Posts Tagged With 'Deepfakes'

Mai 08, 2026

KI-Anwendungen von sexualisierten Deepfakes sollen in der EU künftig verboten sein: Vertreter der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments einigten sich auf eine entsprechende Anpassung des KI-Gesetzes

Verfasst von: Dieter Gieseking 3 Kommentare
KI-Anwendungen von sexualisierten Deepfakes sollen in der EU künftig verboten sein: Vertreter der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments einigten sich auf eine entsprechende Anpassung des KI-Gesetzes

Gesetz soll sexualisierte Inhalte genau definieren: Wie sollen KI-Tools erkennen können, ob die Deepfakes einvernehmlich hergestellt wurden oder nicht?

Das neue Verbot in der KI-Verordnung auf EU-Ebene, das sich nun abzeichnet, würde die Perspektive von der Bestrafung der Tat hin zum Verbot des Werkzeugs wechseln, also der KI-Anwendung an sich. In Deutschland hat das Bundesjustizministerium bereits einen Gesetzentwurf zur strafrechtlichen Verfolgung & für Zivilklagen vorgelegt. Von Deepfakes sind alle Menschen betroffen: Erwachsene Heterosexuelle, Homosexuelle, Pädophile/Pädosexuelle und auch Kinder & Jugendliche. Beispiel: Bei Deepfakes wird etwa das Gesicht eines Jungen/Mädchens in ein anderes Video/Foto – etwa eine Porno-Sequenz – eingefügt oder die Stimme künstlich nachgeahmt, so dass es wirkt, als würden sie Dinge tun oder sagen, die tatsächlich nie passiert sind. Durch die Entwicklung von KI ist die Erstellung täuschend echter Inhalte sehr viel einfacher geworden. Vollständig mit KI hergestellte Kinder- und Jugendpornos sind bereits strafbar, wohl es keine echten Missbrauchsopfer gibt. Das EU-Gesetz soll sexualisierte Inhalte genau definieren: Wie sollen KI-Tools erkennen können, ob die Deepfakes einvernehmlich hergestellt wurden oder nicht? Das Gleiche gilt auch für Pädophile, wenn die Boylover & Girllover in einen unfreiwilligen Kontext gestellt werden, denen sie nicht zugestimmt haben. Bevor die Änderungen in Kraft treten können, muss die Einigung noch vom Plenum des EU-Parlaments und dem Rat der Regierungen der Mitgliedstaaten bestätigt werden. In der Regel gilt das als Formalie. Geht die Reform durch, würde das Verbot ab 2. Dezember 2026 federführend vom KI-Amt der EU durchgesetzt werden, das vor zwei Jahren geschaffen wurde…

April 22, 2026

Kinderporno-Jagd geht weiter: Erneut landesweite Hausdurchsuchungen in Hessen bei 71 Beschuldigte ab dem 14. Lebensjahr

Verfasst von: Dieter Gieseking 0 Kommentare
Kinderporno-Jagd geht weiter: Erneut landesweite Hausdurchsuchungen in Hessen bei 71 Beschuldigte ab dem 14. Lebensjahr

Innenminister Roman Poseck (CDU): „Er appelliere daher an alle Eltern, sensibel mit der Privatsphäre ihrer Kinder umzugehen und auf öffentliche Posts bestenfalls zu verzichten…“ 

Die Hessenschau berichtet über eine erneute Razzia gegen Kinderpornos im Bundesland Hessen: „Die Polizei in Hessen geht immer wieder intensiv gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie vor. Seit 2020 seien die polizeilichen Maßnahmen gegen Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen in einer Einheit mit mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter rund 170 Ermittlerinnen und Ermittler, gebündelt worden. „Der Schutz unserer Kinder vor Missbrauch und Ausbeutung hat für das Land Hessen oberste Priorität. Mit der Einheit FOKUS haben wir eine Erfolgseinheit geschaffen, die gezielt und flächendeckend gegen diese schrecklichen Verbrechen vorgeht“, sagte Poseck. Unterschlagen wird bei diesem Eigenlob, wie groß der Anteil von Kindern unter 14 Jahre & Jugendliche bis 17 Jahre ist. Die gerade veröffentlichte PKS 2025 spricht eine deutliche Sprache: 48,9 Prozent sind Kinder & Jugendliche. In diesem Zusammenhang von „schrecklichen Verbrechen“ zu sprechen, ist nicht nur eine unverschämte Frechheit, sondern eine böswillige LÜGE. Von Dummheit kaum noch zu überbieten ist: „Er appelliere daher an alle Eltern, sensibel mit der Privatsphäre ihrer Kinder umzugehen und auf öffentliche Posts bestenfalls zu verzichten…“  

April 19, 2026

Bundesjustizministerin Hubig(SPD) hat Referentenentwurf vorgelegt: Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt

Verfasst von: Dieter Gieseking 1 Kommentar
Bundesjustizministerin Hubig(SPD) hat Referentenentwurf vorgelegt: Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt

Bundesjustizministerium an themenrelevante Verbände: Stellungnahmen zum Referentenentwurf müssen bis zum 22. Mai 2026 eingereicht sein und werden dort veröffentlicht

Die Bundesjustizministerin Hubig(SPD) hat einen Referentenentwurf zur erneuten Gesetzesänderung/Verschärfung im Sexualstrafrecht vorgelegt: Gesetz zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt. Bei diesem Gesetzesvorhaben geht es u.a. um sogenannte Deepfakes, wovon auch Kinder & Jugendliche sowie Pädophile/Pädosexuelle betroffen sein können. Wie bei jedem Gesetzgebungsverfahren erhalten themenrelevante Verbände die Möglichkeit von Stellungsnahmen, die auf der Webseite des Bundesjustizministeriums veröffentlicht werden. Danach wird der Referentenentwurf zum Gesetzentwurf und wird ins Bundeskabinett eingebracht und dort beschlossen. Die Stellungnahmen müssen bis zum 22. Mai 2026 an das Bundesjustizministerium gesandt werden. K13online hat über ein externes Projekt, welches sich für Bürger- Menschenrechte einsetzt, das Anschreiben an die Verbände erhalten. In Kooperation mit diesem Projekt diskutieren und erarbeiten wir gegenwärtig eine Stellungnahme an das Bundesjustizministerium. Auf diese Weise können alle Verbände & Projekte ihre rechtspolitischen Positionen vortragen, die in den Gesetzentwurf einfließen können. Sobald uns eine gemeinsame Positionierung/Stellungnahme vorliegt, werden wir in einem Folge-News darüber berichten….

Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.