In Schaffhausen gibt es einen schönen Rheinfall: In München gab einen „Rheinfall“ der paar Demoteilnemer gegen die Draglesung für Kinder
Das Homo-Portal „Queer.de“ berichtet ausführlich über die Demo gegen die Dragqueen-Kinderbuchlesung und die Gegendemo vom Bündnis „München ist bunt“. Demnach hatte der Münchner Marcel Dold, der mit seiner Splittergruppe „Kinder stehen auf“ in ganz Bayern schon dutzende Kleinstkundgebungen organisiert hat, eine Versammlung angemeldet. Auch das große Pandemieleugner*innen-Netzwerk von „München steht auf“ bewarb Dolds Kundgebung. Schließlich veröffentlichte auch noch der Münchner AfD-Landtagsabgeordnete Rene Dierkes, der die drag- und queerfeindlichen Proteste 2023 organisiert hatte, einen Text gegen die Kinderbuchlesung: „Arme Kinder! Erneute Dragqueen-Lesung im Münchner Stadtteil Moosach.“ Am lautesten polterte die ultrakatholische Gruppe „Christkönigtum München“ los, die im Sommer schon eine Kundgebung gegen den CSD durchgeführt hatte. In ihrem Telegramkanal bedrohten die Aktivist*innen die Veranstaltung: „Mit unseren Kindern in München werden sie das nicht ungestraft machen!“ Mehr als lächerlich! Ende November 2025 teilten der AfD-München-Akteur Christoph Rätscher und andere Aufrufe, die aktuell geplante Drag-Lesung zu „stoppen“. Die ultrarechte Kampagnenplattform „Citizen Go“ setzte eine Petition gegen die Veranstaltung auf. K13online hatte an dieses CitizenGO-Team unser News mitgeteilt und heute auch eine Antwort erhalten, die Sie mit einem Klick auf weiterlesen finden werden. In Schaffhausen gibt es einen schönen Rheinfall. In München gab einen „Rheinfall“ der paar Demoteilnemer gegen die Draglesung für Kinder. Immerhin: Das Thema Pädophilie/die Pädophilen wurden dort offenbar nicht instrumentalisiert & missbraucht….
Münchens Zweiter Bürgermeister bei queerer Soli-Kundgebung
Die Gegendemo „München ist bunt“ war deutlich größer (Bild: Robert Andreasch)
Eine Handvoll Münchner AfDler um Christoph Rätscher standen etwas verloren mit Deutschlandfähnchen im abgegitterten Bereich herum. Ob der zunehmend peinlicheren Situation packten sie die von ihnen zunächst ausgebreitete AfD-Fahne schnell wieder ein. Die Lage im kalten Wind vor der Stadtbibliothek versuchten dann gewissermaßen die fünf Ultrakatholischen von „Christkönigtum“ zu retten, die mittlerweile eingetroffen waren: Sie schwenkten ihre „Unbeflecktes Herz Mariens“-Fahnen und beteten einen Rosenkranz.In Solidarität mit der angegriffenen Dragqueen Vicky Voyage und der Kinderveranstaltung versammelten sich dreimal so viele Bürger*innen und Antifaschist*innen vor der Stadtbibliothek am Olympia-Einkaufszentrum. Auch der Zweite Bürgermeister der Landeshautstadt, Dominik Krause (Grüne), nahm an der von „München ist bunt“ organisierten Solidaritätskundgebung teil.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=56038
Sehr geehrter Herr Gieseking,
vielen Dank für Ihre Nachricht und die Weiterleitung der Informationen zu Ihrer Berichterstattung über die Kinderbuchlesung und die damit verbundenen Demonstrationen. Wir schätzen Ihr Engagement, aktuelle Ereignisse zu dokumentieren und zu teilen.
Bitte beachten Sie, dass wir als Organisation keine Stellungnahmen zu spezifischen Medienberichten oder Veranstaltungen abgeben. Wir danken Ihnen jedoch für das Teilen Ihrer Perspektive und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Berichterstattung.
Mit freundlichen Grüßen,
Cristina Castro und das CitizenGO-Team
K13online Anmerkungen
An den tatsächlichen Teilnehmerzahlen bei der Demo lässt sich leicht erkennen, wieviel die Unterschriften bei der Online-Petition wirklich wert sind: NICHTS! Wie leicht ist es doch, solche Petitionen mal so nebenbei im Internet zu unterschreiben. In der realen Welt existieren diese Menschen nicht oder sind nicht bereit, sich LIVE zu zeigen.



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