus Strasbourg, wo seine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte(EGMR) anhängig ist“. Romano weißt auch nochmals auf sein Buch „Lieber tot als verwahrt“ hin: Weihnachten naht – gesellschaftskritisches Buch gesucht? Das Buch kann als Weihnachtsgeschenk bei der Mitautorin Johanna Krapf bestellt werden. Auch K13online kann das Buch über das Desaster und die extrem schädigenden Auswirkungen des heutigen präventiven Freiheitsentzuges in der Schweiz empfehlen. Wir wünschen Romano Schäfer für das Jahr 2026 viel Gesundheit & alles Beste und hoffen mit Ihm auf eine positive Entscheidung des EGMR…

November 05, 2025

„Lieber tot als verwahrt“ von Romano Schäfer: Dialog & Diskussion bei der Buchlesung von Johanna Krapf in Sursee/Schweiz

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
"Lieber tot als verwahrt" von Romano Schäfer: Dialog & Diskussion bei der Buchlesung von Johanna Krapf in Sursee/Schweiz

Jetzt liegt ein Transkript der Diskussion(Ausschnitte) vor: Das interessierte Publikum stellte Fragen an Krapf, die wir hier auszugsweise zitieren

Die Autorin Johanna Krapf hatte am 17. Oktober 2025 in der Regionalbibliothek Sursee/Schweiz eine Buchlesung veranstaltet. Krapf laß aus dem Buch von Romano Schäfer „Lieber tot als verwahrt“. Der Verwahrte Schäfer konnte dieses Mal leider nicht per Video zugeschaltet werden, weil er sich zur Zeit in einer Reha-Maßnahme befindet. Eine solche Video-Schaltung hatte es jedoch früher schon gegeben. Nach der Buchlesung fand mit den Besuchern der Veranstaltung ein Dialog statt. Jetzt liegt ein Transkript (Ausschnitte) der Diskussion vor. Das interessierte Publikum stellte Fragen an Krapf, die wir hier auszugsweise zitieren: Wie kann es sein, dass Romano Schäfer verwahrt ist, während viel gefährlichere Täter freikommen? Wie kommt es zum Titel «Lieber Tod als verwahrt»? Ich habe nicht das Gefühl, dass Romano Schäfer keinen Kampfgeist, keine Lust zu leben mehr hat. Wie kommt es dazu, dass jemand pädophil ist? Was würde Romano Schäfer machen, wenn er freikäme? Sind alle Kinder, die einen Missbrauch erlitten haben, traumatisiert? Lesen Sie weitere Fragen & Diskussionsbeiträge mit einem Klick auf weiterlesen. K13online begrüßt solche Buchlesungen zum gesamten Themenkomplex und fördert solche Projekte nach unseren Möglichkeiten. Ende August dieses Jahres gab es am Vierwaldstättersee in der Schweiz ein persönliches Treffen zwischen Johanna Krapf & Dieter Gieseking. Für das Frühjahr 2026 planen wir einen Besuch des Verwahrten Romano Schäfer in der Schweiz…

Oktober 10, 2025

Einladung zur Buchlesung: Johanna Krapf liest in der Regionalbibliothek Sursee/Schweiz aus „Lieber tot als verwahrt“ von Romano Schäfer

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
Einladung zur Buchlesung: Johanna Krapf liest in der Regionalbibliothek Sursee/Schweiz aus "Lieber tot als verwahrt" von Romano Schäfer

Zähneknirschen von Johanna Krapf: Der Verwahrte Romano Schäfer wurde nach einer Knie-OP vorübergehend in eine Reha-Klinik verlegt

Die Lesegesellschaft Sursee/Schweiz & die Autorin Johanna Krapf laden zum Freitag, den 17. Oktober 2025, zu einer Buchlesung in die Regionalbibliothek ein. Krapf liest aus dem Buch „Lieber tot als verwahrt“ von Romano Schäfer, der sich nach einer Knie-OP vorübergehend in einer Reha-Klinik befindet. Solche Buchlesungen, wo sich der Autor in Verwahrung befindet, sind äußerst selten. Die Autorin Krapf hat dazu eine kleine Geschichte geschrieben, die wir hier veröffentlichen. Zitate: „Okay, hat der Patient die Knie-OP überstanden, kommt er, wenn er Glück hat, nicht gleich zurück in den Knast (wohin der verwahrte Romano Schäfer ohnehin nicht gehört, aber das steht auf einem anderen Blatt), sondern in eine Rehaklinik. Also wird er, einmal mehr unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen, in eine weitere Klinik gekarrt, die eine geschlossene Abteilung anbietet…“ Auch K13online steht im Rahmen der Gefangenenhilfe mit dem Autor Schäfer & der Autorin Krapf in einem regen Kontakt. Wir unterstützen auch gewaltfreie Gefangene in Deutschland, die sich im regulären Strafvollzug, Maßregelvollzug oder Sicherungsverwahrung befinden. Neben den Gefangenen können uns auch Familienangehörige & Freunde kontaktieren. Darüber hinaus bieten wir allen Autoren, die ein Buch zum Thema der Pädophilie/Pädosexualität schreiben wollen, unsere Unterstützung an. Auch in diesem Jahr werden wir wieder zur Frankfurter Buchmesse fahren, Verlagsstände besuchen und dort einige Neuerscheinungen präsentieren….

September 01, 2025

Wochenende am Vierwaldstättersee/Schweiz: Dieter Gieseking(K13online) trifft Johanna Krapf(Autorin) in Luzern

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
Wochenende am Vierwaldstättersee/Schweiz: Dieter Gieseking(K13online) trifft Johanna Krapf(Autorin) in Luzern

Eine Gutenachteschichte aus dem Strafvollzug von Johanna Krapf: Kennen Sie Pauli, den kleinen Maulwurf?

„Kennen Sie Pauli, den kleinen Maulwurf? Nein? Das darf doch nicht wahr sein! Der kleine Maulwurf, 1957 vom Prager Zeichner Znenek Miler ins Leben gerufen, erfreut Kinder seit Jahrzehnten in zahlreichen Zeichentrickfilmen und bescherte seinem Erfinder Miler sogar den Silbernen Löwen in Venedig…“ So beginnt „Eine Gutennachtgeschichte aus dem Strafvollzug(Verwahrung/CH)“ von Johanna Krapf. Dieter Gieseking(K13online) traf die Buchautorin am letzten Wochenende am Vierwaldstättersee in Luzern/Schweiz. Dabei waren noch drei weitere Schweizer Gleichgesinnte. Die Gutenachtgeschichte erzählt ein Ereignis in der JVA Thorberg, wo sich Romano Schäfer in der Verwahrung befindet. Er hatte einen Brief von einem Gefangenen aus Deutschand erhalten. Auf dem Briefumschlag war der Maulwurf Pauli angebracht. Deshalb wurde der Brief nicht nur von den JVA-Beamten geöffnet & gelesen, sondern es ging auch eine Meldung an die Justiz des Absenders nach Deutschland. Der kleine Maulwurf sei ein kindliches Symbol und man habe Verdacht geschöpft. Denn Romano Schäfer bekennt sich in seinem Buch „Lieber tot als verwahrt“ zur Pädophilie. Auf der Webseite der Autorin Johanna Krapf wird eine Buchlesung angekündigt, wobei Romano Schäfer via Videokonferenz zugeschaltet werden soll.  Es war ein schönes und kontruktives Wochenende am Vierwaldstättersee in Luzern & in Basel/Schweiz…

Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.