Marthijn führt im Gefängnis Tagebuch auf Spanisch: Soldaten durchsuchten die Zelle von Marthijn und Lesley und vernichteten alle Zeichnungen und Schriften
Der Niederländische Schriftsteller A.H.J. Dautzenberg berichtet auf seinen Webseiten regelmäßig über aktuelle Ereignisse in Ecuador, wo sich die beiden Aktivisten Marthijn Uittenbogaard & Lebenspartner Lesley weiterhin in den Fängen der Justiz befinden. Es wurde ein Verfahren zur Überstellung in die Niederlande eingeleitet. Der Prozess um die Verlegung der Strafe verläuft schleppend; das Außenministerium erwartet, bald Kontakt mit Ecuador aufnehmen zu können. Marthijn führt im Gefängnis Tagebuch auf Spanisch: Soldaten durchsuchten die Zelle von Marthijn und Lesley und vernichteten alle Zeichnungen und Schriften. Jedoch wurde das Orginal-Tagebuch zuvor von Dautzenberg gesichert und ist auf seinen Webseiten weiterhin verfügbar. Lesley tauscht Lebensmittel für Medikamente gegen eine Hautinfektion. Erneut wurde Geld vom Konto der Männer im Gefängnisladen gestohlen. Trotz allem lassen sie durchblicken, dass es ihnen den Umständen entsprechend gut geht. Eine Überstellung von Marthijn & Lesley aus Ecuador in die Niederlande ist neben dem juristischen Problem auch eine politische Entscheidung. Beide Länder müssen zustimmen. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter berichten…
Update vom 16. Januar:
Die Situation ist unverändert. Marthijn und Lesley lesen, zeichnen und schreiben viel. Wir warten weiterhin auf Informationen bezüglich der Verlegung der Strafe. Die niederländischen Behörden müssen nun eine erste Einschätzung vornehmen.
Update vom 15. Februar: Keine Neuigkeiten. Wir warten weiterhin auf die Verlegung der Strafe in die Niederlande.
Marthijn führt im Gefängnis Tagebuch auf Spanisch. Hier können Sie es lesen:
https://www.ahjdautzenberg.nl/2026/02/dagboek-marthijn/
Update vom 1. März: Soldaten durchsuchten die Zelle von Marthijn und Lesley und vernichteten alle Zeichnungen und Schriften. Außerdem gibt es im Gefängnis eine Tuberkuloseepidemie, aber es herrscht Medikamentenmangel. Die betroffenen Organisationen wurden informiert. Über eine mögliche Verlegung der Strafe ist noch nichts bekannt. Den Männern geht es den Umständen entsprechend recht gut.
Update vom 16. März:
Der Prozess um die Verlegung der Strafe verläuft schleppend; das Außenministerium erwartet, bald Kontakt mit Ecuador aufnehmen zu können. Die Männer erhalten nicht die benötigten Medikamente. Die Gefängnisbehörde SNAI blockiert dies. Lesley tauscht Lebensmittel gegen Medikamente gegen eine Hautinfektion. Erneut wurde Geld vom Konto der Männer im Gefängnisladen gestohlen. Trotz allem lassen sie durchblicken, dass es ihnen den Umständen entsprechend gut geht.
Update vom 16. April:
Die Situation hat sich leider nicht verändert.
https://www.ahjdautzenberg.nl/2023/02/de-gruwelijke-gevolgen-van-een-hysterische-heksenjacht



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