Schweizer Mainstream-Medium SRF diskutiert Pro und Kontra-Argumente: Soll Konsum von KI-Kinderpornografie strafbar bleiben?

[ Autor von diesem Artikel: Dieter Gieseking ] [ Verfasst am 16 Oktober 2025 ]

„Expertenmeinungen“: Forensischer Psychologe Jérôme Endrass & Forensischer Psychiater Frank Urbaniok & Direktorin der  Stiftung Kinderschutz Regula Bernhard Hug

In der Schweiz findet gegenwärtig eine mediale Diskussion über gezeichnete Mangas und mit künstlicher Intelligenz(KI) generierte Bilder mit Kinderpornos statt. Diese können hergestellt werden, ohne dass ein Kind körperlich zu Schaden kommt. Dass diese Bilder dennoch verboten sind, wird in Wissenschaft und Praxis zunehmend infrage gestellt. «Manche argumentieren, es sei klüger, Pädophilen etwas zur Verfügung zu stellen, für das keine Kinder leiden mussten», sagt der forensische Psychologe Jérôme Endrass. Das könnte den Konsum «echter» Kinderpornos mit realem Missbrauch senken. Der forensische Psychiater Frank Urbaniok hält das Verbot zwar grundsätzlich für richtig. «Es ist ein wichtiges Signal, dass die Gesellschaft sexuellen Missbrauch verurteilt.» In Ausnahmefällen aber könnte er sich vorstellen, Pädosexuellen Zugang zu künstlichem Material zu geben. Ein eng kontrollierter therapeutischer Einsatz wäre sogar für Kinderschutz Schweiz grundsätzlich denkbar. «Bei diagnostizierten Pädophilen könnten wir uns einen Einsatz von künstlich hergestelltem pädosexuellem Material zu therapeutischen Zwecken vorstellen», so Bernhard Hug. Mit diesen Pro und Kontra-Argumenten hat die Schweiz eine Vorreiterrolle für eine rationale Diskussion zu KI-Kinderpornos & Mangas übernommen. Fakt ist, dass es bei KI-Kinderpornos keine Missbrauchsopfer gibt. Aus politischer und juristischer Sicht werden keine Rechtsgüter von echten Kindern verletzt. Die in der Schweiz eröffnete Diskussion muss auch Deutschland erreichen…

 

 

 

 

 

 

 

Lieber künstliche Bilder als echte Kinder

Auch der forensische Psychiater Frank Urbaniok hält das Verbot grundsätzlich für richtig. «Es ist ein wichtiges Signal, dass die Gesellschaft sexuellen Missbrauch verurteilt.» In Ausnahmefällen aber könnte er sich vorstellen, Pädosexuellen Zugang zu künstlichem Material zu geben.

Das emotionale und sexuelle Interesse an Kindern sei ähnlich wie eine sexuelle Orientierung nicht änderbar. «Das haben sich die Menschen nicht ausgesucht, sie müssen damit leben.» Und sich kontrollieren. Der Konsum von Bildern könnte dabei helfen – aber nur bei einer bestimmten Gruppe.

https://www.srf.ch/news/schweiz/paedosexualitaet-soll-bestraft-werden-wer-gezeichnete-oder-ki-kinderpornos-guckt

 

 

 

 

2 Kommentare zu “Schweizer Mainstream-Medium SRF diskutiert Pro und Kontra-Argumente: Soll Konsum von KI-Kinderpornografie strafbar bleiben?”

  1. Anonym sagt:

    Warum soll das DE erreichen? In Deutschland kannst du fiktive Ponographie konsumieren, herstellen und auch an Einzelne weitergeben (Ausnahme: fotorealistische Inhalte). Nur die Verbreitung steht unter Strafe.

    Da ist die Schweiz schon eine andere Hausnummer. Noch liberaler ist Österreich, da dort Texte und fiktive KiPo nur dann juristisch als KiPo gelten, wenn es fotorealistisch ist. Also spricht dort nichts gegen eine Verbreitung von Mangas bspw.

    Wobei ich finde daa insb. Mangas eine riesige nicht-pädophile Konsumentengruppe hat und auch japanische Studien zeigen das die meisten keine Pädophilen-Neigungen haben. Daher gibt es stattdessen die sog. Fiktosexualität / Fiktophilie

  2. Nutzlose methoden zur entstigmatisierung sagt:

    Wenn das tatsächlich ein Tabubruch ist ,kommt es aber nicht über die grenze über das hauptsächliche problem mit der vom Gesestzgeber verbotenden sexuellem einvernehmlichkeit zu sprechen ,welche die freihe sexualität zwischen einer unter 14 jährigen person und einen volljährigen kriminalisiert in betracht zu ziehen .Das wollen solche Therapie einrichtungen nicht da sie den vermeintlichen kinderschutz propagieren .Und wollen sie auch nicht über den Betroffenen sprechen der mit einer schwierigen gesetzeslage im sexualstrafrecht konfrontiert ist welches verbunden ist mit viele Hürden von Verboten und dem gesellschaftlichen stigma. Eine virtuelle kinderpornographie nur zu therapeuthischen zwecken erlauben zu wollen damit der Pädophile keine kinder gefährdet ,ist im vergleich so als wenn man einen obdachlosen das essen im laden zu kaufen erlauben will nur aus dem grund damit er keine leute ausraubt .Das ist leider der geistige level . Das merkt man auch bei einen anderen interview mit einen ähnlichen thema über jemanden der für das präventionnetzwerk Schicksal und herausforderung wirbt und sich selbst als Verbrecher vorführt : George ist Pädophil – ich konfrontiere jemanden mit seinen verbrechen . In diesen interview wird genau die gleiche show abgezogen und keine andere meinungen über das kriminalisierende Schutzalter zugelassen. Da wird auch nur von der Idee erzählt dass man eventuell künstliche erstellte posing bilder den Pädophilen zur therapeutischen zwecken legal zugänglich machen soll damit die Pädophilen keine kinder missbrauchen .Das klingt aber für den betrachter der nicht Pädophil ist und der auch eine Mutter oder ein Vater von kindern sein könnte ,in seinen ohren so als wenn die Regierung mit dem Präventionnetzwerk einen vorschlag gemacht hat , als wollte man eine monströse hungrige Bestie mit einer gefährlichen PädoSexuellen Veranlagung mit fleisch füttern damit mit diese Pädophil Bestie nicht über kinder herfällt . Dementprechende negative Reaktionen wird es dann wie immer geben egal in welchen land ,egal ob die Schweiz , Österreich,Deutschland , England,Frankreich oder Amerika .Es ist mit den negativen Reaktionen überall das selbe .

    Schöne Grüße Kenny von den Berg

    K13online Anmerkungen
    Beim SRF diskutieren sogenannte „Experten“ über KI-Kinderpornos. DAS ist keine politische Diskussion bzw. der Gesetzgeber ist daran nicht beteiligt. Es ist also völlig unklar, wie eine solche „Legalierung“ zu Therapiezwecken umgesetzt werden könnte. Dazu müsste es eine Gesetzesänderung geben. Darüber wird nicht diskutiert.

    DAS es überhaupt eine solche Diskussion in einem Mainstream-Medium gibt, ist schon ein TABUbruch, denn DAS hat es bisher noch nicht gegeben. Es kommt nun darauf an, ob dies einmalig war oder die Diskussion weitergeführt wird…

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