Queere Kinderbuchlesung in der Freiburger Stadtbibliothek: Dragqueen „Dita Whip“ geht rechtlich gegen AfD-Politiker Karl Schwarz vor

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 21 März 2026 ]

Dragqueen Dita Whip: „Es geht hier um Würde, es geht um Selbstbestimmung und es geht darum zu zeigen, dass sich Menschen gegen politische Instrumentalisierung wehren können…“

In der Folge einer Kinderbuchlesung in der Stadtbibliothek Freiburg mit der Dragqueen „Dita Whip“ startete der AfD-Politiker Karl Schwarz eine menschverachtende Kampagne gegen sexuelle Vielfalt.  Im Gegensatz zu anderer AfD-Hetze verwendet Schwarz zwar nicht die „Pädo-Keule“, aber den Begriff der „Frühsexualisierung“ von Kindern durch solche Buchlesungen. Obwohl die Veranstalter sicherlich nicht die gesellschaftlichen & politischen Posionen  von K13online vertreten, erklären wir uns mit den Dragqueens und besonders den Kindern solidarisch. In einem YouTube erklärt Dragqueen Dita Whip: „Es geht hier um Würde, es geht um Selbstbestimmung und es geht darum zu zeigen, dass sich Menschen gegen politische Instrumentalisierung wehren können…“ Sie spricht auch von Feindbildern, die durch die AfD gesellschaftsfähig gemacht werden sollen. K13online fügt hinzu: Die größten Feindbilder der AfD sind die Pädophilen. Die Dragqueen „Dita Whip“ geht nun rechtlich gegen den AfD-Politiker Karl Schwarz vor. Dazu hat Sie eine Spendenaktion für das Anwaltshonorar gestartet. Innerhalb von wenigen Tagen wurden 8.626Euro(Stand: 22.3.2026) gesammelt. Nicht benötigte Mittel sollen vollständig an gemeinnützige Projekte gespendet werden. Auch mögliche Entschädigungszahlungen aus einem Verfahren, beabsichtigt Sie an gemeinnützige Zwecke weiterzugeben…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum „Zero Discrimination Day“ am 1. März bat die Stadtbibliothek Freiburg Ende Februar zu einer besonderen Lesung: Im „Bilderbuchkino“ las die Dragqueen und Showproduzentin Dita Whip aus zwei Kinderbüchern vor: „Disco“ von Frauke Angel und Julia Dürr, in der Vorankündigung beschrieben als „Statement gegen vorgeprägte Geschlechterrollen im Kindergarten, und „Genug gebrüllt, Löwe“ von Günther Jakobs – ein „witziges und kunterbuntes Bilderbuch über Freiheit, Fairness und Selbstbestimmung“.

Wie in diversen anderen Städten und Ebenen brachte das die AfD auf die Palme. Das erste Buch arbeite „gegen natürliche Geschlechterrollen im Kindergarten“, während das zweite „Kleinkindern politische Konzepte aufdrängt“, beklagte AfD-Stadtrat Karl Schwarz am 5. März in einem Text auf der Webseite des Kreisverbands über diese „Werkzeuge einer links-woken Ideologie“.

https://www.queer.de/detail.php?article_id=57243


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://youtu.be/tl0JRV8D25c?si=P6NTh3t4Zhn5PvHr

 

 

 

 

https://www.gofundme.com/f/von-der-kinderbuchlesung-zum-rechtsstreit-mit-rechten


 

 

 

 

 

 

https://www.krumme13.net/tag/kinderbuchlesung/

 

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Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.