Wie kann die Kriminalstatistik gesenkt werden?: Politische Aufklärungskampagen, Präventionskonzepte in Kitas, Schulen & Vereinen und besonders Strafverschärfungen zeigen keine Wirkung
Alle Jahre wieder beklagen der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt(CSU), der BKA-Präsident Holger Münch und die Missbrauchsbeauftragte Kerstin Claus die steigenden Zahlen in der Kriminalstatistik zu dem § 176 ff. und 184 ff. StGB. Wie kann die Kriminalstatistik gesenkt werden?: Aufklärungskampagen, Präventionskonzepte in Kitas, Schulen & Vereinen und insbesondere Strafverschärfungen zeigen keine Wirkung. Ganze Bevölkerungsgruppen können nicht deaktiviert werden. Immer mehr Kinder & Jugendliche werden aufgrund des Sexualstrafrechts selbst zu „Tätern“. Im Jahr 2026 überschreiten rund 780.000 Kinder die Strafbarkeitsgrenze(Schutzalter) von 14 Jahren und können als Jugendliche strafrechtlich belangt werden. Eine sichtbare Senkung der Fallzahlen in der Kriminalstatistik kann NUR durch eine Reform im Sexualstrafrecht erreicht werden. Das ganze Sexualstrafrecht muss in einer ganze Reihe von Tatbeständen entrumpelt werden. In der Folge wird die Kriminalstatistik rapide sinken. Die Ermittlungsbehörden und Gerichte können sich dann auf die Fälle konzentrieren, wo es tatsächlich um sexuelle Gewalt gegen Kinder/Jugendliche geht. Dazu bedarf es eines grundlegenden Paradigmenwechsels in Gesellschaft & Politik. Ein effektiver Kinderschutz vor sexuellen Gewalttaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung kann dann gewährleitet werden. Der über Jahrzehnte beschrittene Irrweg kann nicht zum gewünschten Erfolg eines besseren Kinderschutzes führen. Im Gegenteil: Auch im kommenden Jahr werden die Fallzahlen erneut ansteigen….

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