Alle sind eingeladen, Solidarität zu zeigen: Damit spricht Jancura explizit auch Menschen an, die sich nicht als queer bezeichnen
Zum 3. CSD in Pforzheim am 14. Juni 2025 formiert sich ein breites Bündnis gegen RECHTS. Am gleichen Tag haben die Neonazis „Der Störtrupp Süd“ eine Demo angemeldet. Nach ZDF-Recherchen treffen beim „Störtrupp“ altgediente Neonazi-Kader mit jungen, teils minderjährigen Mitgliedern aufeinander. Der CSD-Veranstalter ruft deshalb zur Teilnahme auf: Alle sind eingeladen, Solidarität zu zeigen. Damit spricht Jancura explizit auch Menschen an, die sich nicht als queer bezeichnen. Nach Bekanntwerden der Neonazi- Demo hat sich die Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin Katja Mast (SPD) noch am Dienstagvormittag an den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl (CDU) gewandt, um sich über die Aktivitäten der Gruppierung und mögliche Schutzmaßnahmen zu erkundigen. Auch der Bundestagsabgeordnete und Europa-Staatsminister Gunther Krichbaum(CDU) ließ über seinen Büroleiter ausrichten: „Das dürfen wir als Bürger unserer Stadt nicht dulden.“ Angesichts der neuen Bedrohung von Rechtsaußen lässt auch das Stadtoberhaupt Peter Boch keinen Zweifel daran, auf wessen Seite er steht: „Pforzheim ist eine weltoffene und vielfältige Stadt. Als Oberbürgermeister trete ich seit Jahren entschieden für Toleranz, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Der Pforzheimer CSD wird in diesem Jahr weit über eine Homo-Veranstaltung hinaus gehen. Schirmherrin „Sookee“, die aus Brandenburg stammt, macht im Pressegespräch mit der PZ deutlich: „CSD müssen politisch sein.“ Es soll sich ihrer Meinung nach nicht nur um eine Party, sondern einen Protest handeln. Denn queere Menschen seien mit die ersten Opfer von autoritären Bestrebungen, wie man sie derzeit erlebe. Und weil der CSD in Pforzheim als besonders politisch gilt, untersützte sie als „Ossi“ diesen „West-CSD“ sehr gerne….(Update: Weitere Aufrufe gegen RECHTS)




Neueste Kommentare