Sondersitzung im Innenausschuss des hessischen Landtags: AfD instrumentalisiert Vorfall im Schwimmbad mit vier Syrern zum Schüren von Fremdenfeindlichkeit

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 09 Juli 2025 ]

Morddrohungen gegen Bürgermeister von Gelnhausen:  Demo-Transparente „Kinderschänder zurück in ihre Länder“ offenbaren Neonazi-Teilnehmer

Im Schwimmbad von Gelnhausen soll es zu sexuellen Belästigungen von vier Syrern an acht Mädchen gekommen sein. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung. Trotzdem gab es bereits mehrfach Vorverurteilungen, die zu Morddrohungen gegen den Bürgermeister & seiner Familie geführt haben. Bei einer Demo stand auf den Transparenten „Kinderschänder zurück in ihre Länder“. Bei der Demo waren auch Neonazis dabei. Auf Antrag der AfD-Fraktion gab es eine Sondersitzung im Innenausschuss des hessischen Landtages. Dabei wurde der Vorfall im Schwimmbad von der AfD für Fremdenfeindlichkeit instrumentalisiert und missbraucht. Der Bürgermeister von Gelnhausen geht inzwischen gegen das Mainstream-Medium Welt TV juristisch vor. Der Innenminister von Hessen, Roman Poseck (CDU), sagte: „Wir dürfen die Vorwürfe nicht verallgemeinern und zum Anlass nehmen, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen“. K13online fügt hinzu: Wir verurteilten Fremdenfeindlichkeit & Morddrohungen & Vorverurteilungen auf das Schärfste. Die AfD ist Brandstifter und parlamentarischer Arm der Rechtsextremisten in Landtagen & Bundestag. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind die vier jungen Syrer nicht pädophil. Nur ein Mädchen von den acht betroffenen Jugendlichen war 11 Jahre alt. Aufgrund des Medienrummels und der politischen Bedeutung im Innenausschuss beabsichtigt K13online an einem möglichen Prozess zur journalistischen Berichterstattung teilzunehmen, sofern die Staatsanwaltschaft Anklage beim Amtsgericht in Gelnhausen erheben sollte…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den mutmaßlichen sexuellen Belästigungen in einem Schwimmbad in Gelnhausen hat Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) eine differenzierte Debatte gefordert. Im Innenausschuss des Landtags wiederholte er am Montag gleichzeitig seine Forderung, Asylbewerber dürften nicht in Deutschland bleiben, wenn sie Sexualstraftaten insbesondere in Schwimmbädern begingen. 

Sollte sich die Vorwürfe gegen vier verdächtigten Syrer und eine noch gesuchte unbekannte Person bestätigen, müssten sie „die volle Härte des Rechtsstaats zu spüren bekommen“.  Der CDU-Politiker warnte aber vor falschen Schlüssen. 

 „Wir dürfen die Vorwürfe nicht verallgemeinern und zum Anlass nehmen, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen“, betonte Poseck. Die allermeisten verhielten sich rechtschaffen. Das galt der AfD: Sie hatte nach dem Freibad-Vorfall eine Sondersitzung des Ausschusses mit 43 Fragen an den Minister bewirkt. 

https://www.hessenschau.de/politik/sexuelle-uebergriffe-im-freibad-gelnhausen-poseck-wirft-afd-stimmungsmache-vor–v1,innenausschuss-schwimmbad-gelnhausen-100.html

Morddrohungen gegen einen Bürgermeister, aufgeregte Bürger und eine Klage gegen den Springer Verlag: Die mutmaßlichen Belästigungen junger Mädchen im Gelnhäuser Freibad ziehen immer größere Kreise. Am Montag tagt dazu der Innenausschuss im hessischen Landtag.

https://www.hessenschau.de/tv-sendung/innenausschuss-tagt-zu-vorfaellen-im-gelnhausener-freibad-,video-212706.html

Gleichzeitig warnte Poseck: „Wir dürfen die Vorwürfe nicht verallgemeinern und zum Anlass nehmen, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen.“ Die allermeisten verhielten sich rechtschaffend, sagte der Innenminister laut dem Hessenschau-Bericht. Dieser Hinweis galt demnach vor allem der AfD. Die rechte Partei zeichne ein „Zerrbild“ der Lage in Hessens Freibädern. Diese seien „kein Kriminalitätsschwerpunkt und für die Menschen auch kein ausgesprochen mit Angstgefühlen besetzter Ort“.

Die AfD wolle nach Posecks Ansicht den falschen Eindruck vermitteln, Straftaten in den Bädern würden ausnahmslos von Migranten verübt. Ein ebensolches Bild entstand am Montagnachmittag auch in Gelnhausen bei einer Demonstration mit gut 70 Teilnehmern. Dort wurden Plakate mit der Forderung nach Abschiebung und Remigration hochgehalten.

https://www.gnz.de/lokales/main-kinzig-kreis/gelnhausen/freibad-gelnhausen-innenminister-poseck-warnt-vor-hetze-gegen-migranten-HJIW3YXL6ZBGPFHJYXVDRGUKMM.html

Während des Protests wurden Schilder mit der Forderung nach „Remigration“ sowie mit der Aufschrift „Kinderschänder zurück in ihre Länder“ hochgehalten – und das, obwohl die Organisatoren betonten, „weder links noch rechts, sondern einfach nur entsetzt“ zu sein.

Jedenfalls zog der Protest auch Mitglieder der rechtsextremen „Heimat“-Partei an. Vor Ort waren der hessische Landesvorsitzende Stefan Jagsch sowie Bundesvorstandsmitglied Daniel Lachmann.

Außerdem nahmen Mitglieder der Parteijugend teil, die ein Banner mit dem Slogan „Schützt unsere Frauen, Töchter und Mütter“ trugen. Darauf stand zudem: „Importierte Gewalttäter ausweisen“ und „Grenzen dicht!“.

https://www.gnz.de/lokales/main-kinzig-kreis/gelnhausen/rechtsextreme-partei-nimmt-an-demo-in-gelnhausen-teil-GFNNY675QNAXLKCXCAKHAQ36AA.html

1 Kommentar zu “Sondersitzung im Innenausschuss des hessischen Landtags: AfD instrumentalisiert Vorfall im Schwimmbad mit vier Syrern zum Schüren von Fremdenfeindlichkeit”

  1. Zitate
    Mahnwache in Gelnhausen: Zusammenstehen gegen Täter jeder Herkunft und gegen Antidemokraten
    Die Solidarität gelte darüber hinaus den städtischen Institutionen und ihren Repräsentanten, „die jetzt durch rechtsextreme Trittbrettfahrer auf dem Rücken der jungen Opfer zum Ziel von Hass und Hetze werden“. Und weiter: „Mit der gleichen Entschlossenheit, mit der unsere Gesellschaft gegen Kriminelle deutscher und nicht-deutscher Herkunft zusammensteht, steht unsere Gesellschaft aus der demokratischen Mitte heraus gegen Rechtsextreme, Rassisten und Antidemokraten zusammen.“

    Die Vorsitzenden Alexander Schopbach und Julia Hott konnten dazu unter anderem die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Heike Krieg sowie Jakob Mähler, Vorsitzender der Grünen-Kreistagsfraktion, begrüßen. Wenige Stunden zuvor war ein laut Schopbach „rechtsextremer Demonstrationszug“, unter anderem mit Teilnehmern der NPD-Nachfolgepartei „Die Heimat“, der Jungen Nationalisten und „einschlägig bekannten deutsch-nationalen Querdenkern“ und Reichsbürgern durch die Barbarossastadt gezogen. „Hand aufs Herz“ habe diesen „genau im Auge behalten und dokumentiert“.

    https://www.gnz.de/lokales/main-kinzig-kreis/gelnhausen/nach-freibad-vorfaellen-in-gelnhausen-mahnwache-mit-zeichen-gegen-rechtsextreme-hetze-PQ6UKHHPVJE6FLBSAOZ2B2W7D4.html

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Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Die Kunst ist lang! - Und kurz ist unser Leben.

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern - Und hüte mich, mit ihm zu brechen.

Politik machen: den Leuten so viel Angst einjagen, dass ihnen jede Lösung recht ist.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.