Buchneuerscheinung der Autorin Elisabeth Quendler-Adamo: Angehörigenarbeit im Präventionsprojekt „Kein Täter werden“ am Standort Ulm

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 12 April 2026 ]

PartnerInnen und Familienangehörige Pädophiler und Hebephiler erleben häufig Diskriminierung, Misstrauen, Scham, Schuld, Angst: Auf diese Weise können Beteiligte erleben, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind…

Die Leiterin des KTW-Standortes in Ulm, Elisabeth Quendler-Adamo, hat im Pabst-Verlag ein Buch veröffentlichen lassen: Angehörigenarbeit im Präventionsprojekt „Kein Täter werden“. Natürlich hat jeder Pädophile/Pädosexuelle auch Angehörige: Eltern, Brüder, Schwester und/oder sogar eigene Kinder. Grundsätzlich steht die Familie beim pädophilen Coming-In & Out vor enormen Herausforderungen. In der Regel werden pädophile Menschen beim Bekanntwerden von der eigenen Familie ausgestoßen. Die Folgen sind Isolation, Depressionen oder sogar Suizidversuche. Erschwerend kommt hinzu, wenn sich die Pädophilen bereits in einem Strafverfahren oder sogar vor Gericht befinden. Bei allen Situationen benötigen Pädophile/Pädosexuelle auch Hilfestellungen durch Familienangehörige. Die Eltern und Brüder & Schwestern sollten deshalb den Betroffenen mit Rat & Tat zur Seite stehen. Ob das Buch von Elisabeth Quendler-Adamo ein guter Ratgeben ist, werden wir in einem Folge-News publizieren. Eine Rezension befindet sich in Vorbereitung…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PartnerInnen und Familienangehörige Pädophiler und Hebephiler erleben häufig Diskriminierung, Misstrauen, Scham, Schuld, Angst. Die Psychotherapeutin Dr. Elisabeth Quendler-Adamo lässt in ihrer qualitativen Studie Betroffene ausführlich zu Wort kommen und sieht einen hohen Unterstützungsbedarf: v.a. durch realistische Information, durch vertrauensbildende Dreier-Gespräche zwischen dem/der Betroffenen, dem/der Angehörigen und dem/der Therapeut/in. Auf diese Weise können Beteiligte erleben, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind und wie sie damit umgehen können. Die Angehörigen-Arbeit dient der Stabilisierung der Einzelnen und ihrer Beziehungen, also auch gleichzeitig der Gesundheit und dem Ziel „kein Täter werden“.

https://www.psychologie-aktuell.com/journale/rausch/bisher-erschienen/inhalt-lesen/angehoerigenarbeit-im-praeventionsprojekt-kein-taeter-werden-am-standort-ulm.html


Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden/KTW“ – Newsletter 3/25: Jahresrückblick 2025 & Jahresausblick 2026/27

K13online Aktivitäten: Besuch der Berliner Charite Campus Mitte zum 20. Jubiläum des Präventionsnetzwerkes „Kein Täter werden/KTW“

 

7 Kommentare zu “Buchneuerscheinung der Autorin Elisabeth Quendler-Adamo: Angehörigenarbeit im Präventionsprojekt „Kein Täter werden“ am Standort Ulm”

  1. Autisticgirllover sagt:

    Zu der Person Quendler-Adamo kann ich wenig bis gar nichts sagen, nur das mir der Name über Dieters Projekt bekannt ist.
    Ich kenne auch den einschlägigen Podcast mit ihr (den ich so niedrig gehalten finde, dass ich ihn nicht weiter verfolge).
    Allerdings weiß ich über Dieters Projekt, dass Quendler-Adamo eine Frau ist, mit der man in den Dialog über Lagergrenzen hinweg treten kann.
    Ich bin gespannt, was die Rezension für Einblicke bieten kann.

  2. Anonym sagt:

    Geht es in dem Buch darum das man die Familie UNBEDINGT einbeziehen muss, damit diese eine soziale Kontrolle und Überwachung ausüben kann? Im Buch von Beier steht nämlich das man das so machen soll. Das Hauptziel ist nicht das Wohlergehen und die Akzeptanz innerhalb der Familie, sondern eben diese soziale Kontrolle. Beier mit seinen Massenüberwachungsfetisch findet das natürlich sehr geil.

  3. Anonym sagt:

    Was das für Blödsinn sag bloß hebepilie ist auch geächtet oder was ein Jugendlicher ist kein Kind mehr und mit 14 erst recht nicht mehr das ja wohl per Gesetz erlaubt, was ist Dan hier die Ächtung Jugendliche wurden missbraucht oder wie Häh dümmer geht’s ja wohl nimmer als Jugendlicher ist man kein Kind mehr wissen ja wohl was Sex beutetet, noch weiter zurück ins Mittelalter geht’s wohl kaum

    • Danik sagt:

      Ich bin als Hebephiler nach drei Jahren Therapie in der Sozialtherapeutischen Abteilung der JVA mit der klaren richterlichen Auflage entlassen worden: Kein Kontakt zu unter Sechzehnjährigen! Die Altersgrenze von 14 Jahren gilt nur noch in Bezug auf Sexualkontakte unter Jugendlichen.

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