Kritischer Kommentar eines K13online-Mitgliedes: „Die Studie hat ein wichtiges Thema und methodisch durchaus sinnvolle Elemente, leidet aber unter erheblichen Schwächen“
Die FernUniversität Hagen setzt ihre Forschungsarbeit mit einem 2. Teil fort: Online-Umfrage einer Studie zur Identifikation von Vorhersagevariablen für den Konsum von kinderpornographischer Abbildungen. Der Fragebogen ist seit dem 2. Juni verfügbar und soll bis mindestens 3. Juli 2026 abrufbar sein. In dieser Studie werden verschiedene persönliche Merkmale und Erfahrungen erfasst. Dazu gehören unter anderem Fragen zu zwischenmenschlichen Beziehungen, Einsamkeit, Empathie, Selbstkontrolle, Internetnutzung sowie Medien- und Pornografiekonsum. Der 2. Teil der Studie baut auf den 1. Teil der Online-Umfrage auf, die am 18. Mai 2026 erneut gestartet wurde. Die Fakultät für Psychologie wird von Univ.-Prof. Dr. Andreas Mokros geleitet. Als Studienleiterin steht Frau Dr. Miriam Hofmann für Auskünfte bereit. Ein Mitglied von K13online hat sich mit dem Fragenbogen beschäftigt und dazu einen Kommentar verfasst, den wir hier veröffentlichen und den Sie mit einem Klick auf weiterlesen finden: „Die Studie hat ein wichtiges Thema und methodisch durchaus sinnvolle Elemente, leidet aber unter erheblichen Schwächen“. Die K13online-Redaktion fügt hinzu: Studienergebnisse zum Thema Kinderpornos können zwar nur dann aussagekräftig sein, wenn die Umfrageteilnehmer wahrheitsgemäße Angaben machen. Das Problem besteht allerdings bei der Strafbarkeit gemäß § 184b StGB. Gleich zu Anfang des Fragebogens heißt es: „Im Folgenden geht es um illegales sexualisiertes Bild- oder Videomaterial von Minderjährigen….! Sind Sie jemals mit sexuell explizitem Material in Kontakt gekommen, das Personen unter 18 Jahren zeigt? Schon bei dieser Fragestellung könnten Teilnehmer die Beantwortung abbrechen. Beachten Sie deshalb die ausführlichen Informationen zum Datenschutz der FernUniversität Hagen….

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