Frankfurter Buchmesse 2025: K13online & Freunde besuchen Verlagsstände mit Neuerscheinungen von themenbezogenen Büchern

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 05 Oktober 2025 ]

K13online auf der Buchmesse: Deutscher Taschenbuch Verlag(dtv) & R.G. Fischer Verlag & Campus Verlag sowie Veranstaltungen & Medien-Verlage und vieles mehr…

Wie in jedem Jahr wird K13online wieder die Frankfurter Buchmesse besuchen. Am Samstag, den 18. Oktober 2025, werden wir ganztägig auf dem Messegelände sein. Dabei besuchen wir u.a. die Stände des Deutschen Taschenbuch Verlages(dtv) & R.G. Fischer Verlag & Campus Verlag sowie Veranstaltungen & Medien-Verlage und vieles mehr…! Seit der Buchmesse im letzten Jahr sind drei neue Buchtitel von Autoren erschienen, die für uns themenbezogen sind: Thomas Mann – Ein Leben(Tilmann Lahme), Eine Schweizer Kindheit(Band 2) von Beat Meier sowie Kontrolle und Selbstbestimmung – Zur Subjektivierung der Pädophilie(Folke Brodersen). Wie immer bei öffentlichen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit von persönlichen Treffen/Gespräche mit dem Inhaber dieses Weblogs Dieter Gieseking. Dazu bedarf es jedoch einer frühzeitigen Terminabsprache. Die Frankfurter Buchmesse ist für Jedermann/Frau immer eine Reise wert. Wir werden auch wieder eine Bilder- und Video Galerie mitbringen. „Der Buchdruck ist die Waffe derer, die nach Wissen streben(Johannes Gutenberg)“. Autoren, die ein Buch zum Thema der Pädophilie schreiben und herausbringen wollen, können jederzeit mit K13online Kontakt aufnehmen…(Hinweis: Die täglich aktuellen News finden Sie unter diesem News)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.dtv.de/buch/thomas-mann-28445

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.rgfischer-verlag.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/kontrolle_und_selbstbestimmung-18488.html

 

 

 

 

 

 

 

https://www.buchmesse.de


Buch-Neuerscheinung: Biografie des Literatur-Nobelpreisträgers „Thomas Mann – Ein Leben“ vom Autor Tilmann Lahme

Im R.G. Fischer-Verlag erschienen: Buchautor Beat Meier hat 2. Band über seine Schweizer Kindheit geschrieben

Buchvorstellung des Autors Dr. phil. Folke Brodersen: Kontrolle und Selbstbestimmung. Zur Subjektivierung der Pädophilie

Bildergalerie & Impressionen zur Frankfurter Buchmesse 2024: K13online präsentiert drei literarische Neuvorstellungen

 

1 Kommentar zu “Frankfurter Buchmesse 2025: K13online & Freunde besuchen Verlagsstände mit Neuerscheinungen von themenbezogenen Büchern”

  1. Auticgirllover sagt:

    Rezension: Klaus M. Beier / Maximilian von Heyden – Das tabuisierte eine Prozent
    Mit Das tabuisierte eine Prozent beanspruchen Klaus M. Beier und Maximilian von Heyden, einen fachlich fundierten und entstigmatisierenden Leitfaden für den Umgang mit Pädophilie in der psychosozialen Praxis vorzulegen. Der Anspruch ist hoch: Aufklärung, Differenzierung und Prävention sollen miteinander verbunden werden. Bei genauerer Betrachtung – insbesondere im Lichte kritischer Auseinandersetzungen – zeigt sich jedoch, dass das Buch diesem Anspruch nur eingeschränkt gerecht wird.
    Zwar liefern die Autoren einen strukturierten Überblick über diagnostische Kriterien, Erklärungsmodelle und rechtliche Rahmenbedingungen, doch bleibt die Perspektive insgesamt stark risikozentriert. Pädophile Menschen erscheinen primär als potenzielle Gefährder, deren Verhalten kontrolliert und begrenzt werden muss. Die wiederholt betonte Unterscheidung zwischen Neigung und Tat wirkt dabei eher formal als tatsächlich differenzierend, da die Darstellung insgesamt eine klare Tendenz zur Problematisierung erkennen lässt.
    Besonders problematisch ist die Art und Weise, wie Fallbeispiele im Buch eingesetzt werden. Diese sind keineswegs neutral gewählt, sondern folgen einem auffällig einseitigen Muster: Beschrieben werden nahezu ausschließlich Familien in prekären Lebenslagen – geprägt von Bildungsdefiziten, finanziellen Schwierigkeiten oder familiären Krisen. Auffällig ist auch, dass alleinerziehe Väter als Gefährdung für ihre Kinder dargestellt werden, was der Realität nicht entspricht, und ein vermutlich absichtlich verfremdendes Bild des Alleinerziehenden Vaters liefert.
    Was die erwähnten Fallbeispiele über Familien in Krisensituationen angeht: In diesen Konstellationen treten Männer durchweg als Täter sexualisierter Gewalt auf, während Frauen und Kinder als Opfer erscheinen.
    Was fehlt, ist ebenso aufschlussreich wie das, was gezeigt wird: Es gibt keine Fallbeispiele aus stabilen sozioökonomischen Verhältnissen, keine Darstellungen aus Mittel- oder Oberschichtmilieus, keine komplexeren Täter- oder Beziehungskonstellationen. Diese selektive Darstellung ist nicht nur empirisch fragwürdig, sondern auch fachlich problematisch, da sie implizit ein verzerrtes Bild erzeugt. Sexualisierte Gewalt wird so unterschwellig an soziale Randlagen gekoppelt und als Problem „der anderen“ markiert – ein Narrativ, das weder der Forschungslage entspricht noch für die Praxis hilfreich ist.
    Das Fachbuch hat aus meiner Sicht weitere Schwächen: Verallgemeinerungen werden teilweise unzureichend belegt, alternative Perspektiven bleiben unterrepräsentiert, und gesellschaftliche sowie rechtliche Entwicklungen werden überwiegend aus einer Perspektive bewertet, die restriktive Maßnahmen befürwortet. Eine wirklich offene, multiperspektivische Auseinandersetzung findet kaum statt.
    Besonders widersprüchlich erscheint dabei der Anspruch der Entstigmatisierung. Obwohl das Buch Stigmatisierung als Problem benennt, trägt es durch seine Schwerpunktsetzung und die Auswahl der Beispiele selbst dazu bei, stereotype Vorstellungen zu reproduzieren. Der Eindruck eines latenten Generalverdachts gegenüber pädophilen Menschen wird eher verstärkt als aufgelöst.
    In der Gesamtschau bleibt Das tabuisierte eine Prozent damit ein ambivalentes Werk: Es bietet durchaus strukturierte Informationen und kann für Fachkräfte eine erste Orientierung liefern. Gleichzeitig aber transportiert es problematische Verkürzungen und einseitige Deutungsmuster, die kritisch reflektiert werden müssen.
    Für eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema ist es daher unerlässlich, das Buch nicht isoliert zu lesen, sondern durch alternative Perspektiven und differenziertere Darstellungen zu ergänzen.

    Das Buch wurde von „K13“ (Dieter Gieseking) nicht mit auf die Frankfurter Buchmesse genommen.
    Gleichwohl ist es im vergangenen September (2025) erschienen.
    Ich habe es gestern zu Ende gelesen.
    Daraufhin habe ich die obige Rezension zum Inhalt formuliert.

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