Ermittlungsgruppe deckt Netzwerk auf: Die Dunkelziffer ist sehr hoch und die Kriminalpolizei sucht weitere Betroffene von Pedo-Hunting
Das Polizeipräsidium Stuttgart hat eine Ermittlungsgruppe zur Identifizierung von „Pedo-Hunters“(Pädophilenjäger) eingerichtet, die am letzten Mittwoch zum Erfolg geführt hat. In Stuttgart, dem Kreis Esslingen und Rems-Murr-Kreis gab es vier Festnahmen & 18 Hausdurchsuchungen. Gegen die Tatverdächtigen wird unter anderem wegen des versuchten Mordes, versuchten Totschlags und schweren Raubes ermittelt. Die Dunkelziffer der Opfer von „Pedo-Hunting“ ist sehr groß. Deshalb suchen die Ermittlungsbehörden weitere Betroffene, die Pädophilenjägern zum Opfer gefallen sind. K13online bietet den Gewaltopfern Hilfestellungen an. Bei traumatischen Erlebnissen stehen wir den Opfern mit Rat & Tat zur Seite. Auch bei der Anfertigung von Strafanzeigen bei den Ermittlungsbehörden sind wir behilflich. Die Fälle von „Pedo-Hunting“ haben in den letzten Monaten bundesweit dramatisch zugenommen. In einem hier vorliegenden Fall wurde Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Darüber hinaus wurde das Bundes- und Landesamt für Verfassungsschutz informiert, weil es sich hier um politisch motivierte Straftaten aus dem Bereich des Rechtsextremismus & Neonaziszene handelt. Weiter wurde in einem ergänzenden Schriftsatz angeregt, auch das Bundeskriminalamt(BKA) & Landeskriminalamt(LKA-BW) einzuschalten. K13online wird in Fällen der „Pedo-Hunters“ die Ermittlungsbehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichte tatkräftig unterstützen. Den Tätern auf der Spur…
Ermittlungsgruppe deckte Netzwerk auf
Wie die Polizei dem SWR auf Nachfrage mitteilte, geht es um eine Kerngruppe von vier Tatverdächtigen. Drei von ihnen seien bereits seit Juni in Haft. Gegen sie wird unter anderem wegen des versuchten Mordes, versuchten Totschlags und schweren Raubes ermittelt. Es gibt laut Polizei außerdem 18 weitere Tatverdächtige, darunter 15 Männer und drei Frauen aus Stuttgart, dem Kreis Esslingen und dem Rems-Murr-Kreis. Auch bei ihnen wurden Wohnungen durchsucht, und es wird gegen sie ermittelt.
Dunkelziffer sehr hoch: Polizei sucht weitere Betroffene
Die Betroffenen würden sich aus Scham oft nicht bei der Polizei melden und die Vorfälle anzeigen, so der Leiter der Ermittlungsgruppe, Mario Teufel. „Es ist wichtig zu betonen, dass die angegriffenen Männer in den meisten Fällen nichts falsch gemacht haben, weshalb der Begriff ‚Pedo-Hunter‘ auch nicht passt. Die Tatverdächtigen haben diese Masche schlichtweg genutzt, um die Männer anzugreifen und auszurauben.“ Um mögliche weitere Fälle aufzuklären, bittet die Kriminalpolizei mögliche weitere Geschädigte und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0711-8990 5778 zu melden.
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