Mexikanische Bundesanwaltschaft bietet für Schuldeingeständnis einen Deal an: Strafmaßvereinbarung von zwei Jahren & 10 Monaten und sofortige Entlassung in die Freiheit
Der niederländische Aktivist Nelson Maatman befindet sich ohne eine Gerichtsverhandlung seit nunmehr drei Jahren und einen Monat in einem mexikanischen Gefängnis in U-Haft. K13online hat erneut einen Hinweis von seiner hier bekannten Emailadresse erhalten, den wir allerdings nicht überprüfen können. Demnach bietet die mexikanische Bundesanwaltschaft für ein Schuldeingeständnis einen Deal an: Strafmaßvereinbarung von zwei Jahren & 10 Monaten und sofortige Entlassung in die Freiheit. Solche Deals zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung gibt es auch in Deutschland, wenn zum Beispiel die Beweislage für eine Verurteilung nicht ausreichen könnte. Die Gerichtsbarkeit & die Haftbedingungen in Mexiko sind jedoch mit der Justiz in Deutschland und auch in den Niederlanden nicht vergleichbar. Als niederländischer Staatsbürger könnte Maatman nach einem solchen Deal in sein Heimatland überstellt werden. In Mexiko geht es bei einem solchen Deal nicht mehr um Recht oder Unrecht, sondern um die Freilassung und Rückkehr in die Niederlande. Die Alternative würde darin bestehen, dass er bei einer Gerichtsverhandlung zu einem noch höheren Strafmaß verurteilt werden könnte. Die Rechtsmittel durch die Instanzen könnten Jahre dauern. Maatman müsste weiterhin die menschenunwürdigen Haftbedingungen in Mexiko überleben. K13online hat sich mit Schreiben vom 29. April 2025 an die niederländische Botschaft in Mexiko-Stadt gewandt. Mit Stand von heute hat die Botschaft (noch) nicht geantwortet. Zur gegebenen Zeit werden wir weiter berichten…


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